iPhone 16: Neuer Bionic A18-SoC lässt in Single-Core-Benchmarks Intel und AMD hinter sich

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iPhone 16: Neuer Bionic A18-SoC lässt in Single-Core-Benchmarks Intel und AMD hinter sich
Quelle: Apple

Der neue Chip des iPhone 16 ist in ersten Benchmarks aufgetaucht. Dabei kann der Bionic A18 im Single-Core-Test von Geekbench 6 auch die aktuellen Topmodelle von Intel und AMD hinter sich lassen.

Anfang der Woche hat Apple mit dem iPhone 16 und den zugehörigen Varianten nicht nur eine neue Smartphone-Generation vorgestellt, sondern auch einen Prozessor. Der Bionic A18, der das iPhone 16 sowie das iPhone 16 Plus antreibt, wird im 3-nm-Verfahren gefertigt und verspricht eine um rund 30 Prozent verbesserte Leistung und Effizienz gegenüber dem Vorgänger. Nun zeigt sich der Bionic A18 in ersten synthetischen Benchmarks, die mittels Geekbench 6 ermittelt wurden und zeigt dabei eine ordentliche Leistung.

Wie das Portal Tom's Hardware weiter ausführt, besteht der Bionic A18 aus zwei Performance-Kernen mit bis zu vier GHz Taktrate sowie vier "Low-Power-Kernen", ohne eine Nennung der Taktrate. In Geekbench 6 erreicht der Apple-SoC so einen Wert von 3.409 Punkten im Single-Core-Parcours; beim Mutli-Core sind es 8.492 Punkte. Damit kann der Bionic A18 zumindest in der Single-Core-Disziplin tatsächlich die versprochenen 30 Prozent Mehrleistung gegenüber dem Bionic A16 als Chip des iPhone 15 erreichen; hier liegen 2.641 Punkte vor.

Auch im nominellen Vergleich zwischen Desktop-CPUs macht der Bionic A18 eine ordentliche Figur. So können im Single-Core-Benchmark von Geekbench 6 etwa der hauseigene Apple M3, der AMD Ryzen 9 9950X sowie der Intel Core i9-14900KS hinter sich gelassen werden. Einzig der Apple M4 liegt rund zehn Prozentpunkte vor dem Bionic A18. Im Multi-Core-Parcours liegen die Desktop-Prozessoren aber naturgemäß meilenweit vorn, wie der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen ist:

  Bionic A18 Bionic A16 Apple M3 Apple M4 AMD Ryzen 9 9950X Intel Core i9-14900KS
Specs 2P+4E-Kerne, bis zu 4 GHz 2P+4E, bis zu 3,46 GHz 4P+4E, bis zu 4,05 GHz 4P+6E, bis zu 4,40 GHz 16P/32T, bis zu 5,75 GHz 8P+16E/32T, bis zu 6 GHz
Single-Core lt. Geekbench 6 3.409 Punkte 2.641 Punkte 3.076 Punkte 3.697 Punkte 3.482 Punkte 3.362 Punkte
Multi-Core lt. Geekbench 6 8.492 Punkte 6.989 Punkte 11.863 Punkte 13.778 Punkte 23.584 Punkte 23.445 Punkte

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tubby-1 Kabelverknoter(in)
        Irgendwie passt der Text nicht ganz zur Tabelle! Die zum Teil erwähnten Vergleichswerte im Text passen nicht zu den aufgeführten Werten in der Tabelle.
      • Von Tubby-1 Kabelverknoter(in)
        Irgendwie passt der Text nicht ganz zur Tabelle! Die zum Teil erwähnten Vergleichswerte im Text passen nicht zu den aufgeführten Werten in der Tabelle.
      • Von Wulfric Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von BattleFury
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Leistung, die sich gefühlt nach 1 Minute halbiert, weil das Gerät hoffnungslos überhitzt und die CGPU drosseln muss.
        Das betrifft die erste Frage, die sich mir stellte, als ich die Überschrift las......."Wie lange dauerte der Test?"

