Coffee Lake S: Auch in den USA kaum verfügbar
Auch in den USA sind die Coffee-Lake-S-Prozessoren kaum verfügbar. Der Händler Newegg muss insbesondere bei den beliebten Modellen auf lange Lieferzeiten verweisen. Mittlerweile geht man fest davon aus, dass Intel die Nachfrage nicht bedienen kann.
Über eine eher leidliche Verfügbarkeit der Coffee-Lake-S-Prozessoren wurde bereits berichtet. Doch nicht nur die Liefersituation in Europa ist unbefriedigend. Auch in den USA haben die Händler Mühe, die Kunden zu versorgen. So berichtet Newegg, dass man für einen Core i5-8600K 15-20 Werktage Lieferzeit einrechnen muss. Einen Core i7-8700K gibt es gar nicht mit Terminzusage.
Angeblich seien 3.000 Einheiten des Core i7-8700K vom Händler geordert worden, die bereits alle vergriffen sind. Ob Intel die Menge überhaupt liefern konnte, bleibt derweil ungewiss. Nachschub soll es erst wieder in drei bis fünf Wochen geben. Daraus wird nun geschlossen, dass es sich nicht nur um eine hohe Nachfrage, sondern um Lieferengpässe seitens Intel handelt. Intel selbst hat uns dazu folgende Stellungnahme geschickt: "The 8th Gen Intel Core desktop processors and systems are on sale globally. We're actively working with our retailers to fulfill strong interest from customers on the 8th Gen Intel Core SKUs."
Ganz überraschend dürfte das für Marktbeobachter aber nicht kommen. Die beiden letzten Prozessor-Launches von Intel liefen alles andere als kontrolliert ab. Skylake X wurde ebenso vorgezogen wie Coffee Lake S und bei Skylake X kam auch das Thema Mainboards hinzu. Das ist dieses Mal weniger problematisch.
Aus der knappen Verfügbarkeit der Prozessoren entsteht nun auch ein prinzipiell zu hohes Preisgefüge, weil die Händler natürlich den Effekt mitnehmen wollen, sofern sie liefern können. Interessierten ohne üppig gefülltem Bankkonto ist es daher anzuraten, die Situation auszusitzen. In Deutschland sind Sechskerner aus der Reihe ohnehin quasi nicht zu bekommen.
Deutlich besser sieht die Liefersituation bei den Mainboards aus. Freigegeben hat Intel bislang bekanntlich nur den Z370, sodass auch Käufer einer Nicht-K-CPU auf eine Übertakter-Platine zurückgreifen müssen. Das Angebot reichte zum Zeitpunkt, als diese Zeilen geschrieben wurden, von 115 bis 460 Euro. Neuauflagen sind bislang von den "großen vier" Asrock, Asus, Gigabyte und MSI verfügbar.

. Nicht jeder Eigentümer eines reichweitenstarken Youtube- oder Social-Media-Kanals hat auch Erfahrung mit Mainboards und CPU-Einstellungen.
Der Diskussion über nicht-PCGH-Messergebnisse entnehme ich, dass man zumindest einigen anderen Testern hätte dazusagen sollen, dass es so etwas gibt
@lutari
Da hab ich zu wenig Einblick, hab mich eher auf das Video von der8auer bezogen YouTube
Mal sehen wann sich die Lage bessert, würde gerne aufrüsten. Bei der Verfügbarkeit wird das aber leider noch dauern.
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