Ryzen Threadripper 5000: Lebenszeichen der High-End-CPUs im HWInfo-Changelog

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Ryzen Threadripper 5000: Lebenszeichen der High-End-CPUs im HWInfo-Changelog
Quelle: PC Games Hardware

Während AMD zum Ryzen Threadripper 5000 weiterhin schweigt, sind die neuen Prozessoren nun zumindest in HWInfo aufgetaucht. Wann die nächste Threadripper-Generation erscheinen soll, wird dadurch aber noch nicht klar.

AMDs aktuelle Zen-3-Architektur wird zwar bereits seit letztem November in den Ryzen-5000-Prozessoren eingesetzt, doch die eigentlich leistungsfähigeren Threadripper-Prozessoren hören auch jetzt noch auf den Namen "Ryzen 3000" und nutzen dementsprechend die ältere Zen-2-Architektur. Es wird also dringend Zeit, dass AMD auch den Threadripper-Prozessoren ein Upgrade spendiert, doch bislang gab es kaum ein Lebenszeichen vom Ryzen Threadripper 5000.

Ryzen Threadripper 5000 ist in Arbeit

Während AMD bei Details zu den neuen Prozessoren weiterhin geizig ist, gibt es nun aber immerhin einen klaren Hinweis auf die Existenz der kommenden Generation. Der Leaker Komachi Ensaka hat sich das Changelog der kommenden Version von HWInfo angesehen und dort die neuen CPUs entdeckt. Erwähnt wird eine verbesserte Erkennung von AMDs Threadripper Pro und der nächsten Generation Threadripper-Prozessoren.

"Improved detection of AMD ThreadRipper PRO and next generation ThreadRipper."

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AMD scheint also wohl wirklich an einem Ryzen Threadripper 5000 zu arbeiten, obwohl die Konkurrenzsituation mit Hinblick auf Intel das wohl kaum erfordern dürfte. Im normalen Desktop-Markt hat Intel mit Rocket Lake zwar kürzlich aufgeholt, doch der Kampf der Großsockel-CPUs ist für AMD im Moment klar gewonnen. Intels schnellster Prozessor ist hier der 2019 vorgestellte Core i9-10980XE mit 18 Kernen, wohingegen AMD mit dem Ryzen Threadripper 3990X ganze 64 Kerne bietet und der Konkurrenz in Multicore-Benchmarks somit davonrennt.

Auch interessant: AMD Ryzen 5000: Bessere Verfügbarkeit im zweiten Quartal, 20 Prozent mehr CPUs

Offen bleibt leider die Frage nach dem angepeilten Release-Zeitraum. Bisher kamen die Threadripper-Prozessoren immer vier bis fünf Monate nach den Desktop-Modellen auf den Markt, und diese Zeitmarke wird in Kürze überschritten. Die Ryzen-5000-Prozessoren wurden am 5. November vorgestellt.

Quelle: Planet3DNow

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Warum will ich das alles nicht? Chiplets find ich super (hatte schon nen Q6600 und jetzt eben Ryzen3000/5000), Biglittle finde ich sehr interessant wenns mit Alderlake kommt, 64bit und viele Kerne sowieso und Befehlssatzerweiterungen nutze ich wann immer nennenswert vorteilhaft (AVX2 ist ein großer Zeitsparer für mich, 512 halt nicht mangels guter Umsetzung - und meine aktuelle CPU kanns eh nicht ).
        Die Itanium-Architektur war auch nur deswegen ein Flop weil sie keine Chance hatte gegen x86 zu bestehen weil letztere derart verbreitet ist. Technisch gesehen ist x86 eigentlich ziemlich furchtbar heutzutage was aber zu erwarten ist wenn man eine Architektur aus den 70er Jahren bis 2020+ durchschleift. Da wird halt vieles unausweichlich mitgezogen der Kompatibilität willen was vom heutigen Standpunkt gesehen unterirdisch mies ist.
        Es ist halt sehr schwierig da was neues zu bringen - eine völlig neue Architektur abseits von x86 müsste halt extrem viel schneller/effizienter sein damit ausreichendes Interesse für einen Umbruch da wäre und das traut sich wohl keiner mehr wirklich, auch weils im Privatbereich den Durst nach massiv höherer Rechenleistung in der Form wie vor 20 Jahren nicht mehr gibt - selbst der popligste Einsteigerprozessor kann heute ja alles was der Normalmichel mit PCs macht mit links.
        Letztlich schauen wir auch bei all den genannten Fingen kaum über den Tellerrand und bemühen nur Evolutionen von bekannten Dingen. Ich hab früher extrem gerne in der c't die Artikel "Prozessorgeflüster" gelesen. Einfach genial was es da teilweise zu berichten gab. Funktionierende Prototypen zum inversen Multithreading etwa: da gabs CPUs von einem Startup mit hunderten kleinen Cores, die es schafften alle an einem Thread zu arbeiten usw.

