Ryzen 9000: PBO Enhanced mit bis zu 15 % mehr Leistung
MSI verspricht, dass der PBO Enhanced Mode, welcher wiederum auf AMDs Auto-OC-Technologien PB ("Precision Boost") und PBO ("Precision Boost Overdrive") aufbaut, bis zu 15 % mehr Leistung aus den Zen-5-CPUs der Serie Ryzen 9000 herausholt.
MSI verspricht, dass der hauseigene PBO Enhanced Mode, welcher wiederum auf den Auto-OC-Technologien PB ("Precision Boost") und PBO ("Precision Boost Overdrive") von AMD aufbaut, bis zu 15 % mehr Leistung aus den vier Zen-5-Prozessoren der neuen Prozessorfamilie Ryzen 9000 ("Granite Ridge") herausholen und damit signifikant beschleunigen kann. Der neue High-Efficiency Mode soll zudem Speichermodule mit scharfen Timings auf niedrige Latenzen trimmen.
Der taiwanische Hersteller beschreibt das wichtigste seiner insgesamt drei neuen Features, den "PBO Enhanced Mode", welcher mit weiteren Optimierungen kombiniert werden kann, in der offiziellen Pressemitteilung selbstbewusst wie folgt.
Der PBO Enhanced Mode baut auf AMDs Precision Boost Overdrive (PBO) auf, indem er den Prozessor für eine bessere Leistung weiter optimiert.
Zum Beispiel kann die Aktivierung von PBO auf einem Ryzen 9 9950X die Leistung in Cinebench R23 um etwa 5 Prozent steigern, während der PBO Enhanced Mode von MSI diese Leistung um 10 Prozent steigern kann. Beim Ryzen 7 9700X kann der Zuwachs im Vergleich zu den Standardeinstellungen bis zu 15 Prozent betragen.
- MSI -
MSI untermauert seine Aussagen außerdem umgehend mit zahlreichen eigenen Benchmarks, welche den nicht unwesentlichen Leistungsgewinn durch die Aktivierung des PBO Enhanced Mode im Vergleich zu den Werkseinstellungen und PBO aufzeigen sollen. Hierfür wurden CPU-Z sowie Cinebench R20, Cinebench R23 und der neue Cinebench 2024 zum Vergleich der CPU-Performance herangezogen.
Der PBO Enhanced Mode wird über die UEFI-Einstellungen im BIOS der Mainboards von MSI unter "Overclocking → Precision Boost Overdrive" aktiviert und konfiguriert, wie der taiwanische Mainboard-Hersteller entsprechend demonstriert.
Quelle: MSI
Die Leistungssteigerung über den PBO Enhanced Mode kann in drei Stufen justiert werden, welche anschließend mit weiteren Optimierungsfunktionen kombiniert werden kann. So sollen die Spieler beispielsweise von noch schnellerem Arbeitsspeicher mit deutlich reduzierten Latenzen profitieren.
High-Efficiency Mode soll bis zu 8 % mehgr Fps bringen
Die nächste Optimierungsfunktion, welche insbesondere für Spieler interessant sein soll, ist der High-Efficiency Mode, welcher DDR5-Arbeitsspeicher in Kombination mit AMDs OPP ("Optimized Performance Profile") auf scharfe Timings sowie niedrige Latenzen hin optimieren soll. Während OPP allein bereit ein sehr beachtliches Leistungsplus von 5 Prozent bei der Verwendung von DDR5-6000 mit CL30 herausholen können, der neue High-Efficiency Mode von MSI könne die Systemlatenzen dann noch einmal stark reduzieren, so der Hersteller.
Wie weitere Hersteller-Benchmarks belegen, soll sich die Gaming-Performance damit deutlich steigern und die Frameraten noch einmal um 2 bis 8 Prozent im Vergleich zur Nutzung von OPP allein anheben lassen. AMDs EXPO-Profil mit DDR5-6000 CL36 ist mitunter chancenlos gegen DDR5-6000 CL30 mit OPP und High-Efficiency Mode.
Die Krönung ist die Kombination aus OPP, High-Efficiency Mode und Memory Try It!, welche in DDR5-6000 CL28-35-35-60 gipfelt und noch einmal niedrigere Latenzen und höhere Fps zur Folge hat. Hierbei muss allerdings das DDR5-Speicherkit mitmachen und über besonders hochwertige Speicherbausteine ("ICs") von SK Hynix verfügen.
MSI verspricht niedrigere Temperaturen
Mit dem dritten Feature im Bunde, welche auf die Bezeichnung "Set Termal Point" hört, möchte MSI die Temperaturen der Ryzen 9000 ("Granite Ridge") um im Durchschnitt drei bis vier Grad Celsius reduzieren können, ohne dabei die Leistung opfern zu müssen, so der Hersteller.
