Intel Cascade Lake-SP: 24-Kerner zeigt sich in Benchmark-Datenbank
Intels erster Prozessor aus der Cascade-Lake-SP-Familie, dem Nachfolger von Skylake-SP, lässt sich in der Datenbank von Geekbench finden. Der Xeon Gold 6252 bekomme mit 24 CPU-Kernen zwei zusätzliche Rechenherzen gegenüber dem direkten Vorgänger. Zumindest der Basis- und der maximale Turbo-Takt blieben unverändert.
Während es im Desktop-Bereich nur einen Skylake-X-Refresh gibt, möchte Intel im Server-Segment dieses Jahr noch den Skylake-SP-Nachfolger Cascade Lake-SP veröffentlichen. Gewissermaßen handelt es sich dabei ebenfalls um einen Refresh, der jedoch neue Siliziumchips spendiert bekommt. Dabei nutzt Intel die verbesserte Fertigung in 14++ statt 14+, die höhere Taktraten erlaubt beziehungsweise bei den gleichen Frequenzen Strom spart. Außerdem spricht Intel von den ersten Hardware-Anpassungen gegen die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre (es werden nicht alle geschlossen). Die maximale Anzahl der Kerne soll jedoch bei 28 bleiben.
Cascade Lake-SP im Geekbench gesichtet
In der Datenbank vom Geekbench lässt sich inzwischen der Xeon Gold 6252 finden, der nicht zur Skylake-SP-Reihe gehört und dementsprechend Cascade Lake-SP angehören sollte. Getestet worden sei ein Dual-Sockel-System in Form von Dells Precision 7920 Tower. Eine einzelne CPU nutze 24 Kerne, was einen kleinen Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, dem Xeon Gold 6152 mit 22 Kernen, darstellen würde. Dabei würde es sich nicht um einen neuen Die handeln, die Extreme-Core-Count-Version (XCC) mit 28 physisch vorhandenen Rechenherzen wäre lediglich weniger stark beschnitten.
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Die angemerkten Taktraten erscheinen niedrig, den Kollegen von computerbase.de sind in den JSON-Angaben jedoch weitere Details aufgefallen. Demnach soll der Basistakt bei 2,1 GHz liegen, der maximale Turbo bei 3,7 GHz. Das wäre zum Skylake-SP-Vorgänger identisch, bloß dass der Xeon Gold 6252 eben zwei CPU-Kerne mehr nutze. Im Benchmark-Durchgang habe der Prozessor durchgehend mindestens 3,0 GHz gehalten.