PCGH-Plus Label [PLUS] Spielskalierung von 4 bis 32 Kerne - Wie skalieren RDR2, Battlefield 5 und Co. auf Radeon und Geforce?

PCGH Plus: Aktuelle High-End-CPUs weisen beinahe schwindelerregende Kernzahlen auf. Doch wie viele Rechenwerke sind für Spieler sinnvoll? Wie skalieren moderne Engines und was leisten 4 bis 32 Kerne in aktuellen Spielen? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2020.

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 Spielskalierung von 4 bis 32 Kerne - Wie skalieren RDR2, Battlefield 5 und Co. auf Radeon und Geforce?
Quelle: PC Games Hardware

Spaltung der Kernkraft

Bei aktuellen Prozessoren ist ein Faktor kaum zu übersehen: Gegenüber CPUs aus vergangenen Jahren steigt die Anzahl Kerne beziehungsweise Threads bedeutsam an. Mit den Ryzen-Prozessoren hat AMD den Markt gehörig aufgemischt und bringt mit stetig steigender Kernzahl und Leistung zu im Verhältnis oft günstigeren Preisen den langeingesessenen Marktführer Intel in eine Situation, in der dieser reagieren muss. Die Konsequenz: Auch Intel bemüht sich aktuell zusehens, höhere Kernzahlen für Prozessoren anzubieten, darunter nicht nur Server- sondern auch CPUs für den (High-End-)Desktop-Markt.

Vielkerner in Spielen

Wettbewerb zwischen AMD und Intel, steigende Leistung und attraktive Preise, die aktuell Sechs-, Acht-, Zehn-, ja sogar Zwölf- und Sechszehnkerner als Spiele-Prozessoren überlegenswert erscheinen lassen, sind natürlich eine gute Sache. Doch während solche Prozessoren in gut parallelisierbaren Anwendungen dank der häufig guten Kernskalierung einen deutlichen Leistungszuwachs bringen können, trifft das auch für Spiele zu? Schließlich sind Spiele aufgrund ihrer komplexen, teils sehr unterschiedlichen Berechnungen deutlich schwieriger zu parallelisieren. Die CPU muss nicht nur die Spiel-Logik berechnen, sondern unter anderem auch die GPU mit Renderanweisungen versorgen, die KI steuern, Audio dekomprimieren und für 3D-Klänge modulieren sowie viele andere Aufgaben unterschiedlichster Lasten verrichten. Bei vergangenen Test stießen wir auf viele Spiele, welche nur begrenzt über eine gewisse Anzahl Kerne skalierten und zusätzlich häufig nur in begrenztem Maße. Will heißen: Ab einer gewissen Anzahl Kerne liefen Spiele nahezu optimal, weitere Kerne brachten kaum oder keine Leistung oder kosteten gar Performance. Doch auch die Spiele-Welt dreht sich weiter und nachdem in jüngster Zeit viele neue Prozessoren mit hohen Kernzahlen erschienen sind, wollen wir prüfen, ob sich die Mehrkernausnutzung in aktuellen Titeln gebessert hat - wozu auch die modernen Schnittstellen Direct X 12 und Vulkan beitragen könnten, die nun deutlich häufiger in Spielen zum Einsatz kommen als noch vor einigen Monaten zuvor. Schließlich ist eines der Versprechen der Lower-Level-APIs, Mehrkern-CPUs gegenüber Direct X 11 und Open GL besser ausnutzen zu können und so deren Effizienz zu erhöhen.

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Folgende Themen finden Sie im Test: 
  • Tests mit 4 bis 32 Kernen auf Ryzen Threadripper 3970X
  • Tests mit fünf Spielen: Borderlands 3 (Direct X 12), The Outer Worlds (Direct X 11), Battlefield 5 (Direct X 12), Metro Exodus (Direct X 12), Red Dead Redemption 2 (Vulkan)
  • Tests mit zwei Grafikkarten: Geforce RTX 2070S, Radeon 5700 XT
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