Server-CPUs: AMD nötigt Intel zu Preissenkungen
Der Chipgigant Intel plant Preisanpassungen bei seinen Server-CPUs. Grund dafür ist der Konkurrent AMD, der seine Epyc-Prozessoren recht günstig vertreibt und dadurch Intel auf dem Servermarkt unter Zugzwang gesetzt wird. Während Intel bei den Marktanteilen in diesem Bereich verloren hat, konnte AMD im gleichen Maße zulegen.
Die Konkurrenz auf dem Servermarkt schläft nicht, egal, wie klein sie auch sein mag. Das scheint jetzt auch Chiphersteller Intel festzustellen, der spürbaren Druck vom vermeintlich unterlegenen Konkurrenten AMD, der die Zügel bei den Geschäften mit Server-Prozessoren angezogen hat, bekommt. Denn die Kunden scheinen Interesse an den Produkten von AMD zu gewinnen und wandern dementsprechend auch von Intel ab.
AMD gewinnt Kunden - Intel schaut in die Röhre
Laut der Branchenzeitung Digitimes aus Taiwan zieht Intel nun Preissenkungen im Segment der Server-Prozessoren in Erwägung, denn AMD biete seine Epyc-CPUs, die recht hoch entwickelt sein sollen, zu erschwinglichen Preisen an und soll damit merklich Erfolg haben. Aufgrund der Beschaffenheit des Servermarkts gestalte es sich so, dass es einige Zeit in Anspruch nimmt, bis sich dort Prozessoren etablieren können.
Ausgezahlt scheint sich das Ganze dennoch zu haben, da bei AMD nun einige große Kunden auf der Matte stehen sollen. Zu denen gehören beispielsweise Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud, die alle Verträge mit AMD über die dritte Epyc-Generation abgeschlossen haben sollen. Intel ist sich dessen bewusst und versucht nun, über Preissenkungen ihrer eigenen Server-Prozessoren die verloren gegangen Kunden wieder ins Boot zu holen.
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Schaut man sich dazu die Entwicklungen auf dem Servermarkt an, fällt auf, dass AMD seit dem vergangenem Jahr merklich zulegte, während Intel in diesem Bereich ein Minus zu verzeichnen hat. Den Daten von Mercury Research zufolge soll AMD bereits einen Marktanteil bei den Server-CPUs von knapp zehn Prozent haben, ein Plus von fast vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Intel hingegen schaut derweil auf exakt den gleichen Wert, nur mit umgedrehten Vorzeichen.
Quelle: Mercury Research
Derzeitige Marktanteile bei den Server-CPUs.
Bezüglich des Servermarkts sei eine schnelle Reaktion auf die Veränderungen gefragt, weshalb es Intel jetzt mit Preissenkungen zu versuchen scheint. Denn laut Winfuture soll im Bereich der Datenzentren und des Supercomputings die Planung bei Prozessorgeschäften langfristig erfolgen. Kunden, die sich für einen Prozessor von AMD entscheiden, werden das wohl über kommende CPU-Generationen hinweg ebenfalls tun. Daraus schlussfolgert Winfuture, dass Intel vermutlich Kunden über eine Zeitspanne von mehreren Jahren verlieren wird.
Quelle: Digitimes via Winfuture und Der Aktionär

1.) Das ist mir schon bewusst, dennoch ist es bei Server im x86 Bereich ja so, dass man in 90% der Fälle die beiden 1:1 ersetzen kann und diese Trägheit ist dann für mich damit nicht erklärbar.
2.) Never change a running System, auch diesen Spruch kenne ich und nutze ihn natürlich auch für mich selber. Eine gewisse Trägheit ist erklärbar, aber diese dauert nun schon recht gewaltig lange. Denn eigentlich hat man seit Zen 1 die Qual der Wahl, wobei hier Intel noch zu bevorzugen war, da AMD keinen wirklichen Vorteil hatte. Seit Zen 2 ist aber auch schon viel Wasser den Rhein runtergelaufen und AMD hat in nahezu allen Bereichen deutliche Vorteile. Auch nur bedingt geeignet um diese Trägheit zu erklären.