        Das wäre vielleicht die nächste große Sache. Nachdem mehr Takt immer schwieriger möglich ist, mehr IPC auch und mehr Cores in den meisten Anwendungsfällen immer weniger Sinn ergeben (Amdahl), könnte das eine Lösung sein. Und im Prozessorgeflüster wurden immer mal wieder spannende CPUs oder zumindest Whitepaper zu Forschungen vorgestellt. Ich weiß nicht ob die online verfügbar sind, sind aber oft sehr lesenswert. Und dann kommt man etwas weg von 64 bit oder nochmal mehr cores/Takt/IPC per Core/ AVX next usw als großen Schritt zu bezeichnen. Das war nämlich immer nur die nächste Evolution
        Zitat von ssj3rd
        Mit so einer Einstellung wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] hätten wir immer noch Kutschen statt Autos, einfach gruselig.

        Bin echt erschrocken über deine Theorien, sehr beängstigend.
        naja die ersten Autos waren auch nur motorisierte Kutschen. Wenn man immer nur evolutionär arbeitet müssten wir also wenigstens schon Kutschen mit genmanipulierten, sehr schnellen Pferden haben. Vielleicht mit Flügel?
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Warum will ich das alles nicht? Chiplets find ich super (hatte schon nen Q6600 und jetzt eben Ryzen3000/5000), Biglittle finde ich sehr interessant wenns mit Alderlake kommt, 64bit und viele Kerne sowieso und Befehlssatzerweiterungen nutze ich wann immer nennenswert vorteilhaft (AVX2 ist ein großer Zeitsparer für mich, 512 halt nicht mangels guter Umsetzung - und meine aktuelle CPU kanns eh nicht ).
        Die Itanium-Architektur war auch nur deswegen ein Flop weil sie keine Chance hatte gegen x86 zu bestehen weil letztere derart verbreitet ist. Technisch gesehen ist x86 eigentlich ziemlich furchtbar heutzutage was aber zu erwarten ist wenn man eine Architektur aus den 70er Jahren bis 2020+ durchschleift. Da wird halt vieles unausweichlich mitgezogen der Kompatibilität willen was vom heutigen Standpunkt gesehen unterirdisch mies ist.
        Es ist halt sehr schwierig da was neues zu bringen - eine völlig neue Architektur abseits von x86 müsste halt extrem viel schneller/effizienter sein damit ausreichendes Interesse für einen Umbruch da wäre und das traut sich wohl keiner mehr wirklich, auch weils im Privatbereich den Durst nach massiv höherer Rechenleistung in der Form wie vor 20 Jahren nicht mehr gibt - selbst der popligste Einsteigerprozessor kann heute ja alles was der Normalmichel mit PCs macht mit links.
        Letztlich schauen wir auch bei all den genannten Fingen kaum über den Tellerrand und bemühen nur Evolutionen von bekannten Dingen. Ich hab früher extrem gerne in der c't die Artikel "Prozessorgeflüster" gelesen. Einfach genial was es da teilweise zu berichten gab. Funktionierende Prototypen zum inversen Multithreading etwa: da gabs CPUs von einem Startup mit hunderten kleinen Cores, die es schafften alle an einem Thread zu arbeiten usw.