        Denn wir haben das schon mit etlichen Notebooks aus der Lenovo T14 Serie gehabt, als wir getestet haben, ob sich neue Wärmeleitpaste lohnt (kurz ja, und zwar erheblich).

        Und das interessante war, dass ein T14 Gen 1 und ein T490 bei längeren Berechnungen zu höheren Leistungen fähig sind, als ein T14 Gen 3 oder ein T14 Gen4.
        Das Gen 3 hat einen Intel Labtop Chip 11 generation und das G4 13. Generation, das T490 ist 8 Generation, der T14 Gen 1 einen der 10. Generation.

        Die Gen 3 und 4 haben im ersten und zweiten Benchmarkdurchlauf noch eine höhere Leistung, so für ca. 2-5 Minuten, danach sacken sie unter das Niveau des T14 Gen 1 ab, der durchgängig die gleiche Leistung bringt.
        Der Gen 4 sackt sogar unter die Leistung eines T490 ab, und zwar im zweistelligen bereich.
        Wenn die eingetrocknet ist, was teilweise schon nach 4 Monaten passieren kann, dann wird's richtig blamabel, dann steckt ihn ein mit TG Aeronaut* aufgemotzter T480 sogar in die Tasche.
        Der T14 Gen 2 (11. Generation) hat ein ähnliches Profil, ist aber im Mittel und Median schneller als T14 Gen 3 und Gen 4. Ab so ca. 7-10 Minuten Rechezeit ist der Geschwindigkeitsvorteil der T14 Gen 3 und Gen 4 komplett aufgebraucht.
        Wenn etwas 20-22 Minuten rechnen muss, dann sind die neueren Labtops langsamer als die alten.

        Einfach weil die Kühlung im T490 bis T14 Gen 1 noch nicht unterdimensioniert ist und im T14 Gen 2 gerade so noch halbwegs ausreicht.
        Durch die neue WLP haben wir dem Kunden ungefähr einen Generationensprung an Leistung gegenüber dem selben Chip mit Lenvo "Wärmeleitpaste" ermöglicht, bei Erhöhung der Lebensdauer und im Falle eines T14 Gen 4 mit eingetrockneter Wärmeleitpaste war die Leistungserhöhung sogar noch sehr viel deutlicher.

        Sorry ich kan nicht genauer werden.
        Zitat von mhmilo24
        Verstehe diese Argumentationslinie nicht ganz. Was soll ein Smartphone Hersteller genau machen? Eine AiO Wasserkühlung an die Geräte anbringen? Sind sie die effizientesten Prozessoren? Falls ja, dann drosseln sie weniger als jeder andere Prozessor bei einem vordefinierten Workload.
        Nein, wie ich oben aufgeführt habe, ist diese Schlagzeile nichts weiter als Marketing Schall und Rauch. Es ist in der Regel Burstleistung, um damit wenig informierte Leute zu beindrucken, aber bildet keine reale Dauerrechenleistung ab. Und oft sind diese Geräte, wie oben erwähnt nicht so gebaut, damit sie die beste Leistung bringen, sondern so, dass die Kästchen abgehakt sind, und es in der Werbung gut klingt.

        Der große Vorteil eines Desktops gegenüber einem Labtop, Tablet oder Smartphone ist dass man eine CPU oder GPU bei ordentlichem Kühlaufbau zum Dauerläufer machen kann, der die Leistung dauerhaft erbringt, und nicht nur 30 Sekunden bis 5 Minuten.
        Und die Testdauer fehlt bei Geekbench, und geekbench ist ein rein Synthetischer Benchmark.

        Wenn hier also Apple stolz posaunt: "Wir sind besser als die Desktop chips!!!" sollte die erste Frage sein: "Bei Was?", die zweite "Wie lange?" und die dritte: "Ist das für den User nutzbar?"

