ARM versus Qualcomm: Zerstörung aller Snapdragon-X-CPUs gefordert
Der Lizenzstreit zwischen ARM und Qualcomm geht weiter. Nun wird die Zerstörung aller Snapdragon-X-CPUs gefordert.
Der bereits rund zwei Jahre andauernde Rechtsstreit zwischen ARM und Qualcomm könnte dem neuen Trend der PCs mit KI-Unterstützung nun einen Strich durch die Rechnung machen. Einige Unternehmen, wie Microsoft mit seinen "Copilot+ PCs", Asus, Acer und weitere, warben bei der in der letzten Woche stattgefundenen Computex zusammen mit Qualcomm für die neue Generation von KI-gesteuerten Rechnern. Ein Rechtsstreit um die Snapdragon-X-CPUs könnte die Auslieferung der neuen Geräte jedoch stoppen.
Unternehmen streiten noch immer wegen Übernahme
Stein des Anstoßes ist noch immer Qualcomms Übernahme des Startups Nuvia. Nuvia wollte eigentlich einen Serverprozessor auf Grundlage der ARM-Architektur entwickeln, während Qualcomm die Expertise lieber für Desktop- und Notebook-CPUs einbringen wollte. Der Hersteller ARM ist der Meinung, dass Qualcomm Nuvias geistiges Eigentum vertragswidrig eingesetzt hätte. 2022 reichte ARM daher Klage ein. Der Prozess zieht sich jedoch in die Länge, der Verhandlungstermin wurde auf Dezember 2024 verschoben.
Ein Sieg von ARM in dem Rechtsstreit könnte Qualcomm und seine rund 20 Partner, darunter Microsoft und andere große Unternehmen, dazu zwingen, die Auslieferung der neuen Laptops zu stoppen. ARM gibt darüber hinaus an, dass es sich bei dem derzeitigen Chip-Design, das für Microsofts Copilot+-Laptops geplant ist, um einen direkten technischen Nachkommen des Nuvia-Chips handelt. Die Lizenz dafür sei jedoch bereits aufgekündigt worden.
"Bei der Klage von ARM gegen Qualcomm und Nuvia geht es um den Schutz des Arm-Ökosystems und der Partner, die sich auf unser geistiges Eigentum und unsere innovativen Designs verlassen", gab ein Sprecher des Unternehmens an. "Es geht daher um die Durchsetzung der vertraglichen Verpflichtung von Qualcomm, die Nuvia-Designs, die von der Arm-Technologie abgeleitet wurden, zu zerstören und nicht mehr zu verwenden."
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Und das wird integriert in das ganze Lineup, Apple ist da mit der homogenen Hardware und treuen Kunden sehr im Vorteil. Sie haben ihre AI offiziell Apple Intelligence genannt, ein kluger move.
Ob sie da Lizenzgebühren an Arm bezahlen, weiss ich nicht, aber sie wurden nicht verklagt. Genug Cash für die Gebühren wären bei Apple vorhanden. Warum sollten sie also Probleme bekommen?
Ich hoffe doch sehr das ganze Thema wird auch den PC-Markt neu beflügeln und bald will jeder seinen persönliche AI-Assistenten haben, ich kann es zumindest kaum erwarten.