PCGH-Test: Core 2 Duo E8400 - der Wolfdale-Spartipp
Gleich als er das erste Mal im PCGH-Preisvergleich auftauchte, erklärten Aufrüster den E8400 zum Spar-Tipp unter den neuen Dual-Core-Prozessoren. Wir haben getestet, ob er seinen Ruf verdient.
Overclocking E8400
Auch in unserem Übertaktungstest liefert der E8400 ein hervorragendes Ergebnis: Bei 1,45 Volt CPU-Spannung (laut CPU-Z: 1,44 Volt) lief der Prozessor mit 4.050 MHz stabil. Da der Multiplikator bei neun liegt, brauchen Sie dafür natürlich ein Mainboard, das 450 MHz FSB-Takt ermöglicht. Zudem muss man beachten, dass wir ein Engineering-Sample verwendet haben, das OC-Ergebnis kann bei Serien-CPUs ein wenig abweichen.
Overclocking: Mit 1,45 Volt Spannung (BIOS-Vorgabe) lief unser Engineering Sample mit 4.050 MHz stabil. (Bild: PCGH)
Fazit: E8400
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend: Der E8400 kostet lediglich 170 Euro und liegt in allen Benchmarks vor dem E6850 (220 Euro). Das Wolfdale-Topmodell E8500 mit 3,17 GHz ist zwar bis zu sechs Prozent schneller als der E8400, kostet aber dafür rund 240 Euro. Wenn Sie derzeit günstig auf eine Zweikern-CPU wechseln wollen, ist der E8400 daher die beste Wahl. Wer allerdings sein System zwei bis drei Jahre unverändert behalten will, sollte besser gleich einen Quadcore-Prozessor kaufen.
Zwei Hürden beim Aufrüsten: Der E8400 läuft nicht mit allen Boards. Auf der sicheren Seite sind alle Platinen mit P35, X38, X48, Nforce 780i oder 750i. Der 680i SLI läuft ebenfalls per BIOS-Update mit Wolfdale-CPUs. Der P965-Chipsatz unterstützt die neuen CPUs offiziell zwar nicht, mehrere Herseller bieten aber bereits ein Beta-BIOS für Wofldale-Prozessoren an. So arbeitet das günstige 965P-DS3P von Gigabyte mit der BIOS-Version F6g mit dem E8400. Zweite Hürde: Geduld - bisher ist die CPU nur bei sehr wenigen Shops verfügbar.
