CPUs in der Speicherkrise: AM4 bei Mindfactory immer gefragter
Aufgrund der Speicherkrise und der damit einhergehend hohen Preise für DDR5-Speicher sind Ryzen-CPUs für die altehrwürdige AM4-Plattform bei Mindfactory gefragter denn je und belegen gemessen an Verkaufszahlen fünf der ersten zehn Plätze.
Aufgrund der globalen Speicherkrise, welche durch die anhaltend hohe Nachfrage aus dem KI-Segment getrieben wird, und der damit einhergehend hohen Preise für aktuelle DDR5-Speicherkits, sind Ryzen-Prozessoren für die "altehrwürdige" AM4-Plattform bei Mindfactory gefragter denn je und belegen momentan gemessen an den aktuellsten Verkaufszahlen fünf der ersten zehn Plätze im Ranking, wie TechEpiphany mit seinen neuen Datenerhebungen zu den Verkäufen einmal mehr belegen kann.
Während AMD die Verkaufszahlen (88 %) und Umsätze (92 %) dominiert, kommt die 2017 eingeführte Plattform mit dem Sockel AM4 ("PGA-1331") auf einen Marktanteil von 39 Prozent bei Mindfactory und verkauft sich damit fast neunmal so häufig wie Intels neueste CPUs für den Sockel LGA-1851. Neben dem Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 7 7800X3D ist vor allem der Ryzen 7 5800X sehr nachgefragt, welcher inzwischen sogar den zweiten Platz bei den Verkaufszahlen erobert hat.
CPU-Verkäufe weiterhin auf Talfahrt
Analog zu den GPU-Verkaufszahlen auf Mindfactory liegen auch die Absatzzahlen bei den Prozessoren auf einem niedrigen Niveau. Während der Online-Händler im Dezember 2025 noch mehr als 2.100 CPUs absetzen und fast 550.000 Euro damit umsetzen konnte, sind es in der KW08/2026 mittlerweile nur noch 1.255 CPUs respektive 360.000 Euro mit Prozessoren. Die Speicherkrise lässt grüßen.
| KW51/2025 | KW5/2026 | KW07/2026 | KW08/2026 | |
|---|---|---|---|---|
| CPU-Verkäufe | ~ 2.100 Stück | ~ 1.385 Stück | ~ 1.275 Stück | ~ 1.255 Stück |
| CPU-Umsätze | ~ 550.000 Euro | ~ 435.000 Euro | ~ 380.000 Euro | ~ 360.000 Euro |
| Marktanteil (AMD) | 91 Prozent | 90 Prozent | 90 Prozent | 88 Prozent |
| Marktanteil (Intel) | 9 Prozent | 10 Prozent | 10 Prozent | 12 Prozent |
| Umsatzanteil (AMD | 92 Prozent | 90 Prozent | 92 Prozent | 92 Prozent |
| Umsatzanteil (Intel) | 8 Prozent | 10 Prozent | 8 Prozent | 8 Prozent |
Bei den integrierten Grafikeinheiten ("IGPs") dominiert die RDNA-2-Architektur, welche in den AM5-Prozessoren zum Einsatz kommt, vor den Vega-IGPs aus den AM4-CPUs und Intel UHD. Intel Xe und RDNA 3 belegen hingegen nur die hinteren Plätze.
Auch auf Amazon belegen die AM4-Prozessoren aktuell die vorderen Plätze im Ranking der Top-CPUs, sodass der Ryzen 7 5800X aktuell die meistverkaufte CPU der gesamten Plattform ist. Die Speicherkrise treibt merkwürdige Blüten und das wird voraussichtlich auch noch sehr lange so weitergehen.
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Quelle: TechEpiphany

AM4 dürfte generell die erste Plattform seit langem gewesen sein, auf der überhaupt eine im Vergleich überdurchschnittliche Zahl an Leuten die CPU getauscht hatte -- würde gerne mal Daten sehen. Persönlich gabs jedenfalls mein erstes CPU-Upgrade seit über zwanzig Jahren (damals Sockel A vom Athlon 1200 auf nen 2200+er XP).
Zwar hatte gerade Zen 1 ja noch Latenzprobleme und Nachholbedarf, was das begünstigt. Aber die Leistungssteigerung war schon beachtlich, selbst ohne 3D-Cache -- das muss AM5 erst mal nachmachen, der Leistungszuwachs von Zen 4 auf Zen 5 war ja schon der erste Dämpfer. Nicht zu vergessen: Auch die PS5 Pro basiert noch auf Zen 2, die womöglich noch mal in die Spielverlängerung geht. Und dann gibts natürlich weitaus mehr Nutzer als bloß die AAAA-Gamer und/oder Content-Profis.
Aufrüster, die nur eine AM4-CPU kaufen, kommen sicherlich günstiger dabei weg, als ein AM5-Board, eine AM5-CPU und vor allem DDR5 neu zu kaufen.
also man kann sich da durchaus selbst noch günstig was upgraden..
die X3Ds (schade das man sie kaum noch bekommt und dann leider viel zu teuer) sind in sachen Spiele durchaus mit den non X3Ds von AM5 on paar
es kommt n bisschen drauf an von wo aus man kommt ...
Klar AM4 neubau lohnt sich eigentlich nicht.. aber die Plattform ist so langlebig gewesen das quasi jeder irgendwo noch teile davon hat oder dafür rumfliegen hat,
meine Frau zb zockt auf meinem alten 5800x3d + RTX4080... da sehe ich noch sehr lange nicht das sie upgraden muss bei ihren games.. zumal sie auch mit 60FPS leben kann (was ich nicht kann aber das ist ja n anderes Thema)
Steht ausser Frage.
Hatte selber einen 5950x und meiner aktuellen RTX 4090 betrieben.
Meine Überlegung ging eher in Richtung ob das immer noch nur Aufrüster sind.
Also Leute die noch ein 3x0 bzw.4x0 MoBo inc. "alter" CPU haben.
z.B. für Windows 11 müsten "nur" die Ryzen 1x00 CPU Nutzer aufrüsten; bei MoBos bin ich mir nicht sicher.
Oder eben komplett Neukäufe.
Wenn man bei AM4 kein "Wegwerf-Pc" zusammenbaut ist die CPU und MoBo ewas teurer als bei AM5
(5700x vs. 7500f ). Aber es kann die Differenz aber nicht vollständig beim Speicher (32GB) ausgleichen.
Man ist bei AM5 ~130-150€ teurer (schnell nur bei Alternate nach lieferbaren Modelle).
also man kann sich da durchaus selbst noch günstig was upgraden..
die X3Ds (schade das man sie kaum noch bekommt und dann leider viel zu teuer) sind in sachen Spiele durchaus mit den non X3Ds von AM5 on paar
es kommt n bisschen drauf an von wo aus man kommt ...
Klar AM4 neubau lohnt sich eigentlich nicht.. aber die Plattform ist so langlebig gewesen das quasi jeder irgendwo noch teile davon hat oder dafür rumfliegen hat,
meine Frau zb zockt auf meinem alten 5800x3d + RTX4080... da sehe ich noch sehr lange nicht das sie upgraden muss bei ihren games.. zumal sie auch mit 60FPS leben kann (was ich nicht kann aber das ist ja n anderes Thema)