AMD: Technikchef über 7-Nanometer-Vorteil, 8K, PS5-SoC und 360 Hertz
Im Rahmen der CES sprach die Webseite Venturebeat mit AMDs Technikchef Mark Papermaster unter anderem über den 7-Nanometer-Vorteil, 8K-Inhalte und 360-Hertz-Displays. Wir fassen an dieser Stelle die interessanten Aussagen zusammen.
AMD nutzte die Technikmesse CES für einige wichtigen Ankündigungen, darunter die mobilen Ryzen-4000-Kombiprozessoren. Im Nachgang hatte die Webseite Venturebeat die Gelegenheit, mit AMDs CTO Mark Papermaster über einige spannende Themen zu sprechen. Papermaster ist bei AMD für die technische Leitung und die Produktentwicklung zuständig, unter anderem für die System-on-a-Chip-Technologie, das Mikroprozessordesign, E/A- und Speichertechnik sowie die Forschung.
AMD: Der 7-nm-Vorteil
Auf die Frage, ob das Ausweiten des 7-Nanometer-Prozesses auf mobile Prozessoren schwierig gewesen sei, antwortet Papermaster, dass man hier den internen Roadmaps folge. Der 7-Nanometer-Prozess habe es AMD erlaubt, den schnellsten Produkt-Launch in AMDs Geschichte hinzulegen. Das Hochfahren der 7-nm-Produktionsmenge habe man aber nicht erreicht, indem man alle Produkte in diesem Prozess am selben Tag veröffentlicht. Man müsse sehr bedacht vorgehen und den Markt genau analysieren. Mit Zen 2 habe man angefangen und nun sei Ryzen auf den ersten zehn CPU-Plätzen auf Amazon.com.
Mit Blick auf die integrierten Kombiprozessoren sagt Papermaster, dass die Semi-Custom-Designs und Spielekonsolen-SoC sehr eng vernetzte CPU-/GPU-Lösungen seien. Die Partner bei den Next-Gen-Spielekonsolen, Sony und Microsoft (PS5 und Xbox Series X), werden im Laufe des Jahres 2020 Details zu den technischen Daten veröffentlichen. Aber generell lässt sich festhalten, dass die Tendenz Richtung optimaler Workload-Verteilung zwischen CPU und GPU gehe. Das deute auch die Smart-Shift-Technologie an, die AMD auf der CES 2020 vorgestellt hat, und die für eine optimale Lastverteilung sorgen soll - notfalls auch mit einer zusätzlichen, diskreten Grafik im System.
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Auf die Frage, welche Zukunfts-Technik für AMD besonders spannend ist, bringt Papermaster unter anderem 8K-Displays ins Spiel. 2020 werden 8K-Inhalte erstmals "real", so werden die Olympischen Sommerspiele in 8K ausgestrahlt. Das sei für AMD sehr aufregend, weil Radeon-GPUs 8K-Inhalte verarbeiten und aufbereiten könnten. Venturebeat wollte auch wissen, wie AMD die jüngste 360-Hertz-Offensive mit G-Sync von Nvidia sehe. Sollte sich Freesync ebenfalls in diese Richtung weiterentwickeln oder werden Spieler die extrem hohen Refreshraten gar nicht mehr wahrnehmen? Leider weicht Papermaster bei dieser Frage sichtbar aus. Man sei sehr zufrieden mit den Partnerschaften bei Freesync und die Technologie verbreite sich weiter. Man werde die Partnerschaften ausbauen und sich auf die Nutzererfahrung konzentrieren. Das könnte auch Weiterentwicklung bei Freesync bedeuten (auch wenn man jetzt erst die Specs für Freesync Premium veröffentlicht hat).
Die Bewegtbildauflösung ist bei LCD auch mit 144 Hz noch Eher mäßig dem Sample hold Bilderzeugungsverahren sei dank. Da ist eine Röhre oder ein plasma bei 50hz noch deutlich voraus
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Bei Digital Foundry hat man die RefreshRates mal etwas genauer analysiert, zwischen 144 und 240Hz ist der Unterschied nicht wirklich gravierend.
Glaube alles darüber wird noch weniger wahrnehmbar sein.
Aber das ist ein bisschen wie in der Supplement-Industrie - es lebe der Placebo-Effekt
Und er war natürlich bei AMD angestellt, somit ist es natürlich eine AMD Entwicklung. Oder gehören die Intel Chip Designs jetzt auch nicht Intel sondern den Entwicklern in Person?
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Jim Keller hat eher an HT gearbeitet
Ich war schon oft erstaunt, wie perfekt ein Kollektiv in Form von AMD agieren kann. Das ist großartig im Hinblick auf jeden einzelnen, der Teil dessen sein durfte.