WoW - Wrath of the Lich King: CPU-Benchmarks mit Phenom II und Core i5
World of Warcraft - Wrath of the Lich King ist nach wie vor eines der beliebtesten Spiele überhaupt. PC Games Hardware nimmt dies zum Anlass, 15 CPUs durch den Benchmark-Test zu schicken - darunter AMDs Phenom II und Athlon 64, Intels neuen Core i5 (Lynnfield) sowie diverse Core 2.
Wrath of the Lich King: Testgebiet und -szene
Zur Leistungsmessung ziehen wir die erste der Lich-King-Welten heran: den Heulenden Fjord. Das weitläufige Areal setzt konsequent auf die Qualitäten der verbesserten WotLK-Engine: Enorme Sichtweite samt verbessertem Streaming, weiche Schatten und hübsche Partikelorgien wie Nebel und Zaubereffekte belasten nicht nur den Prozessor, sondern auch den Arbeitsspeicher. Unsere Benchsequenz zeigt den 80-sekündigen Flug vom Fort Wildervar nach Westwacht. Das How-to-Bench zu WoW - Wrath of the Lich King finden wie üblich im FAQ: So bencht PCGH Spiele. Im Gegensatz zu den meisten Benchmarks von PCGH ist der WotLK-Flug nicht überdurchschnittlich fordernd, ein großer Raid aber ist nicht reproduzierbar oder in vertretbarem Aufwand zu benchen.
Wrath of the Lich King: Grafikeinstellungen
Die Grafikdetails sind praxisnah gewählt: Wir testen mit maximalen Einstellungen, ergo dem mit Patch 3.1 neu hinzugekommenen Ultra-Video-Mode, jedoch nur mit den zweithöchsten Schattendetails. Die zweite erwähnenswerte Option ist im Grafikmenü zu finden - "Eingabeverzögerung verringern". Auch diese Einstellung drückt die Bildrate um mindestens 30 Prozent, weshalb wir sie zum Wohle der Spielbarkeit deaktivieren. Die restlichen Optionen sind aktiviert respektive maximiert.
Wrath of the Lich King: Testergebnisse
World of Warcraft zieht - zumindest ohne externe Zusatzprogramme - kaum einen Nutzen aus mehr als zwei Kernen, eine Ausnahme bildet das Streaming. Daher unterscheiden sich beispielsweise der C2E E6600 und der C2Q Q6600 nur bei den Minimum-Fps klar, die Average-Fps aber sind nahezu identisch. Eine weitere Besonderheit ist die fast schon allergische Reaktion von Wrath of the Lich King auf aktiviertes Simultaneous Multithreading: Deaktivieren Sie SMT, gewinnen der Core i7-860 wie auch der i7-920 rund 25 Prozent an Fps hinzu. Der Core i5-750 ist mangels SMT nicht von diesem Problem betroffen. Ebenfalls auffällig ist der Bandbreitenhunger von WoW: Der Phenom II X4 940 BE und der Phenom II X4 945 takten beide mit 3,0 GHz - ersterer aber rechnet in Kombination mit DDR2-1066 (5-5-5-18) und 1,8 GHz NB-Takt, letzterer mit DDR3-1333 (7-7-7-21) und 2,0 GHz NB-Takt. Der Bandbreitenvorteil schlägt sich in 8 Prozent mehr Fps nieder.
Hinsichtlich der Leistung ordnen sich die CPUs so ein, wie man es erwarten würde: An der Spitze liegt unsere CPU für Grafikkarten-Tests, ein auf 3,5 GHz übertakteter Core i7-920 (Speicher und damit der Uncore-Bereich sind ebenfalls übertaktet, letzterer auf 2,8 statt 2,13 GHz) mit deaktiviertem SMT und inaktivem Turbomodus - dieser Prozessor rennt jedoch bereits ins Grafiklimit und kann sich nicht voll entfalten. Knapp dahinter folgen der auf 4,0 GHz übertaktete C2E QX9770 (400x10) und der auf 3,9 GHz Kern- und 2,4 GHz Northbridge-Frequenz übertaktete Phenom II X4 955 BE (Standard: 3,4 respektive 2,0 GHz). Das Feld der mit Standardtakt laufenden CPUs führt der i7-860 (2,8 GHz) an, der i7-920 (2,67 GHz) und der i5-750 (2,67 GHz) liegen dicht dahinter, selbiges gilt für den Phenom II X4 965 BE (3,4 GHz). Der C2Q Q9650 (3,0 GHz) ist so flott wie der Phenom II X4 955 BE (3,2 GHz - nicht im Diagramm), der Phenom II X3 720 BE (2,8 GHz) unterliegt unserer Preis-Leistungsempfehlung, dem Phenom II X2 550 BE (3,1 GHz). Eine noch langsamere CPU sollten Sie nicht mehr kaufen, da gerade in großen Raids die Performance stark leidet.
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Wieso machen diese Tests nicht die von der "normalen" PC-Games?
Hat das Video eigentlich auch das Format von 1650x1050? Mein Notebookbildschirm kommt mir nicht so breit vor, kann aber auch sein, dass mir das nur so vorkommt, denn ich sitz gerade an nem alten CRT.
gruß
diweex