CPUs (AMD/Intel): Übersicht & Kaufempfehlungen für Januar 2009
Sie suchen eine neue CPU oder möchten einfach wissen, was alles auf dem Markt ist? PCGH wirft allmonatlich einen Blick auf die aktuelle Situation und das Preisgefüge in der Prozessorwelt.
Quelle: PC Games Hardware
CPUs: Übersicht & Kaufempfehlungen für Januar von PCGH.de
Im November brachte Intel den Core i7, danach wurde es weihnachtlich-ruhig auf dem Prozessormarkt. Doch jetzt eröffnet AMD das neue Jahr mit einem Paukenschlag: dem Phenom II X4 auf 45-Nanometer-Basis, Codename Deneb (siehe Test Phenom II).
Was gibt's Neues?
Kurz nach der Vorstellung waren die beiden ersten Phenom-II-Modelle auch schon lieferbar: der AMD Phenom II X4 940 Black Edition mit 3 GHz (Preisvergleich) und das 2,8-GHz-Modell X4 920 (Preisvergleich). Neu in unserer CPU-Liste ist auch der Kuma, jener zweikernige K10-Chip, den AMD unter dem bewährten Namen Athlon X2 verkauft (siehe Test Athlon X2 (Kuma)); zu haben ist er bislang nur als X2 7750 BE (Preisvergleich), obwohl AMDs Webseite auch noch die Modelle 7550 und 7450 kennt. Heimlich schlich sich noch ein weiterer Prozessor auf die AMD-Liste: der Athlon 64 LE-1660, der als Einkerner aber relativ uninteressant und ohnehin noch nicht zu kaufen ist.
Weniger los war im letzten Monat bei Intel - und es bleibt auch so ruhig: Mit dem wohl Core i5 genannten Nehalem-Abkömmling für die Mittelklasse ist in diesem Quartal nicht mehr zu rechnen, die Wolfdale- und Yorkfield-Prozessoren der Core-2-Reihe bleiben also noch eine Weile auf dem Markt. Ob diese noch um neue Modelle erweitert wird, ist ungewiss; die auf Roadmaps aufgetauchten "s"-Quadcores mit 65 Watt TDP sind bislang nicht offiziell angekündigt. So sind die einzigen nennenswerten Neuerungen im Intel-Portfolio der Pentium E5300, der jetzt hier und da lieferbar ist (Preisvergleich), sowie der Core 2 Quad Q8300 (Preisvergleich).
Auf den folgenden zwei Seiten geben wir Kaufempfehlungen für alle Preisklassen. Unsere aktualisierten und erneut überarbeiteten Prozessorlisten geben Ihnen natürlich auch dann einen umfassenden Überblick über Preise und technische Details, wenn Sie derzeit nicht auf der Suche nach einer neuen CPU sind - sie verraten alles von der Taktfrequenz über das Stepping bis zur Maximaltemperatur, und zwar für jeden Desktop-Prozessor für die Sockel AM2/AM2+ und 775 (ab Core 2) sowie 1366.



Hallo zusammen,
hab mich gerade registriert um eine Frage zustellen.
Habe vor meine jetztige CPU "Athlon 64 X2 4200+" zu verkaufen um mir entweder den 6000+ (6400+) oder einen von den Phenom X4 zu besorgen.
Leistungsmäßig ist die Phenom klar an der Spitze, aber nur wenn die Programme / Spiele auch 4Kern unterstüzen, wenn nicht, läuft die eine von den vieren auf Hochtouren und die anderen 3 bleiben im Leerlauf. Das heißt, wenn ich z.B. die X4 9750 nehme, läuft die eine CPU auf 2,4GHz....
ist es ja dann nicht besser wenn ich die 6000+ oder sogar die 6400+ kaufe die dann mit 3,0GHz bzw. 3,2GHz läuft...
70€ die 6000+ finde ich gut aber für die Phenom 150-200€ auszugeben naja....
Hab nicht so ganz den Durchblick, wäre toll wenn mir geholfen wird
DANKE!!!!
cu mrbean
Man sollte immer die Leistung kaufen und bezahlen, die man auch braucht.
Großtönende, selbst ernannte k3wle OC-Profis, die immer behaupten, CPU sowieso geht "garantiert" und "locker" bis soundsoviel GHz, sind schuld daran, das Kiddies rumheulen, weil es bei ihnen dann doch nicht klappt, oder die beim Versuch, es zu schaffen, ihre Hardware grillen.
Klar, übertakten kann man immer, aber es gibt immer wieder Ausreißer nach unten, auch bei CPUs, die als "oc-freundlich" gelten.
Wer übertakten will, soll es tun und sich am Speedbonus erfreuen, aber nicht gleich beim Kauf auf ein bestimmtes Ziel bauen.
das ist zwar richtig...aber warum soll mann 150€ für einen E8500 ausgeben, wenn man mit einem E5200/300 locker bis 4 Ghz kommt ? Klar kommt man dann an eine kritische Grenze, aber dass muss einem halt bewusst sein. Dass die Lebensdauer kürtzer wird, stimmt auch nur so halb. Sie wird nur kürzer, wenn man die Voltage anhebt. Und man bekommt seinen E5... locker bis 3,2 Ghz ohne V anzuheben.
Wenn man n' bissle Ahnung davon hat, und sich nicht auf iwelche noobigen antworten hört, die man in iwelchen Foren aufschnappt, ist OC kein Thema.
@Jukebox33
Meine Aussage ist schon durchdacht, denn ersteinmal kann man 'nen E8500 auch übertakten und das meist höher denn einen kleinen, dabei hat man dann eine höhere Performance, da der FSB höher getaktet ist.
Von daher ists eher Vorteilhaft, einen möglichst niederen Multi und hohen FSB zu haben.
Und Primestable ist ja nun wirklich 'nen Witz!
Denn nur weil etwas Primestable ist, heißt es nicht, das es auch benchstable oder 24/7 stable ist.
OC ist einfach nur ein Sport, nicht für den Alltagsgebrauch nicht wirklich zu empfehlen!
Ich hab nix dagegen, wenn man übertaktet, nur sollt man:
a) die Übertaktbarkeit einer Komponente nicht allzu stark in die Kaufentscheidung mit einbeziehen
b) bedenken, das man ersteinmal recht weit übertakten muss, ums überhaupt ansatzweise spüren zu können.
c) muss einem immer bewusst sein, das das Übertakten die Lebensdauer der Komponenten beeinträchtigt und auch die Stabilität! Auch wenns nicht soo scheint, kanns doch ein Programm geben, das allergisch auf OC reagiert (und die gibts durchaus auch)...
das ist doch echt das blödeste was ich je gehört habe (@Stefan Payne)....
1. Kaufen sich Leute so eine CPU, wenn sie nicht genug Geld für z.B einen E8500 oder so haben...
2. Durch den niedrigen FSB und dem hohen Multiplikator, ist es ohne Probleme möglich diese E5200/300 Serie auf ein viel teureres Produkt zu OC'n.
3. Stabilitätstests wie Prime95 sind auch ein Fremdwort für dich oder ?
Sry...aber da bekomme ich echt einen Hals wenn ich so was unüberlegtes höre.
Gruß:
Jukebox33