        *Wenn jetzt jemand fragt warum TG Aeronaut, wenn die MX-4 doch praktisch die gleiche Leistung bringt? Naja wir machen im Labtop ja Direct-Die Kühlung und wir müssen die Paste daher auf dem die verteilen, die Punkt-lösung funktioniert nicht. Und die TG Aeronaut ist sehr viel besser und schneller aufzutragen, und dünner.
        Sind ca. 10-20 Sekunden gegen 30-90 Sekunden, und so oft wie wir das täglich machen, lohnt sich der Zeitgewinn.
      • Von mhmilo24 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von BattleFury
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] selbst Macbooks drosseln wegen Überhitzung, noch nie einen detaillierten Test gesehen?
        ]

        Aber hauptsache so unqualifizierte Posts wie "absoluter Blödsinn" von sich geben...
        Verstehe diese Argumentationslinie nicht ganz. Was soll ein Smartphone Hersteller genau machen? Eine AiO Wasserkühlung an die Geräte anbringen? Sind sie die effizientesten Prozessoren? Falls ja, dann drosseln sie weniger als jeder andere Prozessor bei einem vordefinierten Workload.
      • Von Terence-Hill Software-Overclocker(in)
        Zitat von BxBender
        Apple ist nun auch mit ARM am Limit.
        15% mehr Takt plus neue Generation bringt lediglich 20% mehr Leistung.
        Das bedeutet: die technologischen Fortschritte sind kaum noch vorhanden, so wie bei Intels jahrelanger Coretechnik.
        ARM ist genau wie x86.
        Einmal durchoptimiert, ist da nicht mehr viel zu holen.
        Der Hype der letzten Jahre war und ist wie von mir imemr gesagt total überbewertet worden.
        Keiner kann hexen, auch Apple nicht.
        Limits gelten für jeden.
        Alles hat seine Vor- udn Nachteile und Daseinsberechtigung und Einsatzgebiete durch unterschiedliche Herangehensweisen bei Energieverbrauch, Platzbedarf und Vielseitigkeit.
        Die Sprüche mit "X86 ist tot" kann man daher knicken.
        Andersherum wird sich ARM auch nicht wieder so leicht verdrängen lassen, hat es erst einmal im Notebookmarkt seinen Platz eingenommen.
        Lediglich
        Wieviel waren es bei AMD und Intel beim letzten Sprung? 2-10% Max.
        Da sind 20% schon beachtlich.

        Bei gleicher Leistung (Stromaufnahme) und keinerlei aktiver Kühlung.
        Da sind 20% mehr an Leistung, schon sehr beachtlich.

        Was heist hier Hype? Wenn ich sehe wie schnell ein iPad oder Macbook mit einem M1-4 Chip ist, vor allem wie lange der Akku in meinem Macbook M3 Pro hält und dabei in manchen Dingen schneller ist wie ein 14900k.
        Das ist kein Hype, das ist richtig gute CPU Technologie.

        Konnte ich mir damals 2020 als Apple das Macbook M1 heraus gebracht hat auch nicht vorstellen, ohh wurde ich eines besseren Belehrt.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Apple ist nun auch mit ARM am Limit.
        15% mehr Takt plus neue Generation bringt lediglich 20% mehr Leistung.
        Das bedeutet: die technologischen Fortschritte sind kaum noch vorhanden, so wie bei Intels jahrelanger Coretechnik.
        ARM ist genau wie x86.
        Einmal durchoptimiert, ist da nicht mehr viel zu holen.
        Der Hype der letzten Jahre war und ist wie von mir imemr gesagt total überbewertet worden.
        Keiner kann hexen, auch Apple nicht.
        Limits gelten für jeden.
        Alles hat seine Vor- udn Nachteile und Daseinsberechtigung und Einsatzgebiete durch unterschiedliche Herangehensweisen bei Energieverbrauch, Platzbedarf und Vielseitigkeit.
        Die Sprüche mit "X86 ist tot" kann man daher knicken.
        Andersherum wird sich ARM auch nicht wieder so leicht verdrängen lassen, hat es erst einmal im Notebookmarkt seinen Platz eingenommen.
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