Ryzen 7000: Nur 15 % Verkaufsvolumen für Zen 4
Die Zen-4-Technik im Ryzen 7000 tut sich auch im Dezember schwer. Das geht aus den analysierten Daten von Mindfactory durch Reddit-User Ingebor hervor. Während sich AMD-Prozessoren zwar nach wie vor häufiger verkaufen als die Intel-Alternative, ist es primär Ryzen 5000 und insbesondere der Ryzen 7 5800X3D, der viele DIY-Fans findet.
Schon bei der letzten Veröffentlichung der von Ingebor über Mindfactory aggregierten Verkaufszahlen bei Prozessoren wurde schnell klar, dass sich die aktuelle Ryzen-Generation nicht so gut verkauft wie die davor. Und die Lage wurde auch im Messzeitraum Dezember nicht wesentlich besser: Die Daten legen nahe, dass lediglich 15 % der verkauften Ryzen-Prozessoren im DIY-Bereich mit Zen-4-Kernen ausgestattet sind.
Wenig überraschend sind die beliebtesten Ryzen-Prozessoren vom Typ Vermeer - Zen-3-Technik und da kann vor allem der Ryzen 7 5800X3D viele Fans gewinnen, weil er viel Spieleleistung fürs Geld bietet (aktueller Bestpreis: 365 Euro bei Mindfactory). Weitere 13 % gehen aufs Konto von Cezanne. Ryzen 7000 müht sich also auch zum Weihnachtsgeschäft - die Gründe, warum sich Ryzen 7000 schwertut, beschäftigt derweil die Community. Hohe Investitionskosten dürften naheliegend sein: Die verursachen nicht einmal zwingend die Prozessoren, die AMD sogar im Preis gesenkt hatte, sondern passende Mainboards und der verhältnismäßig teure DDR5-Speicher. Dazu kommt vermutlich eine gewisse Marktsättigung, denn viele Nutzer hatten sich während der COVID-Zeiten mit einem Ryzen 5000 eingedeckt, der nach wie vor mehr als ausreichend ist.
Im Budget-Bereich hat AMD zudem recht viel Druck von Intel: Der Core i5-12400F verkauft sich annähernd so gut wie der Ryzen 5 5600X. Die 13. Intel-Generation hat etwas Nachfrage insbesondere in Form des Core i5-13600K und KF sowie des Core i7-13700K; die lassen sich mit etwas günstigerem DDR4-Speicher kombinieren. Alles in allem verkauft sich AMD-Technik nach wie vor besser als Intels Programm, aber das Ökosystem von Ryzen 7000 wird wohl noch etwas günstiger werden müssen.
Quelle: via Reddit

MfG
Wenn Preis-/Leistung oberstes Kriterium ist, kommt man am 5600 mit B550 Board aktuell nicht vorbei.
MfG
Man muss halt sehen was die Boards mittlerweile bieten... die meisten B650 bieten ja mehr wie seiner Zeit einige X570...
Wenn man da mit "brauch ich alles nicht" argumentiert.... braucht man ja auch keinen neuen PC und ist also auch gar nicht in dem "Problem" gefangen, dass alles viiiiel zu teuer ist....
mal sehen was wir für Chipsätze und Leistungsumfang sehen werden im A620 oder wie er auch heißen mag....
Technischer Fortschritt ist normal. AM5 empfinde ich momentan als viel zu teuer, da lohnt sich tatsächlich noch die Anschaffung eines neuen AM4 Systemes, bis zu einer bestimmten Preisgrenze. Die Unterschiede sind erheblich bei MB+RAM und oftmals doppelt so teuer.
MfG
Man muss halt sehen was die Boards mittlerweile bieten... die meisten B650 bieten ja mehr wie seiner Zeit einige X570...
Wenn man da mit "brauch ich alles nicht" argumentiert.... braucht man ja auch keinen neuen PC und ist also auch gar nicht in dem "Problem" gefangen, dass alles viiiiel zu teuer ist....
mal sehen was wir für Chipsätze und Leistungsumfang sehen werden im A620 oder wie er auch heißen mag....