Apple M5 Pro und M5 Max: Super-Kerne und Fusion-Architektur im Detail vorgestellt

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Apple M5 Pro und M5 Max: Super-Kerne und Fusion-Architektur im Detail vorgestellt
Quelle: Apple

Nachdem Apple den neuen M5-Prozessor bereits im Oktober vergangenen Jahres vorgestellt hatte, lässt das Unternehmen aus Cupertino nun den M5 Pro und M5 Max mit Super-Kernen und Fusion-Architektur folgen. Wir stellen die Chips im Detail vor.

Nachdem Apple mit dem M5-Prozessor bereits im Oktober 2025 die leistungsstarke Einstiegslösung seiner inzwischen fünften SoC-Generation vorgestellt hatte, lässt das Unternehmen aus Cupertino mit dem M5 Pro und M5 Max jetzt auch die in Form von Dual-Die-Lösungen umgesetzten Mittelklasse- und Spitzenmodelle folgen.

M5, M5 Pro und M5 Max Quelle: Apple Die M5-Prozessorfamilie ist damit bis zum Erscheinen eines möglichen M5 Ultra, welcher Gerüchten zufolge beim Generationswechsel des Mac Studio seine Premiere feiern könnte, vorerst komplett. Der M5 Pro und der M5 Max werden wie auch der M5 in 3 nm ("N3P") beim taiwanischen Auftragsfertiger TSMC hergestellt, verfügen nun aber über deutlich mehr Prozessorkerne und als Dual-Die-Lösung auch erstmals entsprechend über die neue Fusion-Architektur, welche die beiden "Chiplets" besonders schnell verbindet und miteinander kommunizieren lässt. Die "Direktverbindung" war bislang den Ultra-Modellen vorbehalten.

Der M5 Pro und M5 Max sind mit der neuen, von Apple entwickelten Fusion-Architektur - ein hochmodernes Design, das zwei Dies zu einem einzigen SoC ("System-on-a-Chip") verbindet - hergestellt und von Grund auf für Künstliche Intelligenz ("KI") entwickelt worden. — Apple

Neben der Fusion-Architektur spricht Apple jetzt von sogenannten Super-Kernen, von denen der M5 Pro wahlweise 5 oder 6 besitzt, während der M5 Max immer auf die vollen 6 Super-Kerne zurückgreifen kann. Hinzu kommen je nach Modell und Ausbaustufe noch einmal 10 bis 12 Performance-Cores, während die im kleinstmöglichen "M5" noch aktiven E-Cores gestrichen wurden. Die Grafikbeschleuniger wurden ebenfalls noch weiter aufgebohrt.

M5, M5 Pro und M5 Max im Detail

Die technischen Spezifikationen des M5, M5 Pro und M5 Max stellen sich im direkten Vergleich mit den Vorgängern der 4. Generation folgendermaßen da:

  M5 M4 M5 Pro M4 Pro M5 Max M4 Max
Super-Kerne 3 / 4 - 5 / 6 - 6 -
Performance-Kerne - 3 / 4 10 / 12 8 / 10 12 10 / 12
Effizienz-Kerne 6 6 - 4 - 4
CPU-Kerne (Gesamt) 9 / 10 9 / 10 15 / 18 12 / 14 18 14 / 16
GPU-Kerne 8 / 10 10 16 / 20 16 / 20 32 / 40 32 / 40
Speicher 32 GiByte 32 GiByte 64 GiByte 64 GiByte 128 GiByte 128 GiByte
Speicherbandbreite 143 GB/s 120 GB/s 307 GB/s 273 GB/s 614 GB/s 546 GB/s

Der M5 Pro und M5 Max, die beide über eine abermals höhere Speicherbandbreite als ihre Vorgänger verfügen, beim maximalen Speicherausbau mit 64 bzw. 128 GiByte LPDDR5X aber weiterhin auf der Stelle treten, sollen bei der Grafikleistung um durchschnittlich 20 Prozent respektive 35 Prozent mit Raytracing zulegen.

Apple verspricht für die neuen MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll, in denen der M5 Pro und M5 Max debütieren werden, folgende Leistungs- und Effizienzverbesserungen:

14" und 16" MacBook Pro mit M5 Pro ermöglichen:

  • KI-Bildgenerierung, die bis zu 7,8-mal schneller ist im Vergleich zum MacBook Pro mit M1 Pro und bis zu 3,7-mal schneller im Vergleich zum MacBook Pro mit M4 Pro.
  • Verarbeitung von LLM-Prompts, die bis zu 6,9-mal schneller ist im Vergleich zum MacBook Pro mit M1 Pro und bis zu 3,9-mal schneller im Vergleich zum MacBook Pro mit M4 Pro.
  • 3D Rendering in Maxon Redshift, das bis zu 5,2‑mal schneller ist im Vergleich zum MacBook Pro mit M1 Pro und bis zu 1,4‑mal schneller im Vergleich zum MacBook Pro mit M4 Pro.
  • Gaming-Peformance mit Raytracing in Spielen wie Cyberpunk 2077: Ultimate Edition, die bis zu 1,6‑mal schneller ist im Vergleich zum MacBook Pro mit M4 Pro.