Beim Ryzen 9 9950X beispielsweise wird durch die Aktivierung von Set Thermal Point 85 die Temperatur auf 85 °Celsius begrenzt, und dank der MSI-Optimierung sinkt die Leistung nicht - sie könnte sogar leicht steigen.
- MSI -
Set Termal Point unterstützt drei Temperaturvorgaben von 85, 75 und 65 Grad Celsius und wurde ebenfalls bereits mit ersten Hersteller-Benchmarks in Cinebench R23 getestet.
Weitere Informationen liefert die offizielle Pressemitteilung des Herstellers sowie eine weiterführende Guide, welcher die Features noch einmal im Detail erläutert.
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Quelle: MSI

Der 9700X ist bis zu 40% sparsamer als ein 7700X.
Mit höherer PBO sogar bis zu 25% schneller, frisst aber ordentlich Strom.
Theoretisch kann das also jeder selöbst bestimmen, was er haben möchte.
Ist nur eine EInstellung im Bios, und benötigt jetzt keinen speziellen Anbieter wie MSI da jetzt mit rumtrötet.
Ich denke mal, AMD geht es bei den neuen Prozessoren nun eher darum, mit Einsparungen an der Leistungsaufnahme in Richtung Zukunft zu gehen, denn das ist ja der große Vorteil noch bei der ARM Technik.
AMD und Intel haben sich über Jahrzehnte mit purer Brechstange immer am Limit gegenseitig weiter hochgeschaukelt und haben den Verbrauch dabei aus den Augen verloren, um gleichermaßen auch bei kleinen Rechnern und vor allem Notebooks punkten zu können.
Und das aber auch nur wegen den Endanwendern, die immer nur auf den längsten Balken schauen udn andere Features in den HIntergrund stellen.
Alle regen sich auf, dass die neuen Anwendungs(!)Prozessoren jetzt nicht neue Höhenflüge hinstellen, was man irgendwie ja auch verstehen kann, andererseits sollte man sich diese neuen Werte mal mit ARM in der Liste antun.
Intel ist dann so oder so völlig aus dem Rennen.
Aber dank Ryzen sieht x86 jetzt plötzlich wieder Land gegen ARM, solange man bei den Anwendungstests bleibt.
Spiele kann man eh nicht vergleichen, da ARM keine Spiele kann, deren Tests sind grausig schlecht.
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Ich denk nur immer wieder dran, was heutige Prozessoren seit etlichen Jahren machen (boosten) und muss dann z.B. auch immer bei Anzeigen so lachen, wenn jemand bei nem Prozessor, RAM oder GPU behauptet, "niemals OC". Ich muss mich da immer zurückhalten, dass ich nicht hinschreibe, dass man das heute garnicht mehr selber beurteilen und daher auch nicht so behaupten kann - geschweige denn, dass mans vermeidet.
CPUs ohne Boost, wann wurde sowas nicht mehr entwickelt? Ein normaler AMD hat ja seit mindestens der Zen Architektur (weitr nach vorne weiß ich es nicht) Boostmechanismen. Und ob man den jetzt einfach @stock laufen lässt, oder mittels PBO betriebt, am Ende machts keinen Unterschied: moderne Prozessoren bossten - das lässt sich nicht vernmeiden. Bei Intel nehme ich es auch an. Bei ARM weiß ich es nicht.
Wenn ich also deine Aussage so 1:1 nehme, hast du zumindest seit langem keinen AMD gehabt.
Von 1.7 Volt auf dem Core einen Raptorlakes zu , 1.35 SoC bei Ryzen gab es da wirklich schon alles.
Mein Liebling ist und bleibt gigabyte und Asus, du aktivierst AI boost oder Gigabyte boost. Ich hoffe du magst BCLK OC denn das machen wir und wie wäre es mit nochmals etwas mehr Spannung.
Und dann wundern warum das ding heiß wird oder gegeben falls abraucht.
Die Menge an toten CPUs hier um Forum mit Board dieser Hersteller ist größer als Sie sein sollte.
Einzige problem ist das die anderen Hersteller auch ihre Probleme haben.
CPUs ohne Boost, wann wurde sowas nicht mehr entwickelt? Ein normaler AMD hat ja seit mindestens der Zen Architektur (weitr nach vorne weiß ich es nicht) Boostmechanismen. Und ob man den jetzt einfach @stock laufen lässt, oder mittels PBO betriebt, am Ende machts keinen Unterschied: moderne Prozessoren bossten - das lässt sich nicht vernmeiden. Bei Intel nehme ich es auch an. Bei ARM weiß ich es nicht.
Wenn ich also deine Aussage so 1:1 nehme, hast du zumindest seit langem keinen AMD gehabt.