Call of Duty: Black Ops 7 wegen KI-Einsatz unter Beschuss - selbst US-Politik mischt sich ein
Black Ops 7 muss sich wegen des Einsatzes von KI-Tools zur Erstellung von Grafiken herber Kritik erwehren. Nach einer wenig hilfreichen Stellungnahme von Activision gesellt sich selbst ein US-Politiker zum negativen Feedback und fordert Gesetzesänderungen.
Call of Duty: Black Ops 7 hat einen turbulenten Start hinter sich: Nach dem Release am 14. November 2025 gehen die Presse- und Spielermeinungen so weit auseinander wie schon lange nicht mehr. Gerade die Community straft den neuen Shooter mit unterirdischen Wertungen ab. Ein großer Kritikpunkt ist dabei der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Erstellung von Grafiken. BO7-Publisher Activision meldet sich nun zu Wort - wirklich besänftigt werden die Gemüter dadurch aber nicht.
Selbst die US-Politik schaltet sich ein
Noch auf der offiziellen Steam-Webseite zu Call of Duty: Black Ops 7 ist ein Disclaimer zu finden, der auf den Einsatz von KI hinweist. Auf der X-Plattform diskutiert die Shooter-Community darüber, wo genau diese Künstliche Intelligenz zu sehen ist. Klare Kandidaten sind hierbei die Symbole für Prestige-Stufe oder Banner - ein Vorgang, der für einen "großen Blockbuster zum Vollpreis" ein Unding ist, wie etwa "Pirat_Nation" meint:
In einer Stellungnahme gegenüber Insider Gaming äußerte sich der Publisher wie folgt:
Wie so viele Menschen auf der ganzen Welt nutzen auch wir eine Vielzahl digitaler Werkzeuge, darunter KI-Tools, um unsere Teams zu stärken und zu unterstützen, damit sie die bestmöglichen Spielerlebnisse für unsere Community schaffen können. Unser kreativer Prozess wird weiterhin von den talentierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren Studios geleitet.
Das Feedback auf diese Stellungnahme ließ nicht lange auf sich warten und brachte selbst einen US-Politiker auf den Plan: Ro Khanna, ein Mitglied des US-amerikanischen Repräsentantenhauses, monierte auf der X-Plattform fehlende Regulierungen im Umgang mit KI-Tools. Unternehmen sollen demzufolge daran gehindert werden, den Einsatz von KI für höhere Profite und die Streichung von Arbeitsplätzen zu nutzen. Vielmehr sollen Künstler eine Beteiligung beim KI-Einsatz erhalten und eine "Steuer auf massenhafte Arbeitsplatzverluste" eingeführt werden.
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Mit KI erstellte Dinge unterliegen nicht dem Schutz geistigen Eigentums.... so sollte es sein.
Also kopieren, verändern, versauen und dann rein ins Netz.
Zeigen dass vor Schrott nicht niedergekniet wird.
Was nötig ist, ist einfach ein ehrlicher Umgang damit. AI-Tools werden viele kreative Prozesse beschleunigen.
Man kann das ungefähr so sehen wie Photoshop - mit dem Werkzeug ist auch nahezu alles möglich bei der Bildbearbeitung und die erkennt man kaum, schon gar nicht im vorbeiscrollen.
Genau so einen Umgang wird es mit AI geben - wie bei Photos weiß jeder, dass diese bearbeitet sind.
Wie viel Bearbeitung drin steckt und wie diese entstanden ist - dabei ist das doch egal. Resultat zählt.