Core i5 intern mit QPI-Interface
Nachdem über die Eckdaten Einigkeit herrscht, gibt es jetzt auch Informationen zum internen Aufbau des Core i5. So soll die Kommunikation zwischen den einzelnen DIEs über QPI erfolgen.
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Gab bereits in der Vergangenheit Anlass zu wüsten Spekulationen: MSIs kommendes LGA1156 Mainboard G7P55-DC mit "optimized QPI"-Aufdruck. Nach neuesten Informationen findet sich diese QPI-Verbindung nicht auf dem Mainboard selbst, sondern auf dem Substrat der Core i5 CPU zwischen beiden DIEs.
Über die interne Struktur der kommenden Mainstream-CPUs von Intel wurde viel spekuliert. Als gesichert gilt, dass ein Dual-Channel DDR3-Interface, ein DMI-Interface, zwei PCI-Express x8 Anbindungen sowie 4 Rechenkerne (Lynnfield) beziehungsweise zwei Rechenkerne und eine GPU (Clarkdale) unter dem Heatspreader Platz finden. Ebenfalls bekannt ist, dass sich diese Funktion auf zwei getrennte DIEs verteilen, von denen einer vermutlich Speicherinterface, PCI-Express-Interface und, falls vorhanden, die GPU trägt. Würde auch noch die DMI-Anbindung auf diesem DIE sitzen, würde der Aufbau dem einer klassischen Northbridge entsprechen. Der zweite DIE würde nur die eigentliche Rechenkerne enthalten (PCGH berichtete).
Diese klassische Funktionsaufteilung hat Spekulationen hervorgebracht, denen zu folge der Core i5 eng mit der Core2 Plattform verwandt ist. So entsprechen die genannten Eigenschaften des "Interface"-DIEs 1:1 denen einer P45-Northbridge. Demnach wäre der "CPU"-DIE auch weiterhin über einen Front Side Bus an das restliche System angebunden.
Nun gibt es erste Informationen, die diese Vermutung widerlegen und den Core i5 als vollwertiges Mitglied der Nehalem-Familie ausweisen:
expreview zu folge werden die beiden DIEs mittels QPI verbunden.
Das QPI-Interface kommt bereits beim Core i7 als Verbindung zwischen CPU und der X58 PCI-E Bridge und bei Multi-CPU-Xeon-Systemen der Nehalem-Generation als Verbindung zwischen den CPUs zum Einsatz. Der Aufbau ähnelt dem von PCI-Express oder AMDs HyperTransport. Im Gegensatz zum Front Side Bus werden einzelne Daten nicht parallel auf 64 Leitungen zugleich übertragen, sondern mehrere serielle Lanes senden unabhängig voneinander - und können aufgrund der fehlenden Synchronisationsprobleme mit deutlich höherem Takt arbeiten.
Expreview liefert auch gleich Details zur verwendeten Bandbreite. So wird der QPI-Multiplikator im Core i5 bei 16x liegen, was vor allem für Übertakter interessant werden könnte: Der mit 24x sehr hohe Multiplikator des Core i7 führt oft dazu, dass Fehler in der QPI-Anbindung eine weitere Übertaktung verhindern, bevor die eigentliche CPU am Limit ist.
In Verbindung mit einem Basistakt von 133MHz (der sich aus den bisherigen Angaben zu Kerntakt und Multiplikator ergibt), lässt der QPI-Multiplikator auch Rückschlüsse auf den maximal unterstützen Speicher zu: Bei diesen Werten hätte das QPI-Interface eine Bandbreite von 21GB/s und wäre schon mit DDR3-1333 vollständig ausgelastet.

Und was ist mit der SB; die ja auch nicht gerad schnell angebunden ist??
Wenn PCI-E und Speicherinterface im gleichen DIE sitzen, bindet der i5 eine einzelne Grafikkarte sogar besser an den Speicher an, als der i7.
Wenn man einfach dem I7 einen Speicherkanal wegkastriert hätte.
Vorallendingen gibts auch mal HDDs und ev. auch noch andere Geräte, die mal Zugriff auf die CPU (bzw den Speicher) brauchen, 2 GPUs sind auch nicht verkehrt, z.B. um eine die Grafik berechnen zu lassen und die andere die Physik.
Ev. kommt bald noch eine für KI hinzu.
1x 150MB/s, einmal "irgendwas undefiniertes", und ein paar Sachen, die sich in einer Mainstreamplattform des Jahres 2010 im P/L-Segment wohl eher nicht wiederfinden werden, wenn man bedenkt, wie erfolgreich derartige Ansätze im letzten halben Jahrzehnt waren.
Zum Beispiel für die IGP...
Grafik<->Speicher ist schon seit ziemlich langer Zeit das bandbreitenhungrigste Interface im Rechner...
Das mit der kompletten Kommunikation System<->CPU und RAM<->Erweiterungskarten über die gleiche Anbindung laufen zu lassen ist halt suboptimal bzw. verlangt immer schnellere Verbindungen auf Mainboard UND CPU, obwohl beide eigentlich wenig damit zu tun haben und zumindest der Austausch von einem reichen sollte.
Nein, weil denen solangsam der Hintern auf Grundeis geht, ohne GPU...
Und nichtmal 'nen Jahr halten wird, bis der Nachfolgesockel mit einem Pin mehr und neuer VRM Spec erscheinen wird...
HT in Version 1.0 war schon erheblich schneller, so um die 50% oder so...
3.0 legt nochmal
Und was ist mit der SB; die ja auch nicht gerad schnell angebunden ist??
Aber was soll eine Grafikkarte schon im PC Hauptspeicher (ja, man munkelt, das darauf zugegriffen werden könnte)...
Wenn man einfach dem I7 einen Speicherkanal wegkastriert hätte.
Vorallendingen gibts auch mal HDDs und ev. auch noch andere Geräte, die mal Zugriff auf die CPU (bzw den Speicher) brauchen, 2 GPUs sind auch nicht verkehrt, z.B. um eine die Grafik berechnen zu lassen und die andere die Physik.
Ev. kommt bald noch eine für KI hinzu.
Und die Daten von der CPU müssen ja auch irgendwie auf die GPU kommen!
Immer werden neue Boards und CPUs notwendig sein.
Vielleicht weil man ein wenig mehr Bandbreite für Interfaces brauchen könnte?
Zum Beispiel für die IGP...
Das Argument "Ihr (als Kunde!) habt eh keinen Einfluss, was soll die Diskussion" hat in einem Forum weiß Gott nichts zu suchen. Ist eh Quatsch, weil Unternehmen zum Teil darauf angewiesen sind, was Ihre Kunden wollen.