Ständige Crashes: Spielentwickler wirft Raptor-Lake-Prozessoren raus
Das Entwicklerstudio Alderon Games berichtet über massive Probleme mit der Stabilität von Intels Raptor-Lake-Prozessoren. Deshalb sollen die Gameserver künftig nur noch auf AMD-CPUs setzen. Zudem gibt es eine Ingame-Warnung.
Die Berichte über Probleme mit Intels Raptor-Lake-Prozessoren brechen nicht ab. Nachdem kürzlich der Youtube-Kanal Level1Techs das Thema wieder aufgriff und über die Sicht von Spielentwicklern und Serveranbietern berichtet hatte, meldet sich jetzt ein weiteres Entwicklerstudio zu Wort. Das australische Unternehmen Alderon Games berichtet von massiven Problemen mit den Core-13000- und Core-14000-CPUs.
Ständige Ausfälle
Selbst mit den inzwischen veröffentlichten Updates für die Mainboards und Prozessoren kommt es demnach weiterhin zu Crashes - und zwar früher oder später bei nahezu jedem Raptor-Lake-Prozessor. Das betrifft angeblich sowohl die Server von Path of Titans, dem jüngsten Spiel des Unternehmens, als auch die Computer von Entwicklern und Spielern. Gleichzeitig ist von einer zunehmenden Verschlechterung die Rede. Mit dem Alter der Prozessoren werden die Fehler also häufiger.
Passend zu älteren Berichten wird dabei erneut darauf hingewiesen, dass sich die CPU-Probleme durch teils irreführende Fehlermeldungen bemerkbar machen - insbesondere Meldungen über fehlenden VRAM sind häufig anzutreffen. Eine Lösung dafür hat dabei auch Alderon Games nicht parat. Stattdessen wird dort nun auf AMD ausgewichen. Sämtliche Server des Unternehmens sollen demnach auf die Konkurrenzprodukte wechseln. Denselben Schritt empfiehlt das Unternehmen außerdem auch anderen Serveranbietern für Path of Titans.
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Zudem soll Spielern im Spiel künftig ein Hinweis angezeigt werden, wenn sie mit einem Raptor-Lake-Prozessor spielen. Dieser soll auf die Stabilitätsprobleme hinweisen und damit wohl verhindern, dass betroffene Nutzer die Crashes auf Fehler im Spiel schieben. Damit geht Alderon Games einen vergleichsweise drastischen Schritt - während Intel wohl noch immer nach einer Lösung für die Probleme sucht.
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Quelle: Alderon Games via Tom's Hardware
Nur wer gute AMD-Ergebnisse und Intel-Probleme präsentiert, der ist ein guter Redakteur. Was jemand ist, der gute Intel-Ergebnisse und AMD-Probleme verbreitet, habe ich noch herausgefunden. Tot? 
Wer kritische Erfahrungen zu guten AMD-Ergebnissen stellt oder kritische Fragen zu Intel-Problemen, der ist "Intel-Fanboy", "von Intel gekauft", etc. Wer kritische Fragen zu guten Intel-Ergebnissen oder zu AMD-Problemen stellt, der ist unbedeutend, denn es gibt ja gar keine guten Intel-Ergebnisse oder AMD-Probleme.
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Es war das 14. Gen Release BIOS 2208 installiert. Ich habe nicht mehr gemacht als die Defaultsettings zu laden. Tja: iccMAX 500 A. PL1/PL2 253 Watt. PL1 hat sich dann wiederum verringert über eine aktivierte "Auto" Zusatzoption "Motherboard Capability" auf nur noch 175 Watt laut HWinfo.
Von 125 Watt habe ich nie etwas heute gesehen. Also, wer da auch immer alles von 125 W bei W680 ist Standard philosophiert hat, kompletter Blödsinn.
