Raptor Lake: Gerüchte um höhere Preise scheinen sich zu bestätigen
Intel scheint seine Raptor-Lake-Prozessoren ca. 15 Prozent höher einzupreisen als ihre Alder-Lake-Vorgänger. Die Gründe dafür sind eine aufwendigere Fertigung mit mehr Kernen und optimiertem Cache-Design sowie die Inflation, die die Produktionskosten für Chips anhebt. Lesen Sie daher im Folgenden, für welche Beträge erste Modelle bei einem kanadischen Händler gelistet wurden.
Zuletzt wurde vor allem über die Performance von Intels kommenden Raptor-Lake-S-Prozessoren spekuliert. Ein wichtigerer Faktor ist allerdings für viele Spieler auch der Preis, der vor allem die kleineren Modelle wie den Core i5-12400 oder Core i5-12600K in Relation zu ihrer Spiele- und Anwendungsleistung besonders empfehlenswert gemacht hat. Nun sind allerdings erste Preise für die kommenden Raptor-Lake-Modelle gesichtet worden, die - sollten sie denn korrekt seien - sie für Nutzer mit begrenztem Budget uninteressanter machen.
Der bekannte Leaker momomo_us hat dabei Preise für den Core i9-13900K(F), Intels kommendes Mainstream-Flaggschiff, den Core i7-13700K und den Core i5-13600K gesichtet, die allesamt deutlich höher liegen als momentan ihre Konterparts der Alder-Lake-Familie. Die Preiserhöhung liegt bei ca. 15 Prozent, was es schwer zu differenzieren macht, ob es sich lediglich um einen Platzhalter oder den realen Endpreis handelt. Der Core i9-13900K wird dabei für 941 CAD gelistet, was etwa 725 US-Dollar entspräche. Der gleiche Händler listet den Core i9-12900K für 630 US-Dollar, sodass eine Preissteigerung in diesem Rahmen nicht abwegig erscheint.
Intel hatte aufgrund der Inflation bereits eine Preissteigerung angekündigt und auch der höhere Fertigungsaufwand aufgrund der größeren Menge an Level-2-Cache und mehr E-Cores würde ein solches Vorgehen erklären, da ein 13900K 33 Prozent mehr Kerne als ein 12900K mitbringen soll. Die Preise für den Core i7-13700K liegen bei ca. 511 US-Dollar, während der Core i5-13600K 355 US-Dollar kosten soll. Diese beiden Chips wären demnach um 17 respektive 16 Prozent teurer als ihre Vorgänger beim gleichen Händler.
Im PCGH-Preisvergleich erhält man dagegen die noch aktuellen Alder-Lake-Modelle ab 176 Euro für den Core i5-12400F, ab 313 Euro für den Core i5-12600K, ab 444 Euro für den Core i7-12700K und ab 633 Euro für den Core i9-12900K. Wer auf eine Onboard-Grafikeinheit verzichten kann, kann anstatt der Modelle mit K-Suffix diejenigen mit einem zusätzlichen F-Suffix wählen und abermals geringere Preise bezahlen.
Quelle: Toms Hardware


MfG Föhn.
Wie war das? Ahja, "drüben" machen die ihre LG-Tanker relativ günstig voll und verscherbeln jene in Europa für das vier/fünffache...
Gruß
unfassbar teure 300€ AMD Mainboards und DDR5 kaufen und dann nur 16 Kerne im 7950X bekommen oder:
Und warum muss man bei AMD die teuren kaufen und bei Intel nicht?
Zudem ist ja die wahre Performance der bislang nur angekündigten Produkte noch völlig unklar.
Das einzige wo sie "weiter" hätten sein können ist die Qnzahl der CPU Kerne im Consumer Markt. Aber das bringt wie du am Beispiel AMD ja selbst zeigst 3 Nachteile für Intel
-mehr Chipfläche=höhere Produktionskosten und damit weniger Gewinn, gleichzeitig geringere Produktion.
-mehr Cores=weniger Takt=weniger Spieleperformance
- ein Gesättigter Markt: bringt man schon mit Sandy Bridge 8 statt 4 Kerne (wäre kein Problem gewesen), hätte man später wenn die Software beginnt tatsächlich mehr Kerne zu nutzen schon einen haufen User die keinen Umstiegsgrund sehen.
5 Jahre nach der Einführung von Zen und damit 8 Kerne im Mainstream, kann man die Spiele dafür immer noch qn einer Hand abzählen. Das Ganze dauert einfach und Intel hat bewusst nur das dem Markt gegeben, was er verlangt.
Nochmal zum Prozess: es war mit dem 10nm Prozess sowieso geplant mehr Kerne zu liefern. Bekanntlich kam der aber deutlich zu spät (Plan 2016 "Cannon Lake, 2017 Ice Lake mit mehr Cores, 2018 Tiger Lake mit Intels 7nm Prozess (heißt heute Intel 3).
Sind wir mal froh, dass das bei Intel nicht geklappt hat: wär Intel der Ursprüngliche Plan gelungen hätte AMD nicht den Hauch einer Chance gehabt: 10nm hätte ursprünglichmal 2x so viel Transistoren pro Fläche beherrbergt wie 14nm, 7nm nochmal um den Faktor 2,5 weniger. Und das schon 2016/2018, 1 Jahr vor/nach der Einführung von Zen, So kommt das ganze erst in der Zukunft
Vergessen wir bitte nicht, dass Intels schnelkst Gaming CPU immer um die 300 Euro gekostet hat (etwa der 7700K) die Preistreiberei begann dann mit Zen: AND hat die Preise hochgeschraubt weil man ja mehr Kerne hat, Intel ist mitgegangen
Also bitte mich nicht in irgend eine Ecke stellen.
Vergessen wir bitte nicht, dass Intels schnelkst Gaming CPU immer um die 300 Euro gekostet hat (etwa der 7700K) die Preistreiberei begann dann mit Zen: AND hat die Preise hochgeschraubt weil man ja mehr Kerne hat, Intel ist mitgegangen