Ryzen 9 9000X3D: Colorful bringt sich mit Gaming-Mode in Stellung - für mehr Performance
Kurz vor dem Release des Ryzen 9 9900X3D und des Ryzen 9 9950X3D bringt Colorful per UEFI-Update einen neuen X3D-Gaming-Mode. Dieser dürfte die Performance in Spielen zwar tatsächlich erhöhen, das hat aber seinen Preis.
AMDs erster Ryzen-9000-Prozessor mit X3D-Cache, der Ryzen 7 9800X3D, ist bereits seit November verfügbar und bis heute das einzige entsprechende Modell im Portfolio des Unternehmens. Voraussichtlich kommenden Mittwoch soll sich das aber endlich ändern: Dann will AMD dem Achtkerner den Ryzen 9 9900X3D und den Ryzen 9 9950X3D zur Seite stellen, die über 12 beziehungsweise 16 Kerne verfügen.
Mehr Leistung, aber nur manchmal
Beide Neuzugänge dürften dadurch in Anwendungen deutlich zulegen, in Spielen sieht die Situation hingegen anders aus. Denn der dort wichtige X3D-Cache wird bei den neuen Ryzen-9-Prozessoren erneut nur auf einem der beiden Chiplets verbaut. Läuft nun ein Teil der Aufgaben auf dem anderen Chiplet, erhöht das die Latenzen und schmälert die Performance. Kurz vor dem Release der neuen Prozessoren möchte der chinesische Mainboard-Hersteller Colorful deshalb entgegenwirken - und zwar mit einem X3D Gaming Mode. Dieser wurde jüngst für die ersten sieben Platinen des Unternehmens veröffentlicht.
Laut einer Ankündigung auf der chinesischen Plattform Weibeo soll der X3D-Gaming-Mode die Leistung teils deutlich verbessern - in PUBG wird ein Zuwachs von 17 Prozent genannt. Ob auch weitere "Optimierungen" vorgenommen werden, beispielsweise die Deaktivierung von SMT, ist noch nicht bekannt. Wie schon bei ähnlichen Modi, die bereits im Oktober aufgetaucht sind, handelt es sich aber nicht wirklich um eine Verbesserung. Denn schon jetzt kann der zweite CCD einfach von Hand im BIOS deaktiviert werden, um alle Aufgaben auf dem X3D-Chip laufen zu lassen und damit die Gaming-Leistung zu erhöhen.
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Gleichzeitig büßt man dann aber die höhere Anwendungsleistung ein - unterm Strich verwandelt man den gekauften Ryzen 9 einfach in einen Ryzen 7 9800X3D. Wer überwiegend spielt und Anwendungen nur selten nutzt, sollte sich den Aufpreis deshalb sparen und gleich das günstigere Modell kaufen. Immerhin: Dass jetzt auch Colorful einen X3D-Gaming-Mode als Option anbietet, kann zumindest nicht schaden. Nutzer müssen sich nur im Klaren darüber sein, welche Auswirkungen dieser hat.
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Quelle: Techpowerup

Das klingt so, als ob der 9800X3D für Anwendungen ungeeignet wäre. Ich habe noch einen Intel I7 11700K laufen, ich denke, bei einem Wechsel zum 9800X3D profitiere ich schon auch von höherer Anwendungsleistung. Und bei Ryzen 9 9900X3D und Ryzen 9 9950X3D sogar sowohl davon als auch von der Gamingleistung. Alles eine Frage, woher man kommt.
Kurz meine 2 Cent, Ich hatte einen 14900K und war von den Instability-Issues betroffen, habe dann den Sprung vom Intel i9 zum 9800x3D gemacht.
Der Unterschied ist stellenweise gewaltig!
z.b. bei Helldivers 2, bei gleichen Settings ~30-40% mehr Frames.
Ich habe eine 4070 Super, alleine der CPU-Wechsel war Tag und Nacht.
Bei meiner Videobearbeitung habe ich keinen Unterschied gemerkt, bisher.
Stream etc. lief ähnlich wenn nicht sogar etwas besser.
Das klingt so, als ob der 9800X3D für Anwendungen ungeeignet wäre. Ich habe noch einen Intel I7 11700K laufen, ich denke, bei einem Wechsel zum 9800X3D profitiere ich schon auch von höherer Anwendungsleistung. Und bei Ryzen 9 9900X3D und Ryzen 9 9950X3D sogar sowohl davon als auch von der Gamingleistung. Alles eine Frage, woher man kommt.
Edit: Bevor sich jemand fragt, warum vom 13900K auf einen 8-Kerner gewechselt wurde, der 9950X3D war von Anfang an geplant und der 9800X3D wurde nur aufgrund der Verzögerung des AMD Releases eingebaut.
Das klingt so, als ob der 9800X3D für Anwendungen ungeeignet wäre. Ich habe noch einen Intel I7 11700K laufen, ich denke, bei einem Wechsel zum 9800X3D profitiere ich schon auch von höherer Anwendungsleistung. Und bei Ryzen 9 9900X3D und Ryzen 9 9950X3D sogar sowohl davon als auch von der Gamingleistung. Alles eine Frage, woher man kommt.
Biostar und NZXT sind ja schon seltene Mauerblümchen, Asrock Rack und Supermicro haben eine Handvoll Boards für (Heim)Server und sind auch nicht überall zu haben.
Ansonsten besteht der Markt bei uns inzwischen ja nur noch aus Asus, Asrock, Gigabyte und MSI... EVGA ist auch weg.