Zhaoxin KX-7000: China-CPU ist doppelt so schnell und dennoch deutlich zu langsam
Der chinesische Hersteller Zhaoxin hatte im Dezember 2023 nach jahrelanger Wartezeit seine neue CPU, den Zhaoxin KX-7000, vorgestellt. Benchmarks belegen, dass die CPU doppelt so schnell wie ihr Vorgänger, aber noch immer zu langsam ist.
Der chinesische Hersteller Zhaoxin, ein Fabless-Halbleiterunternehmen aus mit Sitz in Shanghai, hatte im Dezember 2023 nach jahrelanger Wartezeit endlich seine neueste CPU, den Zhaoxin KX-7000, vorgestellt. Erste Benchmarks belegen, dass diese CPU mitunter zwar doppelt so schnell wie ihr Vorgänger, der Zhaoxin KX-6000 aus dem Jahrgang 2018, im Vergleich zur Konkurrenz von AMD und Intel aber noch immer deutlich zu langsam ist. Erreicht wird maximal die Leistung eines Ryzen 2000 respektive eines Core-i-8000, wie Geekbench-Ergebnisse jetzt belegen.
Quelle: Geekbench
Wie die Datenbank des Geekbench 6 jetzt belegt, erreicht der Zhaoxin KX-7000 mit seinen insgesamt 8 Prozessorkernen, welche mit bis zu 3 GHz arbeiten und von einem 32 GiByte großen DDR5-Arbeitsspeicher unterstützt werden, lediglich 823 Punkte im Single-Core Score und 3.813 Punkte im Multi-Thread Score. Damit liegt die neueste China-CPU auf dem Niveau eines Ryzen 5 2500X sowie eines Core i3-8300. Die Leistung pro Kern liegt hingegen lediglich auf dem Level eines Core i5-2500K.
Zhaoxin KX-7000 kommt Jahre zu spät
Die Ergebnisse wären aller Ehre wert, wäre die China-CPU, welche bereits im Jahre 2018 angekündigt wurde, wie geplant 2020 oder 2021 erschienen. Im Jahre 2024 sieht der Zhaoxin KX-7000 im wahrsten Sinne der Wortes ein wenig "alt" aus. In Anbetracht der Tatsache, dass mit DDR5-4800, PCIe 4.0 und USB 3.2 Gen 2 vergleichsweise moderne Features unterstützt werden, ist die CPU aber beachtenswert und für den chinesischen Markt ein großer Wurf.
Loongson macht es noch besser
Wie man es noch besser machen kann, demonstriert der ebenfalls aus China stammende Loongson 3A6000, der es sogar mit moderneren CPUs von AMD und Intel aufnehmen kann. PCGH hatte darüber ausführlich berichtet.
Für Server hat der Hersteller mittlerweile bereits den Loongson 3C6000 mit seinen insgesamt 16 Prozessorkernen und 32 Threads in Position gebracht.
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Quelle: Geekbench

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Die Betonung liegt aber auf "ausbelichtet". Dresden hatte meinem Wissen nach nie Packaging- oder Test-Fab. Die fertig belichteten Wafer gingen schon immer weiter nach Asien (zusätzlich/anfangs ggf. auch USA). Gleiches gilt meinem Wissen nach auch für die Konkurrenz aus Leixlip.
Die ersten "made in EU"-CPUs überhaupt dürften Band laufen, wenn Intel Magdeburg und Breslau in Betrieb genommen hat.
Wäre die EU für ein passendes Gegenstück gerüstet? Für alltägliche Arbeiten im Berufsleben und privat?
Spielekisten sind reine Dekadenz, es kommt auf andere Dinge und Werte an, nämlich Unabhängigkeit etc..
Russland erfährt ja jetzt, wie es ist, wenn man plötzlich nicht mehr an alles mal eben so herankommt, weil man es sich mit Handelspartnern verscherzt hat.
Politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten sind immer so eine Sache.
Und wenn Amerika sich imemr mehr Länder durch Handelsbeschränkungen zum Feind macht oder die Kosten exlodieren lässt, dann wird China in wenigen Jahren diese Bereiche mit Kusshand übernehmen.
Vor 5 Jahren haben wir alle gelacht und Scherze gemacht, in 5 Jahren sind die vielleicht schon bei gleichbleibendem Tempo dicht genug dran an einer ernsthaften Alternative, die wir vielleicht nicht wirklich kaufen werden, aber dafür genügend andere Länder, wo dann eben der Preis das Rennen macht, oder einfach nur die Verfügbarkeit gegeben sein muss.
Das haben wir in genügend anderen Tech-Bereichen hart lernen müssen.
Wäre die EU für ein passendes Gegenstück gerüstet? Für alltägliche Arbeiten im Berufsleben und privat?
Spielekisten sind reine Dekadenz, es kommt auf andere Dinge und Werte an, nämlich Unabhängigkeit etc..
Russland erfährt ja jetzt, wie es ist, wenn man plötzlich nicht mehr an alles mal eben so herankommt, weil man es sich mit Handelspartnern verscherzt hat.
Politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten sind immer so eine Sache.
Und wenn Amerika sich imemr mehr Länder durch Handelsbeschränkungen zum Feind macht oder die Kosten exlodieren lässt, dann wird China in wenigen Jahren diese Bereiche mit Kusshand übernehmen.
Vor 5 Jahren haben wir alle gelacht und Scherze gemacht, in 5 Jahren sind die vielleicht schon bei gleichbleibendem Tempo dicht genug dran an einer ernsthaften Alternative, die wir vielleicht nicht wirklich kaufen werden, aber dafür genügend andere Länder, wo dann eben der Preis das Rennen macht, oder einfach nur die Verfügbarkeit gegeben sein muss.
Das haben wir in genügend anderen Tech-Bereichen hart lernen müssen.
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Davon abgesehen ist Taktbarkeit halt auch eine Eigenschaft einer Architektur und wenn die in "7 nm" nicht mehr als 3 GHz hinbekommen, bauen sie scheinbar extrem breit, um ihre Leistung zu erzielen. Und die liegt auch taktbereinigt weit unter dem eines aktuellen Intel-E-Cores, der komplette 8-Kerner ist kaum schneller als ein E-Cluster (bzw. mit den Taktraten in einem Desktop-i9 wäre der Cluster vermutlich bereits schneller).
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Trotzdem schön zu sehen, dass die Centaur-Linie weiterlebt. Wenn sie weiterhin sparsam sind, gäbe es auch durchaus einen Markt in Low-End-Notebooks dafür.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: Die "fangen" nicht "an". Das ist eine unterunterbrochene Entwicklungslinie, die Mitte der 90er Jahre startete. Vermutlich wird aus dieser Zeit kein einziges Element unangerührt überlebt haben – aber falls doch wäre das ältere x86-Technik als z.B. "Athlon".