Intel Coffee-Lake-Refresh: Asus und Gigabyte bieten BIOS-Updates für 300er-Chipsätze
Die neuen Intel-Core-i-9000-Prozessoren basieren zum großen Teil auf den bestehenden Coffee-Lake-Modellen, weswegen Mainboards mit älteren Chipsätze durch Modding oder per BIOS-Update mit diesen kompatibel gemacht werden können. Die Mainboardhersteller Asus und Gigabyte haben nun bekanntgegeben, dass sie entsprechende BIOS-Updates für alle ihrer Mainboards mit 300er-Chipsatz anbieten.
Der Prozessorhersteller und -marktführer Intel wird bald die neuen Prozessoren der Core-i-9000-Serie veröffentlichen. Die neuen CPUs basieren stark auf den bisherigen Coffee-Lake-CPUs der Core-i-8000-Serie, manche von ihnen werden im Microcode Revision Guide sogar als der achten Generation angehörig gelistet. Die vielen Ähnlichkeiten in der Architektur und der gleichbleibende Sockel ermöglichen es bestehenden Chipsätzen mit den neuen Prozessoren umzugehen. Deswegen haben einige Hersteller angekündigt, per BIOS-Updates ältere Mainboards zu aktualisieren, damit sie die neuen Prozessoren des Coffee-Lake-Refreshes unterstützen. Einige Modder haben es geschafft, die neuen CPUs auch auf Mainboards mit älteren Chipsätzen ohne offizielle Updates in Betrieb zu nehmen.
Asus hat angekündigt, dass man für sämtliche Mainboards mit 300er-Chipsatz, also insgesamt fünfzehn Hauptplatinen mit Z370-Chipsatz, sieben mit H370, 22 mit dem B360-Chipsatz, neunzehn H310-Bretter und ein Mainboard mit dem Q370-Chipsatz - das ASUS Prime Q370M-C, ein entsprechendes BIOS-Update bereitstellen wird. Somit bestehen für Besitzer eines jeden der 64 Modelle von Asus-Intel-300er-Mainboards neue Aufrüstoptionen, gerüchteweise sollen selbst H310-Mainboards mit dem neuen Achtkerner zurechtkommen.
Der Hersteller Gigabyte hat in einer offiziellen Pressemitteilung angekündigt, dass man BIOS-Updates für Mainboards mit den Chipsätzen Z370, H370, B360 und H310 bereitstellt, um eine Kompatibilität mit den Core-i-9000-CPUs zu gewährleisten. Die Updates lassen sich auf der Webseite des Herstellers herunterladen und werden für insgesamt 57 verschiedene Mainboards bereitgestellt, davon zwanzig mit Z370-Chipsatz, sieben H370-Mainboards, und je fünfzehn Motherboards mit B360- oder H310-Chipsatz.
Quelle: ComputerBase.de, Videocardz.com

So wie Sockel 771 der Server Sockel war und Sockel 775 der Mainstream Sockel, auch wenn es nur minimale Unterschiede gab.
Richtig, die Kompatibilität gab es nur, weil es die Mainbaord Hersteller auf eigene Kosten umgesetzt haben. Weder gab es von Intel die Vorgabe noch ein Verbot.
Geil, dann kann man alte CPUs mit neuem Namen auf alten Boards grillen! Läuft!
Sollen einfach die CPUs auf die Mainboards endlich drauf löten, dann hat sich das eh erledigt mit der Sockel Kompatibilität.
Das einzige Problem wird wohl die Ausfallrate sein, da CPUs deutlich langlebiger sind und natürlich die vielen montags Modelle in einer Charge von einem Mainboard Modell.
Das auch die kleineren Chipsätze bedacht werden finde ich schon ungewöhnlich. Mir soll es aber recht sein mit meinem B360 Mainboard.