Threadripper Pro: Alle Spezifikationen geleakt, 12 bis 64 Kerne und bis zu 2 TB RAM
Nachdem es diese Woche erste Gerüchte über Threadripper-Pro-CPUs gab, wurden nun die Spezifikationen der entsprechenden Prozessoren geleakt. Demnach sollen die neuen Modelle mit 12 bis 64 Kernen auf den Markt kommen und tatsächlich ein Octa-Channel-Interface bieten. Außerdem sollen doppelt so viele PCI-E-Lanes unterstützt werden wie bei den normalen Threadripper-CPUs.
Am Mittwoch gab es erste Spekulationen, dass AMD kommende Woche neue Threadripper-Pro-Prozessoren auf den Markt bringen könnte. Gegenüber den normalen Modellen sollten sich diese durch ein Octa-Channel-Speicherinterface abheben, was eine höhere Speicherbandbreite und die Unterstützung für bis zu 2 TB Arbeitsspeicher mit sich bringt.
Vier Mal Threadripper Pro
Nun hat Videocardz nachgelegt, diese Informationen bestätigt und sie sogar noch weiter präzisiert. Demnach sollen tatsächlich Threadripper-Pro-CPUs mit acht Speicherkanälen erscheinen, die zudem die Speichertypen UDIMM, RDIMM, LRDIMM und 3DS RDIMM unterstützen. Außerdem sollen die neuen Prozessoren bis zu 128 statt wie bisher maximal 64 PCI-Express-4.0-Lanes ansteuern können. Diese Änderungen dürften auch aber neue Mainboards erfordern, deshalb vermutet der Youtube-Kanal Moore's Law Is Dead, dass mit den Pro-Modellen auch ein neuer Chipsatz namens TRX80 auf den Markt kommt.
Modellnamen und Taktraten hat Videocardz mittlerweile ebenso parat. Das Pro-Flaggschiff soll demnach der Threadripper Pro 3995WX werden, der auf 64 Kerne und 2,7 beziehungsweise 4,2 GHz setzt. Darauf folgen der W3975WX mit 32 Kernen sowie die Modelle 3955WX mit 16 und 3945WX mit 12 Kernen.
| CPU | Kerne / Threads | Basis- / Boosttakt | TDP |
|---|---|---|---|
| PRO 3995WX | 64 / 128 | 2,7 / 4,2 GHz | 280 W |
| PRO 3975WX | 32 / 64 | 3,5 / 4,2 GHz | 280 W |
| PRO 3955WX | 16 / 32 | 3,9 / 4,3 GHz | 280 W |
| PRO 3945WX | 12 / 24 | 4,0 / 4,3 GHz | 280 W |
Passend zum Thema: Threadripper Pro mit Octa-Channel-Interface: Macht Lenovo den Anfang?
Damit würden die neuen Pro-Prozessoren von den bisherigen Threadripper-Modellen abweichen, die mit 24, 32 und 64 Kernen in den Handel kommen. Es wäre aber denkbar, dass die kleineren Pro-Prozessoren als ein verhältnismäßig günstiger Einstieg dienen sollen, falls man extrem große Datenmengen bearbeiten muss, aber zugleich nicht auf viel (Multicore-)Rechenleistung angewiesen ist.
Quelle: via Planet3DNow!


Generell gilt: Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Und insbesondere in der schnellen IT Welt.
Hier ist die Faustformel: Wenn es absolut nicht mehr reicht (z.B. weil das alte System kaputt ist), dann kaufe jetzt. Es bringt nichts, sich Woche für Woche mit einer Krücke rumzuquälen, nur um am Ende vielleicht ein bisschen mehr Performance zu haben. Zumal niemand wirklich weiß, wann der eventuelle Performancegewinn auch verfügbar sein wird. Ist das aktuelle System hingegen schnell genug, und das Upgrade eher Bastelspaß als rational, dann warte ab. Im Zweifel wartest du dann halt aber nicht nur auf Zen-3, sondern sogar noch länger, denn mit Zen-4 kommt ja ein neuer Sockel, und vermutlich auch DDR5...
