Supercomputer Jupiter: Deutschland ist die Nummer 1 in Europa
Der deutsche Supercomputer Jupiter ist jetzt mit einer Rechenleistung von 793 PetaFLOPS das schnellste System für das Hochleistungsrechnen, das sogenannte High-Performance Computing ("HPC"), und belegt damit den 4. Platz der Weltrangliste.
Der deutsche Supercomputer Jupiter, welcher am Forschungszentrum Jülich in Nordrhein-Westfalen seine Dienste verrichtet, konnte sich als einziger Neueinsteiger in den Top 10 der äußerst prestigeträchtigen Weltrangliste der weltweit 500 schnellsten Hochleistungsrechner platzieren und ist damit nicht nur Europas derzeit schnellste Supercomputer, sondern setzt auch bei der Energieeffizienz neue Maßstäbe.
Europas schnellster Supercomputer kommt aus Deutschland
Dank einer Rechenleistung von 793 PetaFLOPS sichert sich Jupiter den 4. Platz in der Juni-Ausgabe der Top500 der schnellsten Systeme für das Hochleistungsrechnen, das sogenannte High-Performance Computing ("HPC"), verweist damit auch den bislang schnellsten Supercomputer Europas, den HPC6 aus Italien, auf den 6. Rang. Der Großrechner aus Deutschland ist dabei knapp doppelt so schnell und soll im abschließenden Vollausbau mehr als 1,0 ExaFLOPS erreichen können.
Mit seinen Exascale-Fähigkeiten wird Jupiter zu Durchbrüchen in Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft führen und damit Europas technologische Souveränität und globale Wettbewerbsfähigkeit stärken.
- Anders Jensen, Exekutivdirektor der EuroHPC -
Bereits im November 2023 hatten Nvidia und das Forschungszentrum Jülich die endgültigen technischen Spezifikationen von Jupiter, welcher jetzt von insgesamt 23.752 GH200-Superchips alias "Grace Hopper" angetrieben wird, offiziell bekannt gegeben. Mehr als ein ExaFLOPS für HPC ("High-Performance Computing") sowie noch beeindruckendere 80 ExaFLOPS an Rechenleistung für das Training von Künstlicher Intelligenz liefert Jupiter im Vollausbau und das bei einer Leistungsaufnahme von nur 18,2 Megawatt bei voller Last.
Quelle: Forschungszentrum Jülich
Neben den insgesamt 23.752 GH200-Superchips wird Europas schnellster Supercomputer von dem in der EU entwickelten ARM-Prozessor, der sogenannten "Europa-CPU" angetrieben, die auf die Bezeichnung "Rhea-1" hört und über insgesamt 64 Prozessorkerne nach Arm-V1-Architektur, HBM2e und PCIe 5.0 verfügt und mit einer Taktfrequenz 3 GHz arbeiten soll. Der Prozessor wird von TSMC in 6 nm gefertigt und ist demnach auf hohe Speicherbandbreite optimiert.
Damit können zum Beispiel größte KI-Modelle, sogenannte Large Language Models (LLM) trainiert werden - bei voller Auslastung benötigt Jupiter dafür weniger als eine Woche.
- Forschungszentrum Jülich -
Neue Maßstäbe setzt Jupiter auch in puncto Energieeffizienz - mit mehr als 60 Milliarden Rechenoperationen pro Watt ist der Supercomputer der effizienteste unter den fünf leistungsfähigsten Großrechnern der Welt. Doch damit nicht genug, denn auch auf dem ersten Platz der Green500 der effizientesten Supercomputer ist JUPITER mit seinem Trainingsmodul JEDI vertreten und zwar auf Platz 1.
Mit einer Energieeffizienz von 72,73 GigaFLOPS pro Watt belegt JEDI den ersten Rang unter den weltweit effizientesten Supercomputern, gefolgt von DeltaAI aus den USA sowie ROMEO-2025 und Adastra 2 aus Frankreich.
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Quelle: TOP500

Da Kapitalisten aber Dumm wie Brot und gierig sind, sowie nicht wirklich in die Zukunft denken können, sehen sie das nicht und wollen diese daher kaum bezahlen.
Am Deutlichsten sieht man diese Haltung bei Trump mit seinem privaten Feldzug gegen Universitäten, Forschung und Lehre...
Aber ohne diese Grundlagenforschung hätten wir heute wahrscheinlich nicht mal ne Eisenbahn und würden noch mit Kutschen rumfahren. Ohne Grundlagenforschung keine Autos, keine Flugzeuge, keine Handys, keine Computer, kein gar nichts.
Bei min. 40.000$ Stückpreis sind das ansonsten locker 950.000.000 nur für alle GPUs.