Trinity 2.0: Update im ersten Halbjahr 2013, Kaveri-Nachfolger erst im zweiten Halbjahr?
Die Desktop-Modelle von Trinity haben es noch nicht einmal in den regulären Handel geschafft, da verdichten sich die Anzeichen, dass sich deshalb der Nachfolger Kaveri nach hinten verschiebt. Als Zwischenschritt soll Trinity 2.0 erscheinen - vermutlich in Form eines Speedbumps.
Die mobilen Varianten von Trinity sind seit Mitte Mai vorgestellt, entsprechende Geräte bevölkern so langsam die Regale - wenngleich man die ULV-Modelle mit der Lupe suchen muss, während Intels Partner Unmengen an Ultrabooks anbieten. Im Desktop-Segment hält vorerst der Trinity-Vorgänger Llano die Stellung, bis dieser abverkauft ist, beliefert AMD nur OEMs mit Chips - diese landen dann etwa im Aldi-PC von Medion. Endkunden müssen sich bis September oder Oktober gedulden.
Ergo wird auch Trinity länger als geplant im Handel verfügbar sein, schließlich wollen die Investitionen wieder reingeholt werden. Um die ganze Sache anzukurbeln, plant AMD im ersten Halbjahr angeblich einen Trinity 2.0 - wie genau dies aussehen soll, ist aber unklar. Vermutlich wird es auf ein schlichtes Speedbump hinaus laufen, so wie A8-3870K, A6-3670K und Co. Möglicherweise packt AMD bereits den Bolton-D4-Chipsatz dazu, der eigentlich erst mit dem Nachfolger Kaveri erscheinen soll. Der dürfte sich aufgrund von Trinity (2.0) und der eventuell nicht rund laufenden 28-nm-Fertigung auf das zweite Halbjahr 2013 verschieben, wenng auch schon Llano und Trinity zeigten, dass ein Release nicht gleichbedeutend mit einer Verfügbarkeit ist.
So hat sich AMD auch mit den durchaus lukrativen FirePro-Workstation-Beschleunigern viel Zeit gelassen, hinter dem A320 verbirgt sich übrigens auch eine Trinity-APU.
Quelle: Semi-Accurate