Die Tatsache, dass das Board 500 A zulässt, lässt mich jeden Kommentar anzweifeln, der Elektromigration durch falsche bzw. zu hohe Mainboardeinstellungen als mögliche Ursache für die CPU-Ausfälle negiert. Oder anders ausgedrückt - auch weil im YT-Video die notwendigen Zusatzinformationen fehlen - die (vermutlich einfach nur wiederholten) Aussagen von Wendell bzw. den Serverbetreibern kann ich so nicht ernst nehmen. Punkt. Wenn die Aussagen zu den Powerlimits schon zwischen falsch und schwammig schwanken, wer sagt mir das der ganze Rest zu den hardwarerelevanten Aussagen richtig sind?
Die VRM-Kühlung kam im offenen Aufbau hervorragend mit allem zurecht. Leider konnte genau der VRM-Sensor nicht mit den bekannten Tools ausgelesen werden. Nur im BIOS selbst. Ich denke aber, dass die VRM-Kühlung bis 253 Watt funktionieren wird bei guter und direkter (!) Belüftung. Zwischenzeitlich habe ich 1,528 Volt auf den Kernen gesehen. Na, ob das gesund ist, auf Dauer?
Wie sich später herausstellte, waren auch 280 Watt konstant drin, denn:
BIOS-Update auf die Version 3602 brachte Intel Default Settings, die Standard aktiviert waren: 307 A, PL1 253 Watt PL 2 253 Watt. Dieses Mal waren es echte 253 Watt, denn die wundersame Grenze von 175 Watt bei PL1 war plötzlich verschwunden. Noch mehr Leistung und Hitze als vorher. Cool! Also wer auf Besserung nach dem BIOS-Update hoffte, wurde hier bedauerlicherweise enttäuscht.
Ganz neu war die Option eines Asus OC Profils. Ja korrekt. Das Workstation- aka Serverboard bekam ein echtes OC-Profil. Wer das aktivierte, bekam erst einmal eine eindringliche Warnung vor verringerter Lebensdauer und Stabilität. Und was wurde eingestellt? 511,75 A PL1 175W (dieses Mal echte) PL2 253W. Richtig gutes Feature. Durch das geringe PL1 war der effektive Kerntakt langsamer als mit den Intel Default Settings (253 Watt). Toll! Doch woher kennen wir diese Settings? Richtig, das sind die Settings der älteren BIOS-Versionen. Was vorher Standard war, ist nun "Lebensdauer- und Stabilitätsverringernd". Schwarz auf weiß bzw. grau auf blau. Vom Mainboardhersteller verbrieft.
Die ganz Harten konnten auch 4095 Watt PL1/PL2 einstellen. Hat da noch wer behauptet, das geht überhaupt nicht mit den Boards? Falsch! In der Spitze 336 Watt herausgepresst, mit Luftkühlung. Im Durchschnitt 280 Watt...
Ich stelle den Verdacht in den Raum, dass die angesprochenen Serveranbieter teilweise oder ganz von Anfang an die zerstörerischen Default-Powersettings nutzten und sich so - wie alle betroffenen Consumer auch - ihre CPUs gehimmelt haben. Bei 24/7-Betrieb kann das durchaus schnell gehen. Wendell hätte es gut getan einfach mal ein eines der betroffenen Boards zu nehmen und sich selbst ein Bild zu machen, ob die Aussagen der Serveranbieter so plausibel sein können. Er hätte das gesehen, was ich gesehen hätte und hätte mindestens noch einmal nachfragen müssen. Hat er leider nicht getan.
it's actually useful w680 was created to
go along with motherboards designed for
maximum stability neither Asus nor super
micro motherboards really support giving
tons of extra power to the CPU or doing
insane overclocking for things on a
desktop so I really don't think both
Asus and super micro have colored really
far outside the lines on this
motherboard and I really don't think
Super Micro or Asus have just lazily
copy paste the voltage settings from
their desktop motherboards to the server
class motherboard boards
Was ich mir von Wendell wünsche würde, wäre ein Recap bei den Serveranbietern in Bezug auf neue Systeme, die ausschließlich mit den neuen BIOS-Versionen genutzt wurden. Wird vermutlich nicht passieren. Aber hey, ich hatte meinen Spaß.
