Call of Duty Vanguard: Fazit
Auf der letzten Seite ziehen wir ein Fazit zu Call of Duty Vanguard.
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An einem Call of Duty werden sich die Geschmäcker wohl immer reiben, daran dürfte auch Vanguard nichts ändern. Action-Fans, virtuelle Pyrotechniker und Freunde der cineastischen Unterhaltung werden die audiovisuell eindrückliche Präsentation Vanguards zweifellos zu schätzen wissen. Das Spiel vermengt die Serien-typische Dauer-Action gekonnt mit gemächlichen Abschnitten, die entweder zum Schleichen oder Sightseeing einladen. Tatsächlich empfehlen wir, die aufwendig gestalteten Kulissen und Assets etwas genauer zu betrachten, solange das Spiel nicht mit der Peitsche hinter Ihnen steht - es lohnt sich. Verehrer historischer Fakten oder Getreue mechanischer Akkuratesse wird es in Vanguard aufgrund der in vielfältiger Hinsicht inkorrekten Waffen samt nochmals fantasievolleren Multiplayer-Anbauten schaudern - oder gleich an robotische Monsterhunde, Nazi-Mechs und andere historisch irrige Wunderwaffen eines völlig überzeichneten Wolfensteins erinnern. Wobei Call of Duty trotz einiger "historischer Inspiration" noch nie als Geschichtslehrgang gut war. Und immerhin werden dieses Mal keine dokumentierten Kriegsverbrechen anderen Parteien in die Schuhe geschoben, wie es etwa im Modern-Warfare-Reboot der Fall war.
Die Kampagne von Call of Duty Vanguard ist erfreulich abwechslungsreich und trotz der kurzen Spielzeit von fünf bis sechs Stunden inklusive der langen Zwischensequenzen recht gehaltvoll. Natürlich ist die Spielerfahrung nicht direkt mit den hunderten Stunden Content eines Assassin's Creed vergleichbar, dies liegt allerdings auch daran, dass das Spielerlebnis in Call of Duty Vanguard sehr konzentriert ist. Die Einzelspielerkampagne bietet gute Wochenend-Unterhaltung - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Neben der Kampagne steht Ihnen natürlich auch der Mehrspieler- und Zombie-Modus offen, die Interessenten viele zusätzliche Stunden Unterhaltung bieten können. Zwar werden auch Einzelspieler gut unterhalten, einen hohen Wiederspielwert bietet die Kampagne allerdings nicht und für ein paar Stunden gepflegtes Ballern wirkt der Preis ein wenig hoch.

Bei mir sieht es in 4K so aus:
100% Resoultion Scale
DLSS ON oder OFF ändert nix daran.
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RTX 3080 Ti mit latest Driver. Habe das Spiel heute für den SP Only gekauft, da es bei Steam 30€ gekostet hat. Aber mit solchen Texturen kommt keine freude auf.
MfG
Raff
Auf Battlefield 2042 bezogen wäre es mir allerdings wesentlich lieber, die Entwickler würden erstmal Performance, Bug-Armut und tatsächliche Spielbarkeit umsetzen. So wie das Spiel aktuell läuft, nutzt doch eh kein Schwein Raytracing, zumindest solange es neben der GPU auch noch die eh schon sehr gebeutelte CPU nochmal extra belastet.
Warum man Raytracing aktuell überhaupt in einem ultrahektischen Multiplayer-Shooter braucht, bei dem der ganze Rest der Grafik wegen der nun größeren Maps kaum verbessert werden konnte, muss mir nochmal jemand erklären - niemand von den Grafikkartenherstellern natürlich, da ist die Agenda klar - die wollen Anreize zum Kauf ihrer Grafikkarten liefern, was niemanden schockieren dürfte...
Da hätte mal lieber jemand von denen "Motivation" für die Call-of-Duty-Entwickler liefern sollen. Zumindest in der Einzelspieler-Kampagne wäre RT eine coole, relativ sinnvolle Ergänzung gewesen. Battlefield oder Warzone etc. dagegen? Die sind nur besonders populär und deshalb für die GPU-Hersteller als Werbeträger interessant, würde ich vermuten.
Und ja, Raytracing wird sich irgendwann durchsetzten. Wenn es soweit ist, merken wir das auch daran, dass dann plötzlich kaum mehr jemand darüber redet, die Technik einfach ohne größeres Aufheben in Spielen genutzt wird (so wie aktuell Tessellation oder sogar weitgehend DX12) und sich alle - inklusive Grafikkartenhersteller - auf den nächsten, von irgendwem iniitierten Hype stürzen werden. Irgendwas Schwerpunkt AI, könnte ich mir gut vorstellen...
Gruß,
Phil