Ryzen 3000 bei Mindfactory auch im Januar stark
Ryzen 3000 (Matisse) ist bei Mindfactory auch im Januar stark unterwegs und macht den Löwenanteil der berkauften Prozessoren aus. AMD behauptet sich deutlich im DIY-Markt, wo die Kunden für weniger Geld mehr Kerne bekommen und PCI Express 4.0.
Alle Monate legt Reddit-Nutzer Ingebor die Verkaufszahlen von Mindfactory analysiert vor und auch im Januar verkauft sich AMD sehr gut, wenngleich Intel in den eigenen Quartalszahlen davon wenig zu spüren bekam. Die Stärke der Ryzen-Prozessoren macht sich derzeit vor allem bei den Selbstbauern bemerkbar, die auf die vergleichsweise günstige Technik mit vielen Kernen und PCI Express 4.0 setzen.
Im Vergleich zu Dezember muss AMD zwar ein Prozent liegenlassen und fällt von 86 auf 85 Prozent Anteil an den Verkauften Prozessoren in Summe, aber die Zahlen liegen immer noch über den Monaten davor. Die Werte sind natürlich noch voll vom Weihnachtsgeschäft beeinflusst, dass klassisch recht lukrativ ist. Vom (hochgerechneten) Umsatz von rund 5 Millionen Euro macht AMD immerhin 82 Prozent aus, während Intel bei 18 Prozent liegt - einem Allzeittief für die Mindfactory-Werte.
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Auch im Ryzen-Portfolio sind die beliebtesten Prozessoren nicht die Topmodelle, sondern die mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Gut verkauft sich entsprechend der Ryzen 5 3600 (X) und auch der Ryzen 7 3700 X geht ganz gut, wenngleich sein Anteil kleiner wird. Das liegt mutmaßlich daran, dass sich die Interessenten bereits vor Weihnachten eingedeckt haben. Dafür steigt der Anteil des Ryzen 9 3950X, der vor Dezember selten war. Die beliebtesten Intel-Prozessoren sind der Core i7-9700K und der Core i5-9600K. Für die kommenden Monate wird spannend, ob der Ryzen 5 1600 (12 nm) Fahrt aufnimmt.

Bald sind unsere Notebooks dran. Bei Servern warten wir aktuell auf die Entwicklung von Fujitsu und HPE. Ryzen würde mich schon, so einen Epyc nutzen zu können...
Denn die Leute informieren sich heute eher mal im Netz und vergleichen auch einmal.