Windows-7-Hotfix behebt Abstürze mit Intel-Prozessoren

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Microsoft liefert seit heute einen Hotfix für Windows 7 64 Bit aus, dass Abstürze mit Intel-Prozessoren behebt. Betroffen sind aber offenbar nur einige wenige Modelle aus der Penryn- und Merom-Generation.

Mit KB2493989 liefert Microsoft seit heute ein Hotfix für Windows 7 in der 64-Bit-Fassung aus, das Abstürze beseitigt. Betroffen sind in seltenen Fällen Penryn- und Merom-Prozessoren von Intel, deren Microcode mit dem Update aktualisiert wird, um Stabilitätsprobleme zu umgehen. Die Redmonder weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass das Update nur angewendet werden sollte, wenn wirklich Probleme bestehen.

Microsoft hat eine Liste mit betroffenen Prozessoren sowie deren Stepping veröffentlicht. Wer noch einen Merom oder Penryn sein eigen nennt, kann hier vergleichen, ob seine CPU betroffen ist. Dort heißt es in den Bedingungen:

• Als ein Intel Xeon- oder Intel Core Familie-Prozessor, die auf Prozessoren mit dem Codenamen "Penryn" oder "Merom" bezeichnet.
• Hat die Familie, Modell, und Stepping-Familie Bezeichnungen von 6 oder eine Modell Benennung von 15, 22, 23 oder 29.

Neben Windows 7 wird das Hotfix auch für Windows Server 2008 R2 angeboten. Ausführliche Details findet man im Zugehörigen Support-Eintrag bei Microsoft.

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        AW: Windows-7-Hotfix behebt Abstürze mit Intel-Prozessoren

        Das Zauberwort heißt "offiziell". Bevor die Prozessoren wirklich existieren und offiziell benannt werden, sind die Bezeichnungen alle inoffiziell. Und der offizielle Penryn ist dann in der Mobilen Sektion gelandet.

        Nachtrag:
        Da wird man ganz lull und lall.
        Ich habe jetzt mal nachgesehen: Es heißt Core-Mikroarchitektur (ohne 2).
        Und diese haben die 65 und 45 nm C2Ds und C2Qs und ihre Celeron, Pentium, Xeon, etc. Geschwister.
        Die aktuellen Prozessoren heißen zwar auch "Core", gehören aber nicht zur Core-Mikroarchitektur.
        Die Sandys z.B. haben die "Sandy Bridge-Mikroarchitektur".

        Wenn ich eines gelernt habe: Microsoft muss man immer wörtlich nehmen und man darf nichts hineininterpretieren.
        Auch wenn die C2-9xxx oder C2-8xxx gerne als zur Penryn-Familie gehörend benannt werden, MS tut das nicht.
        Sie nennen explizit Merom und Penryn als Codenamen für Prozessoren (und nicht für die Familie) und bezeichnet die Famile als "Intel Xeon- oder Intel Core Familie".
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        AW: Windows-7-Hotfix behebt Abstürze mit Intel-Prozessoren

        Das Zauberwort heißt "offiziell". Bevor die Prozessoren wirklich existieren und offiziell benannt werden, sind die Bezeichnungen alle inoffiziell. Und der offizielle Penryn ist dann in der Mobilen Sektion gelandet.

        Nachtrag:
        Da wird man ganz lull und lall.
        Ich habe jetzt mal nachgesehen: Es heißt Core-Mikroarchitektur (ohne 2).
        Und diese haben die 65 und 45 nm C2Ds und C2Qs und ihre Celeron, Pentium, Xeon, etc. Geschwister.
        Die aktuellen Prozessoren heißen zwar auch "Core", gehören aber nicht zur Core-Mikroarchitektur.
        Die Sandys z.B. haben die "Sandy Bridge-Mikroarchitektur".

        Wenn ich eines gelernt habe: Microsoft muss man immer wörtlich nehmen und man darf nichts hineininterpretieren.
        Auch wenn die C2-9xxx oder C2-8xxx gerne als zur Penryn-Familie gehörend benannt werden, MS tut das nicht.
        Sie nennen explizit Merom und Penryn als Codenamen für Prozessoren (und nicht für die Familie) und bezeichnet die Famile als "Intel Xeon- oder Intel Core Familie".
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Windows-7-Hotfix behebt Abstürze mit Intel-Prozessoren

        "Penryn" war der offizielle Codename für den Mobile-Chip "Penryn" und für die "Penryn-Familie" (die die "Core2 Architektur" nutzen, genau wie die eigentlich erste Generation. Die wird teilweise, unter Aufgreifung der "Penryn"-Bennung nicht nach ihrem Dualcore-Desktopvertreter "Conroe", sondern ihrem mobile-Dualcore mit "Merom" betitelt), die neben diesem auch noch Wolfdale, Wolfdale 3M, Yorkfield/Harpertown und Dunnington umfasst. Eine Namensänderung gab es nie - die Leute haben aber eben von der Familie geredet, als die einzelnen Namen noch nicht bekannt waren.
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        AW: Windows-7-Hotfix behebt Abstürze mit Intel-Prozessoren

        Soweit ich mich entsinne, nannte man die Architektur schlicht Core-Architektur.
        Als die Yorkfields dann draußen waren, wurden sie aber auch schon mal als Prozessoren derPenryn-Generation bezeichnet.

        Nachtrag: was schreibe ich da oben - natürlich nennt man sie auch jetzt noch so.
      • Von Trefoil80 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Windows-7-Hotfix behebt Abstürze mit Intel-Prozessoren

        Penryn ist doch die Bezeichnung für die Architektur, oder nicht?
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        AW: Windows-7-Hotfix behebt Abstürze mit Intel-Prozessoren

        Für die zweite, also die 45nm-Generation.
        Ja, das verwirrt.
        Wer schreibt, Yorkfield basiert auf Penryn, schreibt nicht unbedingt etwas Falsches.
        Bevor der Yorkfield real auftauchte, redete alle Welt vom Penryn oder Penrynkernen. Und Wolfsdale. Während Wolfsdale beim offiziellen Erscheinen immer noch so heißen durfte, wurde aus dem vorher erschienenen Penryn Yorksfield.
        Und Penryn wurde zum Codenamen für die mobilen 45nm-Prozessoren, praktisch die mobilen Wolfdales.

        Merom war schon immer mobil angelegt, der Nachfolger von Yonah.

        Nachtrag:
        Kurzes Zitat aus der C't, April 2004 zu Notebookprozessoren: Dothan wird nach seiner Verschiebung nun für Mitte Mai erwartet, aber schon machen seine Nachfolger zumindest namentlich verstärkt von sich reden. Ihre Codenamen Jonah und Merom deuten an, dass sie ebenso wie Dothan, Banias und der urplötzlich verstorbene Timna aus israelischen Landen stammen.

        Der Conroe hieß schon immer so (gleicher Artikel): Ferner gibt es Hinweise, dass Intel eine spezielle Merom-Variante für Desktops plant - natürlich wiederum unter einem eigenen Codenamen: Conroe. Das wär dann endlich der von vielen geforderte Stromsparprozessor für Desktop-PCs.

        Wo wir schon dabei sind, der hier hieß dann am Ende anders, kam zuerst für den Desktop und deutlich nach 2007:
        Gilo, ein weiterer Israeli, soll etwa 2007 mit Multicores für Notebooks aufwarten sowie mit integriertem Speicher-Controller - falls den nicht vorher schon Merom mitbringt.
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