Intel Coffee Lake-S: Zusätzliche Montagefabrik könnte Verfügbarkeit verbessern
Intel hat eine Product Change Notification (PCN) veröffentlicht, laut der die Coffee-Lake-S-Sechskerner in einer zusätzlichen chinesischen Montagefabrik abgefertigt werden sollen. Potenziell könnte dadurch das Angebot entsprechender CPUs erhöht werden, was endlich eine normale Verfügbarkeit und niedrigere Preise bedeuten würde.
Anfang Oktober hat Intel seine Prozessorgeneration Coffee Lake-S (Test) zusammen mit dem Z270-Refresh Z370 offiziell veröffentlicht. Nach Druck durch AMDs Ryzen hat der Chiphersteller endlich sechs Kerne in den Mainstream gebracht und dadurch das Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber Kaby Lake-S signifikant erhöht. Probleme bereitet allerdings noch immer die Verfügbarkeit: Ein lieferbarer Core i7-8700K kostet zurzeit 440 bis weit über 500 Euro, ein i7-8700 mindestens 365 Euro und der i5-8600K mindestens 330 Euro. Die Anzahl der Shops mit Lagerbeständen liegt immerhin schon im zweistelligen Bereich. Einzig der i5-8400 ist immerhin vereinzelt zu leicht erhöhten Preisen für rund 200 Euro erhältlich.
In einer Product Change Notification, kurz PCN (PDF-Download), hat Intel jüngst angekündigt, die Endabfertigung, das sogenannte Assembling, in einer zusätzlichen Fabrik im chinesischen Chengdu abzuwickeln. Dort kommen die Dies auf das Package, woraufhin die CPUs verpackt werden. Verschiedene Standorte für die letzten Produktionsschritte sind nicht ungewöhnlich, Intel hat unter anderem auch Fabriken in Malaysia, wo die Sechskern-CPUs bisher abgefertigt wurden, und Vietnam. Eine Erweiterung bedeutet im Falle von Coffee Lake-S jedoch, dass die bisherigen Kapazitäten nicht mehr ausreichen, was für eine potenziell besser werdende Verfügbarkeit spricht. Das wiederum sollte die Preise auf ein deutlich niedrigeres Niveau senken. In Anbetracht der letzten Generationen und der UVP sollte das Topmodell Core i7-8700K 350 bis 370 Euro kosten.
Dass die PCN derweil nur für die Sechskerner ab dem Core i5-8400 gilt, stellt einen weiteren Hinweis dar, dass Intel für die Vierkerner den 4+2-Die (4 Kerne, GT2-GPU) aus der Kaby-Lake-Familie weiternutzen dürfte. Da es keine architektonischen Änderungen gibt, ergäbe das nur Sinn. Der Core i3-8100 und i3-8350K mit vier Rechenherzen sind seit der Veröffentlichung gut verfügbar.

Rein für die Sechskerner hätte auch noch der bisherige 1151er auf Z170/Z270 ausgereicht.
niedrigere Preise..
Abgesehen davon sind die Preise für Arbeitsspeicher ein pain in the ass. Ich will mindestens 32 GB und zwar schnellen RAM, kein 2400er, eher so 3200er mindestens. Und dafür werden schon so 500 Flocken fällig.
Habe zum Glück 32GB 3200 und den damals für ~160 bis 180 € gekauft.
Dafür dürfte ggf. die größere SSD mit 1TB (Samsung 960 Evo/Pro) ins Geld gehen.