Cannon Lake: Intel erwähnt 10 nm auf der CES 2018 nur beiläufig
Intel nutzt die CES 2018 nicht, um viel Tamtam um seine Prozessorgeneration Cannon Lake beziehungsweise dem zugrundeliegenden Fertigungsprozess in 10 nm zu machen. Auf der Haupt-Keynote von CEO Brian Krzanich war das Ganze gar kein Thema. Gregory Bryant, Leiter der Client Computing Group, gab lediglich zum Besten, dass man sich im aktuellen Zeitplan befinde.
Vor einem Jahr noch war Cannon Lake ein großes Thema für Intel. Auf der CES 2017 zeigte Brian Krzanich ein erstes funktionstüchtiges Notebook mit 10-nm-Prozessor, entsprechende Geräte für Endverbraucher erwartete man da noch bis Ende 2017. Auf der CES 2018 ist die größte Neuigkeit zu Cannon Lake, dass es keine Neuigkeiten gibt - und das spricht Bände für den Chipriesen. Während der Haupt-Keynote von Intel-CEO Brian Krzanich wurden Cannon Lake oder 10 nm nicht mit einer Silbe erwähnt.
Erst am darauf folgenden Morgen sprach Gregory Bryant, der als Senior Vice President die Client Computing Group zu verantworten hat, Cannon Lake kurz an. Erste Muster seien wie versprochen Ende 2017 ausgeliefert worden. Unklar ist, wie die CPUs aussehen oder an wen sie verschickt wurden. Die Serienproduktion in 10 nm soll dieses Jahr anlaufen. Mehr Informationen gibt Intel nicht heraus. Bemerkenswert war schon im Vorfeld, dass der Chiphersteller über den Cannon-Lake-Nachfolger Ice Lake, der in 10+ gefertigt werden soll, gesprochen hat. Normalerweise gibt Intel nie einen so weiten Ausblick.
Aus Notebook-Herstellerkreisen möchten die Kollegen von Golem i n Erfahrung gebracht haben, dass die bisherigen Cannon-Lake-Muster recht außergewöhnlich seien. Es handle sich um PQR-Samples (qualified for production), die wie erwartet mit zwei CPU-Kernen im 15-Watt-Korsett (TDP) daherkommen sollen. Die Dualcores stellten jedoch als 2+0- und nicht etwa als 2+2-Konfiguration samt GT2-iGPU reine CPUs ohne Grafikeinheit dar. Notebooks müssten demzufolge mit einer dedizierten Grafikkarte ausgestattet werden, was bei Ultrabooks, für die Cannon Lake gedacht sein sollte, eigentlich unüblich ist. Taktseitig seien "kaum mehr als 2,0 GHz" drin. Zum Vergleich: Der Kaby Lake Refresh in 14+ darf sich auf über 4,0 GHz beschleunigen.

Es gab schon länger Gerüchte, dass die 10nm-Fertigung aktuell keinerlei Taktfreudigkeit zeigt. Selbst bei 3 GHz soll man bei der Leistungsaufnahme 14nm hoffnungslos unterlegen sein. Das passt zu den extrem niedrigen Taktfrequenzen des Exemplars von Cannon Lake.
Deswegen glaube ich auch nicht, dass im Herbst eine Desktop-CPU mit der 10nm-Fertigung kommt. Dazu sind die aktuellen Probleme noch zu gravierend.
Auch bei AMD könnte die nächsten Monate noch einiges kommen, wenn sich jemand die Mühe macht. Außerdem ist es vielen nicht klar, dass es kein Bug oder Fehler im eigentlichen Sinn ist. Die CPUs von Intel machen genau das was sie machen sollen.
Problem dabei ist, dass dabei physikalische Effekte auftreten und die ausnutzbar sind.
Nur mal als Beispiel:
Mein Programm sucht in einem Array einen bestimmten Wert. Realisiert wurde es mit einer for-Schleife mit break.
Durch das break verbessere ich meine Laufzeit, aber es lässt Rückschlüsse über den Ort des Wertes zu.
Wenn ich das Programm x-mal durchlaufen lasse und dabei jedes mal die Laufzeit exakt messen kann, dann weiß ich irgendwann wo die Werte stehen.
Die Werte können aber nicht direkt über eine Sicherheitslücke meines kleinen Programms ausgelesen werden.
AMD scheint wohl so unbedeutend betroffen zu sein das es sich nicht Mal lohnt einen Artikel darüber zu schreiben . Was mir auch noch übel aufstößt ist das Intel trotz besseren Wissens seine CPU,s raus bringt obwohl sie wissen das sie Mist sind aufgrund der Fehlerhafen Architektur .
Und es schön verheimlichen wollten , die Patches wären gekommen ohne große Ankündigung . Wer sich jetzt noch ein Intel holt tut mir leid. AMD hat auch die bittere Pille schlucken müssen mit seinen Fx Procis nun ist Intel quasi AMD und das ist auch gut so jetzt müssen sie zeigen das ihre neuen Cpu,s ihr geld wert sind aber bis da was kommt kann dauern .
aha AMD ist also nicht betroffen?
warum kommen dann Patches?
Lisa Su sagte auf der CES, dass die Sicherheitslücke seit 6 Monaten bekannt ist und auch AMD Gegenmassnahmen ergreift. Auch wenn AMD aufgrund der Architektur weniger betroffen ist
Wenn die CPU,s immer noch so verbugt sind und die alte Architektur haben , Brauch man sich die Dinger nicht zu kaufen, ich für meinen Teil habe das Vertrauen in Intel komplett auf gegeben. Teurer müll den sie anbieten in Sachen Leistung ist AMD nicht viel langsamer , wenn nicht sogar schneller durch die Sicherheitslücke bei Intel. Ich glaube das man mit AMD besser und vor allem viel günstiger fährt , wenn man sich eh alle 2 bis 4 Jahre ein neues System zulegt.
vielleicht haben wir ja glück und cannonlake wird den desktop markt nie erreichen und wie bekommen gleich ice lake. cannonlake könnte dann nur für notebooks raus kommen