        Das wäre vielleicht die nächste große Sache. Nachdem mehr Takt immer schwieriger möglich ist, mehr IPC auch und mehr Cores in den meisten Anwendungsfällen immer weniger Sinn ergeben (Amdahl), könnte das eine Lösung sein. Und im Prozessorgeflüster wurden immer mal wieder spannende CPUs oder zumindest Whitepaper zu Forschungen vorgestellt. Ich weiß nicht ob die online verfügbar sind, sind aber oft sehr lesenswert. Und dann kommt man etwas weg von 64 bit oder nochmal mehr cores/Takt/IPC per Core/ AVX next usw als großen Schritt zu bezeichnen. Das war nämlich immer nur die nächste Evolution
        Zitat von ssj3rd
        Mit so einer Einstellung wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] hätten wir immer noch Kutschen statt Autos, einfach gruselig.

        Bin echt erschrocken über deine Theorien, sehr beängstigend.
        naja die ersten Autos waren auch nur motorisierte Kutschen. Wenn man immer nur evolutionär arbeitet müssten wir also wenigstens schon Kutschen mit genmanipulierten, sehr schnellen Pferden haben. Vielleicht mit Flügel?
      • Von ssj3rd Software-Overclocker(in)
        Mit so einer Einstellung wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] hätten wir immer noch Kutschen statt Autos, einfach gruselig.

        Bin echt erschrocken über deine Theorien, sehr beängstigend.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Pu244
        Neue Architektur, mit dem Itanium (Flop), mehr Kerne (die Zukunft), eigenständige Kerne zusammenfassen und den L2 Cache teilen, Core2Duo, 64Bit Befehlssatzerweiterung (haben wir heute noch), Mehrere Kerne Teilen sich Einheiten, wie beim Bulldozer (Flop), mehrere Kerne in ein gemeinsames Konzept integrieren, wie beim Phenom I und Core i, Chiplets, wie beim Core2Quad, Atom N330 und Ryzen.

        All diese Dinge waren schon damals bekannt.

        Der Punkt ist, dass keiner der neuen Ansätze heute gewollt ist, auch von dir nicht.
        Warum will ich das alles nicht? Chiplets find ich super (hatte schon nen Q6600 und jetzt eben Ryzen3000/5000), Biglittle finde ich sehr interessant wenns mit Alderlake kommt, 64bit und viele Kerne sowieso und Befehlssatzerweiterungen nutze ich wann immer nennenswert vorteilhaft (AVX2 ist ein großer Zeitsparer für mich, 512 halt nicht mangels guter Umsetzung - und meine aktuelle CPU kanns eh nicht ).
        Die Itanium-Architektur war auch nur deswegen ein Flop weil sie keine Chance hatte gegen x86 zu bestehen weil letztere derart verbreitet ist. Technisch gesehen ist x86 eigentlich ziemlich furchtbar heutzutage was aber zu erwarten ist wenn man eine Architektur aus den 70er Jahren bis 2020+ durchschleift. Da wird halt vieles unausweichlich mitgezogen der Kompatibilität willen was vom heutigen Standpunkt gesehen unterirdisch mies ist.
        Es ist halt sehr schwierig da was neues zu bringen - eine völlig neue Architektur abseits von x86 müsste halt extrem viel schneller/effizienter sein damit ausreichendes Interesse für einen Umbruch da wäre und das traut sich wohl keiner mehr wirklich, auch weils im Privatbereich den Durst nach massiv höherer Rechenleistung in der Form wie vor 20 Jahren nicht mehr gibt - selbst der popligste Einsteigerprozessor kann heute ja alles was der Normalmichel mit PCs macht mit links.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ssj3rd
        Weil es also kein „Problem“ gibt soll also aufgehört werden zu forschen und zu entwickeln im CPU Bereich, oder was willst du uns hier sagen?
        Nein, geforscht werden muß immer, aber man sollte eine Idee davon haben, was man denn eigentlich machen will. Niemand stellt sich hin und sagt sich "jetzt forsche ich mal lustig darauf los, wird schon etwas dabei rauskommen". Man braucht eine Idee, einen Ansatz, den man verwirklichen möchte.

        So wie z.B. den Bulldozer von AMD (ich habe glatt vergessen, den Ansatz aufzuzählen). Die Idee ist genial: mehrere Kerne teilen sich Ausführungseinheiten und Cache, nur das, was nötig ist, wird jeweils extra ausgeführt. Eine tolle Idee, nur leider funktioniert sie nicht, solange die Software nicht speziell darauf optimiert wird.