Und:
Wer kritische Erfahrungen zu guten AMD-Ergebnissen stellt oder kritische Fragen zu Intel-Problemen, der ist "Intel-Fanboy", "von Intel gekauft", etc. Wer kritische Fragen zu guten Intel-Ergebnissen oder zu AMD-Problemen stellt, der ist unbedeutend, denn es gibt ja gar keine guten Intel-Ergebnisse oder AMD-Probleme.
Wird nur in Europa nicht vertrieben. Ich warte immer noch auf die Verfügbarkeitsverbesserung, die mir für Z270 versprochen wurde.
Aber wir veröffentlichen eben auch keine Problemberichte über unsere IT-Infrastruktur. Da muss man sich, wenn man sich nicht den Vorwurf der Stimmungsmache gefallen lassen will, schon eine Entscheidung treffen:
Entweder ich kreide Probleme an und erlaube anderen auch zu beurteilen, wie diese Probleme zustande kommen oder ich halte die Klappe. Gerade bei einigen von Software-Unternehmen nachgeschobenen Statistiken entsteht beinahe der Eindruck von Trittbrettfahrerei: "Guckt mal, unser Spiel das bislang keine Sau kannte, stürzt auch ab. Wir haben zwar keine Analyse zu bieten, wieso, aber #Raptorgate! Und probiert doch bei der Gelegenheit mal aus, wie gut unser Spiel auf euren AMDs läuft."
Sofern Dave nicht 14900K im mittleren zweistelligen Bereich getestet hat fallen die Ergebnisse in die selbe Kategorie wie "Ich hatte nie Probleme mit Windows Update". Nichtssagend.
Mir ging es aber bei meinem Kommentar aber eher um einen Vergleich Z790/W680 bei der Spannungsversorgung out of the box. Ev. vom selben Hersteller. Denn das würde eben zur Beantwortung der Fragen die du aufwirfst beitragen.
Diesen Problemen mit bloßer Statistik näher zu kommen erfordert, siehe oben, Daten von einer sechs- bis siebenstelligen Zahl an Systemen die bei einer wenigstens vier-, besser fünfstelligen Zahl von Unternehmen laufen. Dann kann man sich der Hoffnung hingeben, die enorme Bandbreite möglicher Konfigurationsfehler statistisch repräsentativ beprobt zu haben. Hat man so einen Datensatz nicht, und diesseits von HP, Dell oder Lenovo wird den niemand haben, dann betrachtet man Einzelfälle und muss qualitativ den Fehler herausarbeiten. Was ziemlich schwer wird, wenn man die keinen direkten Zugriff auf die Systeme hat und die eigene Quelle viele Fehler-relevante Informationen nicht herausgeben kann, darf oder will.
Wendell sagt explizit, dass W680 nicht automatisch bedeutet, dass "in spec" betrieben wird. Aber das es das ganze natürlich wahrschelnlicher macht und einige Boards gar nicht die Spannungen reinblasen können wie die Z790er. Zuätzlich werden Temperaturdaten als Datenpunkt genannt die weit unter den üblichen Werten sind.
Ich bezweifle nicht, dass der ein oder andere Hersteller Abkürzungen nimmt. Allerdings stellt sich halt die Frage, warum ich bis zu 5 mal mehr für ein Copy-Paste ausgeben sollte.
Und ein Supermicro hat bspw. gar keine Z, B, oder H Boards für den Sockel im Angebot, da fällt das Argument mal komplett weg.
Zu guter Letzt, soweit ich das ganze verfolgt habe stammen die Daten nicht von einem, sondern 3 unterschiedlichen Quellen und nach der Veröffentlichung war auch eine 4. verfügbar. Und es wird auch explizit gesagt, dass da ein Haufen persönlicher Daten dabei ist, dementsprechend wäre eine detaillierte Veröffentlichung gerade in den USA ein juristischer Alptraum.
Edit: Die Daten kommen ja von seinem Consulting Business bzw. seinen daraus stammenden Kontakten. Dementsprechend sparsam werden da wohl Daten bekanntgegeben werden.
Solche Fragen müssen geklärt sein, ehe man eine Aussage als Primärquelle in die Öffentlichkeit trägt. Denn davon hängt ab, ob man ein Video über Intel macht oder ein Video über Asus oder ein Video über den Server-Dienstleiter. Jeder einzelne davon könnte es verkackt haben.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] hat bereits ausführlich versucht, die Instabilitäten mit einem i9-14900K nachzustellen. Fazit: Es gibt keine.
Sofern Dave nicht 14900K im mittleren zweistelligen Bereich getestet hat fallen die Ergebnisse in die selbe Kategorie wie "Ich hatte nie Probleme mit Windows Update". Nichtssagend.
Mir ging es aber bei meinem Kommentar aber eher um einen Vergleich Z790/W680 bei der Spannungsversorgung out of the box. Ev. vom selben Hersteller. Denn das würde eben zur Beantwortung der Fragen die du aufwirfst beitragen.
Wenn Hausnummer nur 10% der Chips betroffen sind, ist das schlimm, kann aber mit Tests von 2-3 Chips weder bewiesen, noch wiederlegt werden. Wenn ich die Daten von ein paar 100 (baugleichen) Systemen habe und idealerweise noch Vergleichsdaten mit anderer Basis kann ich eine Prognose abgeben, und das ist hier geschehen. Ob die Prognose korrekt ist oder nicht ist wieder eine andere Geschichte. Aber ich bezweifle, dass sich Wendell so einfach einer potentiellen Klage mit haltlosen Behauptungen ausliefert.
Nachfrage bei Hetzner oder deutschen Entwicklerstudios wäre auch eine Möglichkeit um die eigene Neugierde zu befriedigen.
Ich sehe das so wie du. So wie das Video gemacht ist, wirkt es wie aufgesprungen auf den Anti-Intel-Zug. Ich hätte zumindest erwartet, dass er sich ein W680-Board und ein 14900K schnappt und selbst nachguckt. Probleme nachstellen, schwierig. Aber zumindest hätte man so die Aussagen verifizieren können.
Gut, dass ich mir gleich das im Video in Form eines Postscreens zu sehende Asus-Board persönlich anschaue.
Aber nicht um Probleme mit einem gewissen Prozentsatz (noch dazu über einen gewissen Zeitraum) nachzuweisen. Was, wenn es nur die schlechteren 10% der Bins betrifft? Oder die unteren 5% aus Prinzip und die 5% darüber nur bei zu hohen Spannungen? Nur bestimmte Chargen? etc.
Und betreffs des "Anti-Intel-Zugs" macht Wendell nicht gerade den Eindruck, als dass er es für die Aufmerksamkeit macht. Das geht mehr in die Richtung: "Mir ist Folgendes aufgefallen"
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Solche Fragen müssen geklärt sein, ehe man eine Aussage als Primärquelle in die Öffentlichkeit trägt. Denn davon hängt ab, ob man ein Video über Intel macht oder ein Video über Asus oder ein Video über den Server-Dienstleiter. Jeder einzelne davon könnte es verkackt haben.
Ich sehe das so wie du. So wie das Video gemacht ist, wirkt es wie aufgesprungen auf den Anti-Intel-Zug. Ich hätte zumindest erwartet, dass er sich ein W680-Board und ein 14900K schnappt und selbst nachguckt. Probleme nachstellen, schwierig. Aber zumindest hätte man so die Aussagen verifizieren können.
Gut, dass ich mir gleich das im Video in Form eines Postscreens zu sehende Asus-Board persönlich anschaue.