Core i7-9700K: Interessante Geekbench-Werte aufgetaucht
In der Datenbank von Geekbench ist der erste Wert eines Core i7-9700K aufgetaucht, der mit seinen acht Kernen ohne Hyperthreading durchaus einiges anfangen kann. So reicht die Leistung, um die 6/12-Konfiguration des Vorgängers in Schach zu halten, wenn auch nicht deutlich. Zwei Kerne mehr skalieren auch nicht linear.
Intels Coffee Lake Refresh ist das nächste große Thema im CPU -Bereich, da der Release für Herbst erwartet wird. Entsprechend sind bereits einige Leaks zu lesen gewesen, die man mehr oder minder ernst nehmen kann. Heute wird die Reihe ergänzt von einem Benchmark-Wert des Core i7-9700K. Das ist der 8-Kerner ohne Hyperthreading, den Intel dem Vernehmen nach für um 440 Euro verkaufen wird. Das war zumindest der Preis einer ersten Listung bei einem Händler.
Die CPU für den Sockel LGA1151 ist mit 3,6 GHz Basistakt gerüstet und damit exakt so schnell wie der größere Bruder i9-9900K. Der Turbo reicht bis 4,9 GHz und damit 100 MHZ weniger als beim Spitzenmodell, das zudem Hyperthreading hat. Optimalerweise kombiniert man die neuen Modelle mit dem Z390 I/O-Hub, aber ein Z370 und ein aktuelles BIOS tun es auch, wie hier geschehen.
Der i7-9700K erreicht im Geekbench in der Single-Core-Performance 6.297 Punkte und ist damit ein Hauch schneller als ein Kern des Vorgängers, dem i7-8700K. Der taktet mit 3,7 bis 4,7 GHz. Pro Kern wächst die Leistung also nicht sonderlich. Dank der zwei Kerne mehr allerdings sieht es im Multicore-Benchmark besser aus. Hier schafft der Core i7-9700K 30.125 Punkte und damit ca. 12 Prozent mehr als der Core i7-8700K mit Standardtaktraten.
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Der Zuwachs macht klar, dass die zwei Kerne mehr nicht linear in der Endleistung skalieren. Zumindest kann Geekbench nicht so gut profitieren, wie es auf dem Papier möglich wäre. Allerdings sei noch einmal daran erinnert, dass hier 6/12 gegen 8/8 antreten. Das Ergebnis ist also nicht zu verachten. Gegenüber einem Ryzen 7 2700X ist der Intel-Prozessor auch rund 5 Prozent schneller. Intel dürfte hier von der wohl nach wie vor etwas besseren Taktleistung und ein paar MHz mehr profitieren.

Auf der Intel Roadmap standen 6 Kerner schon vor Ryzen. Die Veröffentlichung von AMD hat das allenfalls um ein paar Monate vor gezogen. Diese hätten zumindest der holterdipolter veröffentlichten HEDT Plattform wohl noch gut getan. Auch die 8000er Generation ist offenbar vorgezogen worden. Als Paperlaunch dann aber real zum quasi geplanten Zeitraum gekommen.
Daher fände ich es cool wenn du mehr Infos hast. Ich habe mal nach Roadmaps gegoogelt und was ich finden konnte sind Roadmaps mit Intel 6-Kerner von Juli 2016. Mai 2015 gab es aber auch schon Roadmaps mit Ryzen 8-Kernern. Damals wusste natürlich noch niemand wie gut die Dinger werden, aber vielleicht hat es trotzdem was mit Intels Entscheidungen zu tun?
Und wie sieht das mit dem 9900k aus. Seit wann ist der auf der Roadmap?
Aber mal sehen was wirklich kommt
Aber unabhängig davon, wenn einem der 12 Kerner net weiterhilft muss mann ihn nicht kaufen. Es wird dann evtl nen R3 als 6, nen R5 als 8 und nen R7 als 10 Kerner geben. Man muss dabei keinesfalls das Spitzenmodell nehmen. Da im Prinzip allemehr oder weniger aufs gleiche Taktniveau kommen (mitein wenig Nachhilfe) dürften die Unterschiede bei eher schlecht skalierenden Spielen marginal sein. D.h. man kauft die Kernzahl die man braucht / will und bekommt immer mehr oder weniger dieselbe Singlecore Leistung. Also dürfte für nur Zocker ein 6 oder 8 Kernerdie beste Wahl sein. Dazu spart man noch Kohle - hat aber dann ggf nicht den overall schnellsten Prozessor - ich weiß für manche ist das ein psychologisches Problem, das diese Leute dann eben "teuer" bezahlen müssen.
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