Edit: Aber nur um das klarzustellen: Wenn du nicht weißt, ob TR Pro etwas für dich ist, bist du nicht Zielgruppe. Und vermutlich auch nicht Zielgruppe von Threadripper non-Pro. Du solltest dich eher auf der AM4 Plattform umschauen, das ist nämlich selbst für Enthusiasten in 99.9% der Fälle die bessere (=schnellere und günstigere) Wahl.
Das B550 Board liegt bereits im Schrank und wurde wegen dem Cashback jetzt schon gekauft. Ich warte nun nur noch in Ruhe auf den Ryzen 4900. Alles Bastelspaß !
TR ist nichts für mich. Die Preise sind jenseits von gut und Böse. Die Performance allerdings auch
Auf DDR5, AM5 warte ich nicht, denn ich möchte mein teures RAM noch ein paar Jahre weiter nutzen. Deshalb ist der letzte Updatepfad für mich Ryzen 4000 mit zen3. In 4-5 Jahre kommt dann DDR5 Ram mit was auch immer dann an CPU aktuell ist.
Zum ECC: Auch sämtliche Intel-Designs von Xeon zu Consumer bis zu Atom können alle durch die Bank weg ECC. Intel deaktiviert die Funktionalität lediglich bei Bedarf zur Produktdiversifikation bzw. erlaubt eine Verwendung nicht. Für das geschäftliche Umfeld ist das jedoch zumeist wenig relevant, denn wenn die Requirements ECC zur Pflicht machen, wird sich keiner dort eine Kiste mit inoffizieller, nichtvalidierter Unterstützung hinstellen, um ein paar Euro zu sparen. Das ist zurzeit schlicht ein Pferdefuß bei AMD ... und daher auch meine vorsichtige Annahme, dass AMD das mit TR-Pro ändern wird.
b2t
amd würde sich selbst in fuß schießen mit der schlechten pr bei jedem ryzen ecc zu deaktivieren. nicht jeder brauch ein threadripper geschweige denn mehr als 4-8 kerne für 0815 "pc-dinge" die sind froh endlich mal nen günstigeres arbeitstier zusammenzubekommen.
manch einer schwört auf ecc und manch einer hatte 20 jahre lang kisten beruflich betreut und nie ein problem gehabt was ecc verhindert hätte.
4 Titan RTX oder 5700XT mit 3× 4K hätte schon was. Jede Karte hat 16 Lanes und trotzdem bleibt 64 Lanes für den Rest. Dazu 2TB ram und man lädt vorher alles in den Ram und schon sind Ladezeiten fast ade.
Aber sonst, ich wüsste zwar mit 64 Lanes was anzufangen, aber nicht mit 128
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Offiziell ja, inoffiziell kann jeder Ryzen ECC weil es nie deaktiviert wurde bei den anderen CPU.
Zum ECC: Auch sämtliche Intel-Designs von Xeon zu Consumer bis zu Atom können alle durch die Bank weg ECC. Intel deaktiviert die Funktionalität lediglich bei Bedarf zur Produktdiversifikation bzw. erlaubt eine Verwendung nicht. Für das geschäftliche Umfeld ist das jedoch zumeist wenig relevant, denn wenn die Requirements ECC zur Pflicht machen, wird sich keiner dort eine Kiste mit inoffizieller, nichtvalidierter Unterstützung hinstellen, um ein paar Euro zu sparen. Das ist zurzeit schlicht ein Pferdefuß bei AMD ... und daher auch meine vorsichtige Annahme, dass AMD das mit TR-Pro ändern wird.
Wobei SLI o. CF unter DX12 anders arbeitet als unter DX11. Technik ist aber eh so gut wie tot. Schade eigentlich...