Spectre und MDS: Vergleich von Performance-Einbußen von Ryzen 9 3900X und Core i9-9900K unter Linux
In einem neuerlichen Test traten AMDs Ryzen 9 3900X und Intels Core i9-9900K gegeneinander an. Gegenstand waren die Performance-Einbußen mit aktiven Mitigationen für Spectre und MDS unter Linux. Bei betroffenen Workloads hinkt der Core i9-9900K weiterhin deutlich hinterher. Besser sieht es bei der allgemeinen Performance aus.
AMDs weiterhin vorläufiges Ryzen-3000-Flaggschiff, Ryzen 9 3900X, stieg kürzlich einmal mehr in den Ring mit Intels Core i9-9900K. Dieses Mal duellierten sich AMDs 12-Kerner und Intels Achtkerner in puncto Performance-Einbußen unter Linux durch Patches gegen die kritische Sicherheitslücke Spectre sowie die Schwachstellen, die unter der Microarchitectural Data Sampling-Gruppe (MDS) zusammengefasst sind.
Verantwortlich für den Test zeichnet sich phoronix.com. Der gesamte Benchmark-Parkour umfasst insgesamt 322 Tests, wovon bei 75 Benchmarks Performance-Unterschiede mit deaktivierten Patches ausgemacht werden konnten. Als Grundlage diente Linux 5.3 unter Ubuntu 19.10.
Vergleicht man die Performance-Differenzen über das gesamte Benchmark-Testfeld von 322 Benchmarks, verbucht der Intel Core i9-9900K ein Performance-Minus von 5,5 Prozent mit aktivierten Patches für Spectre und MDS. AMDs Ryzen 9 3900X liegt aber in Schlagweite. -3,7 Prozent wurden für den 12-Kerner verbucht. Die Spanne zwischen Intels Coffee-Lake-Refresh-Spitze und dem vorläufigen Ryzen-3000-Flaggschiff ist als nicht allzu groß.
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Anders gestaltet es sich, wenn man den Blick nur auf die betroffenen Workloads richtet. In den 75 entsprechenden Benchmarks ist die Distanz zwischen Core i9-9900K und Ryzen 9 3900X wesentlich höher. Ein Minus von 11,1 Prozent gibt es für Intels Achtkerner. AMDs Ryzen-Vertreter kommt mit -4,3 Prozent besser weg. Alle Benchmarks sowie die dazugehörigen Auswertungen finden Sie im Original-Artikel von phornix.com.
Quelle: via 3dcenter.org
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CPU Z kann ja nicht mal erkennen, beim exportieren per TXT Datei, was da für ne CPU hintersteckt, außer das sie 12 Kerne hat. Schade. Hoffe die verbessern das mal dort
Halt so wie sie dort angezeigt werden.
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Die gewaltigen Einbrüche gehören für mich ins Reich der Fabeln. Zumindest für normale Windows User. Weder im Cinebench, Handbrake usw ist mein Intel langsamer geworden. In unseren Spielevergleichen ist die CPU immer ganz vorne mit dabei.
Ich hab sogar das letzte MCU extra geladen.
Ganz ins Reich der Fabeln möchte ich es auch nicht abtun. Es gibt hoch spezialisierte Bereiche, in denen es halt Nachteile bringt. aber das hat für die normal sterblichen keine Auswirkungen.