Fertigung bei TSMC: 2024 soll Preiserhöhungen bringen
TSMC will im kommenden Jahr erneut die Preise erhöhen: Diese sollen angeblich um 3 bis 6 Prozent steigen. Es bleibt aber zu hoffen, dass sich das nicht direkt auf die Preise von Prozessoren und Grafikkarten auswirken wird.
Schon im vergangenen Jahr hat die weltweit größte Foundry TSMCs ihre Preise für die Halbleiter-Fertigung deutlich erhöht. 2024 soll es nun angeblich noch weiter nach oben gehen. Die erneute Preiserhöhung wird aber wohl nicht ganz so drastisch ausfallen. Während es 2022 einen Anstieg um 10 bis 20 Prozent gab, soll dieser im kommenden Jahr zwischen 3 und 6 Prozent liegen und insbesondere die moderneren Prozesse betreffen.
Prioritäten und steigende Preise
Ebendiese Daten stammen aus einem Artikel von Digitimes, der sich hinter einer Paywall befindet. Die Website Tom's Hardware hat aber die wichtigsten Details zusammengefasst. Demnach hängt die Preiserhöhung offenbar nicht (nur?) vom Prozess, sondern auch vom Kunden ab. Konkret soll beispielsweise die Bestellmenge eine Rolle spielen.
Den Unternehmen, die die Preiserhöhungen akzeptieren, verspricht TSMC dabei angeblich Vorteile bei der Zuteilung von Produktionskapazitäten. Demnach sollen diese ihre Kapazitäten weiter im Voraus und wohl auch mit Priorität planen können. Damit dürfte TSMC Druck auf große Abnehmer wie beispielsweise Apple, Nvidia und AMD ausüben, die darauf angewiesen sind, vergleichsweise früh die neueste Fertigung zu nutzen.
Passend zum Thema: Nvidia CEO: Next-Gen-GPUs sollen bei TSMC gefertigt werden
Im Umkehrschluss haben die Großabnehmer aber womöglich auch die Gelegenheit, individuelle Verträge mit TSMC auszuhandeln. Mit Hinblick auf CPUs und GPUs muss die Preiserhöhung bei TSMC deshalb nicht zwangsläufig bedeuten, dass alle entsprechenden Produkte direkt um 6 Prozent teurer werden. Zudem ist die Halbleiter-Fertigung nicht der einzige Kostenpunkt. Es bleibt also zu hoffen, dass Endkunden von der Preiserhöhung am Ende nicht allzu viel spüren werden.
Quelle: Digitimes via Tom's Hardware

Ob das dann wirklich mehrleistung bringt ist halt die andere Frage.Oder man vergrößert den Chip wodurch er Teuer wird und durch das kann AMD und co dann mehr Transistoren drauf packen und denn Mehrleistung bringen.Jedoch müssen dann kunden also Käufer der CPUS und GPUS und so mehr dafür zahlen.
Ich sehe schon das die Preise sich Erhöhen werden.
Das Problem sehe ich bei den Nachfolgenden Fertigung.Wenn man also jetzt schon mit Sram Probleme hat,dann wird es mit noch mehr Schrumpfen nicht besser.Man wird also in Zukunft wohl noch kleinere Sprünge bei der Leistungssteigerung sehen.
Oder aber man schafft nur die hälfte der Shrinkes,umgeht damit diese Probleme aber man schränkt dann die Steigerung sehr stark ein und auch die Möglichkeiten schränkt man ebenso damit ein mehrleistung zu bekommen.
Naja heißt aber auch Intel könnte ebenso noch an den Punkt kommen,Samsung ebenso.Für uns alle heißt es also Langfristig sehr viel weniger anstatt mehr an Leistung.Durch das wird auch das Tempo gebremst.Mir kann es ja eigentlich im Grund genommen ganz recht sein.Hält halt so der Pc auch viel Länger als sonst üblich.
klingt für mich so, als ob gerade die Transistoren für den Cache net mehr so ohne Weiteres geshrinkt werden können
Ma könnt fast glauben, deren Fabriken stehen
in Deutschland oder Österreich....
Weil die Inflation bei uns fast 10% sind, und im Ausland weniger, können wir uns bald Produkte von dort besser leisten.
Hab letztes Jahr knapp 10% mehr Gehalt bekommen, wenn GPUs tatsächlich nur 2% anziehen würden, wären sie in 30 Jahren wieder Leistbar für mich
Ma könnt fast glauben, deren Fabriken stehen
in Deutschland oder Österreich....
klingt für mich so, als ob gerade die Transistoren für den Cache net mehr so ohne Weiteres geshrinkt werden können
ergo, kanns auch net soviel teurer werden, weil weniger Packdichte als erwartet, machbar
hoffentlich verzögert die "Pause" net die Entwicklung bei 2nm, ... solange wollte ich eigentlich noch warten
für den neuen W12-PC mit PCiE 6.0, vllt. reicht dann ja 4x für ne Midrange GPU