Die Geburt von x86 (PCGH Retro, 08. Juni)
Die Geburt von x86 - das geschah am 8. Juni. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
…1978: Er ist nicht der erste Mikrochip und auch nicht das erste Intel-Produkt. Er ist nicht einmal besonders fortschrittlich und eigentlich auch bloß als Zwischenlösung gedacht: der Intel 8086, der an diesem 8. Juni 1978 auf den Markt kommt. Der 8086, der anfangs mit 5 MHz läuft, ist Intels erster vollständiger 16-Bit-Prozessor und soll vor allem von der starken Konkurrenz durch Motorola oder Zilog ablenken - so lange, bis mit dem iAPX 432 der erste 32-Bit-Prozessor mit seiner völlig neuen Architektur fertig ist. Der Aufbau des 8086 ähnelt dem seiner Vorgänger, Programme für den verbreiteten 8080 lassen sich ohne großen Aufwand für den 8086 umschreiben - vollständig abwärtskompatibel ist er jedoch nicht. Und dennoch begründet er eine Architektur, die in den kommenden Jahrzehnten zur erfolgreichsten CPU-Architektur der Computergeschichte wird, jene Architektur, die später seinen Namen erhält: x86, von ihrem Erfinder auch stolz "Intel Architecture" (IA) genannt. Wichtigster Grund für diesen Erfolg ist der kleine Bruder des 8086 namens 8088, der zwar nur einen 8-Bit-Datenbus hat, dafür aber billiger ist - und so in einem Rechner zum Einsatz kommt, der die PC-Industrie begründet: IBMs Personal Computer.

Derartige Boards hab ich aber nie gesehen.
Die Koprozessoren 8087 (Gleikommaprozessor) und 8089 (DMA-Contoller) konnten angekoppelt werden.
IBM setzte aber meistens den 8237 ein.
Das Dual-In-Line Gehäuse hatte 2 x 20 Beinchen.
Die Maße waren ca. 16 x40 mm.
Die Rechenleistung betrug 330.000 Operationen/s bei 4,77 MHz Prozessortakt.
Man denke nur an Motorola, Fairchild, IBM, DEC und viele andere.
Keine andere Architektur konnte sich gegen die Durchdringung der x86er Prozessoren durchsetzen bei teilweise wesentlich erhöhter Leistungsfähigkeit.