Intel Coffee-Lake-S-Refresh: iGPU-lose F-CPUs und günstigen Sechskerner vorgestellt
Intel hat auf seiner CES-2019-Keynote die Gerüchte rund um Prozessoren ohne aktive iGPU bestätigt. Den Anfang machen fünf CPUs, angeführt vom Core i9-9900KF. Darunter befindet sich auch der erste Vierkerner der Coffee-Lake-S-Refresh-Familie - der Core i3-9350KF weist als erster Desktop-i3 einen Turbo auf. Neu ist zudem der Core i5-9400(F) als günstigster Sechskerner aus der aktuellen Reihe.
Was im Dezember noch ein Gerücht war, hat Intel jetzt offiziell bestätigt: Die Coffee-Lake-S-Refresh-Reihe wird um Prozessoren ergänzt, bei denen die integrierte Grafikeinheit komplett deaktiviert ist. Entgegen unserer Annahme, dass Intel mindestens den Die mit acht Rechenkernen ohne iGPU neu auflegen könnte, um Chipfläche zu sparen und so die 14-nm-Fertigung zu entlasten, kommen die gleichen Siliziumchips wie bei den bisherigen Modellen zum Einsatz. Das heißt, Intel erhöht die Ausbeute und erhält womöglich noch einen kleinen Rest OC-Spielraum. Interessant ist der Schritt vor allem deshalb, weil es schon seit einigen Jahren keine iGPU-losen Versionen mehr für die Mainstream-Plattformen gab.
F-Prozessoren haben keine aktive iGPU
Alle drei bekannten Coffee-Lake-S-Refresh-Prozessoren gibt es jetzt auch als F-Varianten ohne nutzbare iGPU: Den Core i9-9900KF, Core i7-9700KF und Core i5-9600KF. Abseits der deaktivierten Grafikeinheit sind die Spezifikationen komplett identisch. Listenpreise nennt Intel in seiner Ark-Datenbank noch nicht. In der Praxis müssen die Straßenpreise niedriger liegen, damit die CPUs attraktiv erscheinen. Ansonsten können Interessenten lieber zu den normalen Modellen greifen und die iGPU als Notfallersatz oder zur Ansteuerung eines zusätzlichen Monitors verwenden.
Komplett neu ist derweil der Core i5-9400, der direkt auch als F-Version aufgelegt wird. Die beiden CPUs stellen Intels neuen Einstieg in die Welt der Sechskerner dar. Der Core i5-9400 beerbt mit 182 US-Dollar die Preisempfehlung seines Vorgängers. Die Basis und Boost-Taktraten steigen um jeweils 100 MHz auf 2,9 beziehungsweise maximal 4,1 GHz. Ob ein teildeaktivierter Achtkern-Die wie bei den großen Brüdern, womöglich auch noch verlötet, oder ein Sechskern-Siliziumchip zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Noch eine weitere Stufe darunter positioniert sich der Core i3-9350KF, der gegenüber seinem Vorgänger eine größere Neuerung spendiert bekommt: Er ist der erste Desktop-i3 mit einem Turbo-Modus. Der Vierkerner kann ab Werk mit 4,0 bis 4,6 GHz takten.
Noch keine konkreten Preise und Liefertermine
Konkret hat sich Intel noch nicht zu den Lieferterminen der neuen Prozessoren geäußert. In der Pressemitteilung heißt es lediglich, dass der Chiphersteller eine beginnende Auslieferung der ersten neuen Modelle ab diesem Monat erwartet. Die Mobile-Prozessoren aus der 9000er-Reihe sollen im zweiten Quartal 2019 erscheinen.

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Und langsamer ist ein 8400 oder 8400F Gaming und Anwendungen kombiniert sicher nicht als ein Ryzen 5 2600.
Intel kommt wegen der Preise durch den Liefermangel aktuell eben kaum im Niddrigpreissektor in Frage.
was wären denn mögliche vorteile ohne igpu? meint ihr wirklich nur der preis?
Soso ein Core i5 9400 für 189$ mit 100MHZ mehr Takt, anscheinend überläßt man jetzt völlig kampflos dem R5 2600 das Retail Feld. Aber wahrscheinlich ist man foh überhaupt die OEMs bedienen zu können.
Das heißt,
sechs Kerne werden vermutlich so allmählich Standart werden!?