TSMC: Fabrik für 2-nm-Chips soll 2026 gebaut werden

6
News Jusuf Hatic Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Die Strukturbreiten werden wieder kleiner: Ab 2027 will TSMC in einer neu gebauten Fabrik mit der Produktion von 1,4-nm-Chips beginnen.
Quelle: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd. (TSMC)

Eine neue Fabrik für den Chip-Hersteller TSMC steht in den Startlöchern. Ab 2027 sollen hier Halbleiter mit einer Fertigung von Zwei-Nanometer-produziert werden.

Die Expansionspläne des taiwanesischen Chip-Herstellers TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) schreiten weiter voran. Wie das Portal Techpowerup unter Berufung auf taiwanesische Medien berichtet, soll TSMC im Jahr 2026 mit dem Bau einer neuen Fabrik beginnen, die spezifisch für die Fertigung Chips mit einer Strukturbreite von zwei Nanometern und kleiner gedacht ist. Die Produktion der Chips selbst werde indes frühestens 2027 starten.

Gebaut wird die neue TSMC-Fabrik laut dem taiwanesischen Magazin Liberty Times im Longtan Science Park in Taoyuan. Die Gesamtfläche beläuft sich auf knapp 159 Hektar, die neben der Produktion auch für die Forschung und Entwicklung weiterer Chips genutzt werden soll. Potenziell könnten diese Halbleiter auf eine Fertigungsgröße von bis zu 1,4 Nanometern schrumpfen, wie verschiedene Analysten auf Twitter behaupten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Das Volumen des Bauauftrags belaufe sich hingegen auf eine Größenordnung zwischen umgerechnet 19,3 und 20,9 Milliarden US-Dollar. Entsprechend wird die neue TSMC-Fabrik doppelt so teuer wie das vermeintlich in Deutschland geplante Werk: Jüngsten Berichten zufolge plane der taiwanesische Hersteller, in Dresden ein neues Werk zu bauen. Dieses soll in Partnerschaft mit NXP Semiconductors, Robert Bosch und Infineon aufgebaut werden und eine Investition von bis zu 10 Milliarden Euro veranschlagen - eine endgültige Entscheidung fällt allerdings wohl erst im August 2023.

6
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Deswegen die PS6 erst 2028, weil 27 erstmal A bedient wird?
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Deswegen die PS6 erst 2028, weil 27 erstmal A bedient wird?
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Prozessorarchitektur
        Wenn die erst jetzt bauen wird das mit n2 nix vor 2027
        Das sind Asiaten und sie bauen ja nicht in Deutschland. Das Ding steht sicher Ende August.

        Ist geil das wir Intel jetzt erst 10 Milliarden für ihren Schrott geben XD Wo man doch auch die hätte einsacken können.
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        Wenn die erst jetzt bauen wird das mit n2 nix vor 2027
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Tja, bald geht es in den Piko-Bereich weiter...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Nicht unwahrscheinlich. TSMC wollte zuletzt vor allem international ausbauen, um im Falle von chinesischen Blockaden nicht ganz aus dem Rennen zu fliegen. Zudem stiegen die Produktionskosten in Taiwan, weil Wasser teils über große Entfernungen herangeschafft werden musste. Für noch eine Fab mehr wird Taipeh also mindestens so viel auf den Tisch gelegt haben müssen, wie der zweitspendabelste Standort und sowohl EU als auch USA winken gerade mit großen Zuschüssen aus der Gemeinschaftskasse.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk