Sockel-1156-CPU für 84 US-Dollar kommt Anfang 2010
Die LGA1156-Plattform wird Ende 2009 mit CPU-Preisen von teilweise über 500 US-Dollar starten. Aber bereits im ersten Quartal 2010 sollen deutlich niedrigere Preisregionen bedient werden.
Quelle: http://www.intel.com
Intel Core i5 auf Sockel LGA1156 (1)
Während die technischen Details der kommenden Mainstream-Plattform von Intel zunehmend klarer werden, ranken sich noch viele Gerüchte um die Modellpolitik und die abgedeckten Marktbereiche. Als gesichert gilt, dass der 45nm Quadcore Lynnfield im vierten Quartal die aktuellen LGA775 Core2Quad ablösen wird. Gerüchten zu Folge reicht die Preisspanne von 200 bis 500 US-Dollar, wobei noch unklar ist, wie Abgrenzung zum schnelleren Core i7 und der seiner teuren LGA1366-Plattform erfolgt.
Weiter unten im Leistungsspektrum wird für Anfang 2010 der Clarkdale erwartet, welcher einen 32nm Dualcore mit einer 45nm Grafikeinheit vereint. Zu diesem Chip hat Fudzilla jetzt neue Informationen.
Demnach wird der vorerst billigste Clarkdale im ersten Quartal 2010 erscheinen und 84 US-Dollar kosten. An gleicher Stelle im Intel Portofolio beerbt zur Zeit der Pentium E6300 den Pentium E5300. Damit zeichnet sich ab, dass Intel die LGA1156-Plattform bereits wenige Monate nach dem Start auch im Value-Segment anbieten will und nicht nur den Core2, sondern auch den aktuellen Pentium (ehemals Pentium Dual Core) ersetzt.
Nachdem der Enthusiast-Bereich bereits vor einiger Zeit auf die LGA1366-Plattform umgestellt wurde, bleibt dann für den seit 2004 erhältlichen LGA775 nur noch der Celeron. Ein längerer Fortbestand als reine Low-End-Plattform ist aber unwahrscheinlich. Abzuwarten bleibt, ob Intel noch einen Celeron-Nachfolger aus der Nehalem- beziehungsweise Westmere-Familie vorstellt, oder ob die Reihe gänzlich zu Gunsten der schnelleren Clarkdales und der billigen Atom-Plattform eingestellt wird.
Interessante Links zum Thema Core i5:
• Sockel-Chaos beendet: LGA 1156 ist die Heimat des Core i5
• Intel Core i5: erste Details und Preise bekannt - Update: CPU-Tabelle
• Intel: Core i5 mit bis zu 3,6 GHz im Turbo-Modus bei 95 Watt TDP
Der Unterschied zwischen AM2 und AM2+ ist der HT-Takt.
Der Unterschied zwischen AM2 und AM2+ ist die Spannungsversorgung der CPU!
Ein AM2 Board hat nur eine Spannungsregelung für die ganze CPU, der AM2+ hat aber 2 Regelungen, einen für die Kerne, einen für die NB, das, mein lieber, ist der Unterschied.
Gibt ja auch AM2+ Boards mit nur HT 1.0 fähigem Chipsatz...
Ist ja auch OK, das es einen eigenen Sockel für die Server gibt, dagegen hat niemand was, leuchtet auch jedem ein, das das nötig ist.
Nur warum gibts 2 Consumer Sockel, einen für High End (LGA1366), bei dem echte Chipsätze mit mehr denn 1 x16 Slot (der auch mit 16 Lanes angebunden ist!) möglich sind, der dafür ein sack teures 3 Kanal Speicherinterface hat und den 'Low End' Sockel LGA115irgendwas, bei dem keine normalen Chipsätze möglich sind, mangels Bandbreite der Verbindun von CPU zu SB, bei dem nur ein x16 Slot mit 16 Lanes möglich ist, dazu noch 'ein paar Lanes'; die kaum der Rede wert sind...
Warum hat man nicht 'irgendwas dazwischen' genommen?!
Mehr als 'nen LGA115irgendwas, der 'ne anständige Verbindung von CPU zum Rest hat, verlangt doch niemand...
Ich gespannt auf die ungeheuren Fortschritte die der CPU-Hersteller machen wird, bei dem du die Planung der Marktstrategien übernimmst...
Der Unterschied zwischen AM2 und AM2+ ist der HT-Takt.
Nichtsdestotrotz kann ein für 2.4GHz konzipierter Phenom auch auf einem auf 1000GHz beschränkten Board laufen und was anderes verlange ich von Intel praktisch nicht:
Das ist (vor allem auch mechanisch) ein größerer Unterschied, als z.B. zwischen Sockel A und AM3.
Das wäre alles nichts weltbewegendes gewesen, aber hätte dennoch alles bei einer gemeinsamen Plattform belassen anstatt (wie es ab zu sehen ist) bald 3 verschiedene allein für Desktops.
In der Halbleitertechnologie geschieht nichts von heute auf morgen, viele der Ideen und Vorstellungen zu den OctaCores stehen sicherlich schon mind. 2 Jahre fest und dementsprechend hätte man die Plattform auch ausrichten können.
So hätte man das Konzept des i5, so wie es heute feststeht, verwerfen können und ihn kompatibel zu Sockel1567 machen können.
So hätten Umsteiger sich ein teures Sockel1567 Board holen können und vorerst mit einem BilligCPU betreiben oder auch andersherum.
Vor allem marketingtechnisch wäre dies sehr viel sinnvoller gewesen als das was man jetzt gemacht hat mit dem Sockel1336 und zusätzlich dem 1156.
Der Unterschied zwischen AM2 und AM2+ ist der HT-Takt. Das ist vergleichbar mit dem Unterschied zwischen So775, So775 und So775.
Der Unterschied zwischen So1156 und So1567 sind zwei Speicherkanäle, 4 QPIs, n DMI, 16 PCI-E und n Grafikinterface.
Das ist (vor allem auch mechanisch) ein größerer Unterschied, als z.B. zwischen Sockel A und AM3.