Meltdown und Spectre: Qualcomm ebenfalls betroffen

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Meltdown und Spectre: Qualcomm ebenfalls betroffen (1)
Quelle: Qualcomm

Wie unlängst bekannt wurde, sind nicht nur Prozessoren von Intel, AMD und ARM von den derzeit vieldiskutierten Sicherheitslücken betroffen. Qualcomm hat bestätigt, dass Meltdown und Spectre auch die eigenen Prozessoren nicht verschont hat. Welche Chips das sind, ließ man allerdings offen. An einer Lösung werde aktiv gearbeitet.

Die zunächst im Zusammenhang mit Intel-Prozessoren bekannt gewordenen Sicherheitslücken ziehen immer weitere Kreise. Wie Qualcomm meldet, sind auch einige seiner eigenen, auf der ARM-Architektur basierenden Snapdragon SoCs und Centriq-Server-Prozessoren betroffen. Welche Chips konkret eine Sicherheitslücke aufweisen, ließ der Hersteller jedoch offen.

Ausgehend von der Liste, die zuletzt von ARM veröffentlicht wurde, kann man lediglich mutmaßen, dass Qualcomm nächstes Topmodell, der Snapdragon 845, von der Sicherheitslücke betroffen sein dürfte. Er basiert auf der ARM-Architektur A75 - und dieser wohnt laut ARM die Sicherheitslücke inne. Über aktuell verfügbare Chips von Qualcomm kann man derzeit jedoch nur mutmaßen.

Als sonderlich kommunikativ erwies sich Qualcomm bisher jedenfalls nicht. Zumindest hat sich inzwischen ein Unternehmenssprecher gegenüber CNBC dahingehen geäußert, dass man intensiv an einer Lösung des Problems arbeitet. Kunden legt er nahe, Updates aufzuspielen, sobald sie verfügbar sind.

Intel und ARM haben inzwischen längst eine Liste mit den entsprechenden Chips veröffentlicht. Auch einige Prozessorgenerationen von AMD sind von Spectre betroffen, wobei laut Herstellerangaben hier ein deutlich geringeres Risiko vorliegt.

Sowohl Spectre als auch Meltdown lassen sich durch Softwareupdates schließen, es ist in beiden Fällen allerdings mit Leistungseinbußen zu rechnen. Bisher scheint sich der Performance-Verlust eher gering auszunehmen, er ist jedoch deutlich messbar, wie erste Tests zeigen.

Quelle: CNBC

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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ARCdefender
        Ist erstaunlich wie gut das Ding noch unter Ubuntu Mate läuft, wenn man das Alter betrachtet
        Auf den Intelmac habe ich heute den Patch bekommen, für 10.13 war der schon vorher da, ich fahre aber noch 10.12.
        Mal sehen ob Apple auch das EFI patcht, wäre zu begrüßen
      • Von ARCdefender
        Ist erstaunlich wie gut das Ding noch unter Ubuntu Mate läuft, wenn man das Alter betrachtet
        Auf den Intelmac habe ich heute den Patch bekommen, für 10.13 war der schon vorher da, ich fahre aber noch 10.12.
        Mal sehen ob Apple auch das EFI patcht, wäre zu begrüßen
      • Von Zappaesk Volt-Modder(in)
        Ich ziehe meinen Einwand zurück.
      • Von ARCdefender
        Zitat von Zappaesk
        Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber wann gabs denn den letzten Sicherhheitspatch auf den G5?
        Ich nutze da nicht OS X drauf sondern Ubuntu Mate 16.4 LTS Also alles auf dem neusten Stand.
      • Von lutari Software-Overclocker(in)
        Zitat von DaHell63
        Damit die anderen nicht so allein sind hat sich AMD auch dazu gesellt.
        AMDs Platform Security Processor ebenfalls von Lucke betroffen - Hardwareluxx
        Funktioniert bisher nur, wenn man als Admin/Root angemeldet. Wenn ich Admin/Root bin, dann kann ich eh fast alles machen, deswegen sollte der Standardaccount nie diese Rechte haben.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Damit die anderen nicht so allein sind hat sich AMD auch dazu gesellt.
        AMDs Platform Security Processor ebenfalls von Lucke betroffen - Hardwareluxx
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