Intel Coffee-Lake-S-Refresh: Achtkerner mit 35 und 65 Watt TDP kommen
Fujitsu hat zwischenzeitlich eine ganze Reihe von unveröffentlichten Intel-Prozessoren der Coffee-Lake-S-Refresh-Reihe aufgeführt und damit verraten, welche Modelle noch erscheinen werden. Dazu zählen Achtkern-CPUs mit TDPs von 65 und 35 Watt, wie der Core i9-9900 und Core i9-9900T. Sonderlich hoch dürfte deren Kerntakt nicht ausfallen.
Bisher fällt Intels Portfolio an Coffee-Lake-S-Refresh-Prozessoren der 9000er-Serie überschaubar aus. Im Bereich der Achtkerner gibt es nur die beiden K-Varianten Core i9-9900K und Core i7-9700K, bei den Sechskernern den Core i5-9600K und das Einstiegsmodell Core i5-9400. Zu allen vieren stellte Intel zur CES 2019 F-Varianten mit deaktivierter iGPU vor, allerdings ist davon nur der Core i5-9400F verfügbar. Normalerweise gibt es sämtliche Zwischenschritte ohne K-Suffix, von einem Core i9-9900, Core i7-9700 und den kleinen Geschwistern fehlte bislang aber noch jede Spur. Neue Core-i3-CPUs machen sich genauso wie Pentiums und Celerons komplett rar. Ein halbes Jahr nach der initialen Vorstellung des Coffee-Lake-S-Refreshs ist das durchaus ungewöhnlich.
Intel plant Dutzende weitere CFL-R-CPUs
Der Webseite fanlesstech.com ist nun Fujitsus CPU-Support-Dokument aufgefallen, das zahlreiche Prozessoren nennt, die Intel offiziell noch nicht angekündigt hat. Dazu zählen die Nicht-K-Modelle Core i9-9900, Core i7-9700, Core i5-9600 und Core i5-9500. Erstere beiden sollen Intels ersten Achtkerner mit einer nominellen TDP von 65 Watt darstellen. Deren Basistaktraten dürften bereits recht niedrig ausfallen. Ein auf 95 Watt beschränkter Core i9-9900K sieht bei Volllast keine 4,0 GHz mehr. Der Core i7-8700 mit sechs Kernen, SMT und ebenfalls 65 Watt TDP kommt auf einen Basistakt von 3,2 GHz. Die Achtkerner sollten dementsprechend bei unter 3,0 GHz landen.
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Noch gravierender wird die Einschränkung im Falle der genannten T-Modelle, die als Energiesparmodelle nur 35 Watt bei den korrekten BIOS-Einstellungen aufnehmen dürfen. Der Core i7-8700T muss sich mit 2,4 GHz genügen, sodass der Core i9-9900T und Core i7-9700T bei 2,0 GHz oder sogar darunter landen könnten. Ansonsten noch erwähnenswert ist der Pentium G5600F, der trotz seiner Ausrichtung auf die Einsteigerklasse ohne iGPU auskommen muss. Zumindest für Büro-PCs wird er damit unattraktiv.
Fujitsu hat das Dokument inzwischen offline genommen. Fanlesstech.com bietet einen entsprechenden Screenshot an, zudem ist das PDF noch über den Google-Cache aufrufbar.

Der Markt für so stark beschnittene CPUs ist in meinen Augen nicht vorhanden, da die Leute dann wohl doch lieber zu AMD greifen würden, da dort der Preis sehr attraktive ist.
Aber Intel kann es natürlich probieren um AMD wieder ein paar Marktanteile in dem Bereich zu klauen, kann mir nur nicht so wirklich vorstellen, dass das von Erfolg gekrönt sein wird...
Und natürlich, um die teildefekten CPUs los zu werden.
Ach ist doch eh egal, die halten sich sowieso nicht dran.