3.) Zeit ist glaube ich das wichtigste Kriterium, zumindest in DE kann ich ein Lied davon singen, ich kaufe gerne 10 Server, wenn ich dafür einen Arbeitsplatz einspare. Nicht weil sie billiger sind, sondern weil Server lieferbar sind und Mitarbeiter (brauchbare) nicht. Fachkräftemangel nennt man das! Weiß aber nicht wie es in anderen Ländern so aussieht.
4.) DAS Problem!
5.) Sehe ich nicht als PRoblem, die Systeme sind zu 99% Stangenware und es gibt Boards, CPUs, RAM, etc. Mit wenigen Klicks kann man sich das ganze konfigurieren. Weiß nicht wie dies bei den ganz großen Rechenzentren aussieht, aber denke auch hier, dass die Systeme weitesgehend von der Stange kommen und auf Standardhardware beruhen. Abseits der Supercomuter natürlich, die widerum immer sehr individuell sind.
Keiner wird einfach auf Verdacht ein auf dem Papier gutes Produkt kaufen wenn es sich nicht bewährt hat. (Zumindest keine großen Mengen) Und dafür war AMD nicht lang genug am Markt und die Verbreitung hat da auch nicht geholfen. Dazu werden die AMD Systeme mit ihren eigenen Problemen kommen. Sowas kostet nunmal Ressourcen, die wie du selbst gemerkt hast keiner hat. (nicht nur in DE)
Und wenn man sowieso karg in dem IT Bereich besetzt ist wird es wohl das letzte sein ein unnötiges Risiko einzugehen.
Aber auch finanzielle Interessen spielen da oft mit rein. Wenn die Marge bei Intel besser ist und es sich trotzdem gut verkauft warum AMD empfehlen?
1.) Das ist mir schon bewusst, dennoch ist es bei Server im x86 Bereich ja so, dass man in 90% der Fälle die beiden 1:1 ersetzen kann und diese Trägheit ist dann für mich damit nicht erklärbar.
2.) Never change a running System, auch diesen Spruch kenne ich und nutze ihn natürlich auch für mich selber. Eine gewisse Trägheit ist erklärbar, aber diese dauert nun schon recht gewaltig lange. Denn eigentlich hat man seit Zen 1 die Qual der Wahl, wobei hier Intel noch zu bevorzugen war, da AMD keinen wirklichen Vorteil hatte. Seit Zen 2 ist aber auch schon viel Wasser den Rhein runtergelaufen und AMD hat in nahezu allen Bereichen deutliche Vorteile. Auch nur bedingt geeignet um diese Trägheit zu erklären.
3.) Zeit ist glaube ich das wichtigste Kriterium, zumindest in DE kann ich ein Lied davon singen, ich kaufe gerne 10 Server, wenn ich dafür einen Arbeitsplatz einspare. Nicht weil sie billiger sind, sondern weil Server lieferbar sind und Mitarbeiter (brauchbare) nicht. Fachkräftemangel nennt man das! Weiß aber nicht wie es in anderen Ländern so aussieht.
4.) DAS Problem!
5.) Sehe ich nicht als PRoblem, die Systeme sind zu 99% Stangenware und es gibt Boards, CPUs, RAM, etc. Mit wenigen Klicks kann man sich das ganze konfigurieren. Weiß nicht wie dies bei den ganz großen Rechenzentren aussieht, aber denke auch hier, dass die Systeme weitesgehend von der Stange kommen und auf Standardhardware beruhen. Abseits der Supercomuter natürlich, die widerum immer sehr individuell sind.
Oder saugt ihr euch das einfach nur aus euren Fingern ?!
Mal ganz davon abgesehen das zu einer Server CPU mehr gehört als nur die reine theoretische Rohleistung von irgendeinem synhtetischen Bench
Dazu gibt es Lieferverträge und Partnerschaften die oft nicht eben mal so beendet werden.
Aber auch finanzielle Interessen spielen da oft mit rein. Wenn die Marge bei Intel besser ist und es sich trotzdem gut verkauft warum AMD empfehlen? Dazu muss man auch den Aufwand eingehen Systeme zu entwickeln und zu vertreiben, wissend das man vergleichsweise wenig verkauft. Lohnt sich unter Umständen nicht für jeden.