        Wenn man keine Ahnung hat, was man da eigentlich machen will, dann wird das nichts.

        Zitat von ssj3rd
        Du solltest in deinem Leben kein CEO werden, holy shit...
        Ein CEO sollte das machbare im Blick behalten. Einfach mal so seine Firma zu verwetten, in der Hoffnung, es wird schon irgendwie irgendwas rauskommen, ist nicht sonderlich intelligent.

        Quasi allen Entscheidungen, die getroffen werden, liegt irgendein Problem zu Grunde, das gelöst werden muß. Kennst du das Problem nicht, dann weißt du auch nicht was du machen sollst.

        Zitat von Incredible Alk
        Bei der Einstellung die du da zeigst ist das auch kein großes Wunder.
        Erinnert mich an die Leute die vor 20 Jahren schon gesagt haben x86 ist ausoptimiert und geht nicht mehr viel schneller - da kam sogar auch schon regelmäßig der Verbrennungsmotorwirkungsgradvergleich auch wenn der damals wie heute nix mit dem Thema zu tun hat (und selbst der könnte theoretisch noch fast verdoppelt werden).
        Das haben damals nur die wenigsten gesagt, es gab massenhaft Alternativen, die auch angegangen wurden. Neue Architektur, mit dem Itanium (Flop), mehr Kerne (die Zukunft), eigenständige Kerne zusammenfassen und den L2 Cache teilen, Core2Duo, 64Bit Befehlssatzerweiterung (haben wir heute noch), Mehrere Kerne Teilen sich Einheiten, wie beim Bulldozer (Flop), mehrere Kerne in ein gemeinsames Konzept integrieren, wie beim Phenom I und Core i, Chiplets, wie beim Core2Quad, Atom N330 und Ryzen.

        All diese Dinge waren schon damals bekannt.

        Der Punkt ist, dass keiner der neuen Ansätze heute gewollt ist, auch von dir nicht. Deshalb gibt es wohl keine neue Architektur. Eventuell wird man irgendwann keine andere Wahl haben, aber bis dahin fährt Intel ganz gut, indem sie die Core Architektur verbessern.

        Zitat von Incredible Alk
        So ist es. Wir haben auch nicht die Glühbirne erfunden indem wir beständig die Kerze weiterentwickelt haben.
        Ja, aber es hat niemand einfach gesagt, wir brauchen etwas besseres und dann völlig ohne irgend eine Idee, Plan und Ahnung, munter darauf losgeforscht. Es begann damit, dass jemand (nicht Edison) sich die Frage gestellt hat, ob man das Glühen nicht heller machen könnte, wenn man einen Draht nimmt, der nicht verbrennt. Irgendwann ist man dann auf die Idee gekommen, die Luft rauszuziehen, dann Kohlefäden zu nehmen (das war Edison), dann Wolfram (das zu bearbeiten war die Hölle), dann hat man irgendwann das Vakuum durch die neu gefundenen Edelgase ersetzt.

        Zu allen Zeitpunkten hatten die Leute eine Ahnung, was sie da gemacht haben und was sie erreichen wollten. Richtig gute Zufallsentdeckungen, wie beim Penicillin, sind selten und bei einer neuen Mikrochiparchitektur ein Ding der Unmöglichkeit.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Pu244
        Mir sind die sinnvollen Ideen ausgegangen
        Bei der Einstellung die du da zeigst ist das auch kein großes Wunder.
        Erinnert mich an die Leute die vor 20 Jahren schon gesagt haben x86 ist ausoptimiert und geht nicht mehr viel schneller - da kam sogar auch schon regelmäßig der Verbrennungsmotorwirkungsgradvergleich auch wenn der damals wie heute nix mit dem Thema zu tun hat (und selbst der könnte theoretisch noch fast verdoppelt werden).

        Zitat von Rollora
        Optimierung ist eine Sache, ich glaube eher er sprach davon einen völlig neuen Architekturansatz zu entwerfen bzw die Notwendigkeit dafür
        So ist es. Wir haben auch nicht die Glühbirne erfunden indem wir beständig die Kerze weiterentwickelt haben.
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