14" und 16" MacBook Pro mit M5 Max ermöglichen:

  • Performance bei der KI Bildgenerierung, die bis zu 8‑mal schneller ist im Vergleich zum MacBook Pro mit M1 Max und bis zu 3,8‑mal schneller im Vergleich zum MacBook Pro mit M4 Max.
  • Verarbeitung von LLM-Prompts, die bis zu 6,7-mal schneller ist im Vergleich zum MacBook Pro mit M1 Max und bis zu 3,8-mal schneller im Vergleich zum MacBook Pro mit M4 Max.
  • Rendering Performance von Videoeffekten in Blackmagic DaVinci Resolve Studio, die bis zu 5,4‑mal schneller ist im Vergleich zum MacBook Pro mit M1 Max und bis zu 3‑mal schneller im Vergleich zum MacBook Pro mit M4 Max.
  • KI Videoverbesserung in Topaz Video, die bis zu 3,5‑mal schneller ist im Vergleich zum MacBook Pro mit M4 Max.

Die neuen MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max lassen sich ab dem 4. März um 15:15 Uhr zu Preisen von 1.899 bis 8.679 Euro vorbestellen und sollen dann ab dem 11. März 2026 offiziell weltweit verfügbar sein.

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Quelle: Apple

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Balanarius Freizeitschrauber(in)
        Zitat von RyzA
        Und dafür dann 10K Euro bezahlen?
        wenn man damit sein Geld verdient, kann das Sinn machen, wenn der eine oder andere Workflow damit schneller geht
      • Von Balanarius Freizeitschrauber(in)
        Zitat von RyzA
        Und dafür dann 10K Euro bezahlen?
        wenn man damit sein Geld verdient, kann das Sinn machen, wenn der eine oder andere Workflow damit schneller geht
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Balanarius
        Und dann bald ein M5 Ultra ...geht bestimmt gut ab
        Und dafür dann 10K Euro bezahlen?
      • Von Balanarius Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cleriker
        Da bin ich skeptisch. Geht's um eine spezielle Anwendung?

        Ich finde solche Bezeichnungen für die CPUs bzw. Kerne irgendwie doof, muss ich sagen. Was folgt denn zukünftig auf super? Ultra, mega, oder gar omega?
        Ich kann mein M1 Max mit 32 GB RAM leider nur mit einem intel 255U Notebook von Lenovo vergleichen mit 16GB RAM. Der 255U kam 4 Jahre später auf dem Markt. Klar ist sicher noch mal eine andere Leistungskategorie. Aber ob CAD, Blender, DaVinci uvm... das MacBook macht die Aufgaben nicht nur bedeutend schneller, sondern auch effizienter. Weniger Stromverbrauch, flüsterleise und kühl. Da gegen kocht das Lenovo-Notebook nur so vor sich hin.

        Es gibt die M-Serie in mehreren Leistungsstufen. Am Beispiel vom M1:
        M1
        M1 Pro
        M1 Max
        M1 Ultra

        Dazu muss man sich dann nur ansehen, was das dann für Monster-SoCs werden. Ein Ultra ist quasi 2x Max:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Mit den M-SoC hat Apple richtig vorgelegt. Die Effizienz ist kaum zu überbieten.

        Zitat: "Erste Tests zeigen, dass ein M4 Max (40-Core GPU) in Cyberpunk 2077 bei maximalen Einstellungen (ohne KI-Upscaling) eine Leistung pro Watt von ca. 0,21 bis 0,22 FPS/Watt erreicht. Dies ist vergleichbar mit den effizientesten Laptop-Grafikprozessoren wie der RTX 5090 Mobile, jedoch mit weitaus geringerem Gesamtverbrauch."

        Und dann bald ein M5 Ultra ...geht bestimmt gut ab
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Balanarius
        Ich muss sagen, dass mein MacBook Pro mit M1 Max nach wie vor Kreise um die meisten aktuellen Windows-Notebooks dreht und das dazu auch noch unter Last kühl und flüsterleise.
        Da bin ich skeptisch. Geht's um eine spezielle Anwendung?

        Ich finde solche Bezeichnungen für die CPUs bzw. Kerne irgendwie doof, muss ich sagen. Was folgt denn zukünftig auf super? Ultra, mega, oder gar omega?
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Zitat von Balanarius
        Ist das so? Reine Routine oder tatsächlicher Bedarf?
        Die Firma tauscht Laptops in der Regel alle 4 Jahre. Mal sehen, möglicherweise hab ich meins auch ein Jahr länger, wirklich brauchen tu ich kein neues, bin immer noch zufrieden
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