Preisvergleich: CPUs von AMD deutlich gefragter als Intel

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Preisvergleich: CPUs von AMD deutlich gefragter als Intel
Quelle: Erzeugt mit DALL•E; Intel; AMD; PCGH

Die Preisvergleichsplattform Geizhals hat erhoben, dass die Nachfrage nach AMD-Prozessoren in Deutschland mittlerweile deutlich größer ist als bei Intel.

Nicht nur die Verkaufszahlen bei Händlern wie Mindfactory zeigen hierzulande AMD vor Intel. Auch eine Geizhals-Analyse zeigt, dass sich die Nachfrage nach Desktop-Prozessoren in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich verschoben hat. Laut Geizhals lag hier lange Zeit Intel vorne, doch gemäß einer aktuellen Auswertung machen AMDs Ryzen-CPUs derzeit rund 90 Prozent der Nutzeranfragen aus, heißt es in einer Pressemitteilung. Notebooks und Komplettsysteme wurden dabei nicht berücksichtigt.

Die Trendwende setzte demnach 2022 mit der Markteinführung des Ryzen 7 5800X3D ein und ein Jahr später habe sich der Erfolgskurs mit dem Ryzen 7 7800X3D fortgesetzt, "als bevorzugte Wahl für Gaming-PCs und den Einsatz von Videoschnittprogrammen". Auch die Abrufzahlen im Sommer dieses Jahres würden nun ein klares Bild zu Gunsten von AMD verdeutlichen, während die aktuellen Geizhals-Daten nur noch vergleichsweise wenige Suchanfragen nach den Desktop-CPUs von Intel zeigen.

Intel vs. AMD: Verschobene Nachfrage und Preisunterschiede

Laut der Preisvergleichsplattform, auf der auch der PCGH-Preisvergleich basiert, "dokumentiert die Auswertung eine der auffälligsten Nachfrageverschiebungen der vergangenen Jahre im deutschen IT-Segment". "Unsere Auswertung legt dar, wie stark sich die Nachfrage bei Desktop-Prozessoren in Richtung AMD verschoben hat. In dieser Deutlichkeit und Geschwindigkeit kommt eine solche Verschiebung im IT-Bereich nur äußerst selten vor", erklärt Mag. Markus Nigl, Vorstand von Geizhals.de.

Neben den Veränderungen in der Nachfrage zeige die aktuelle Auswertung laut Geizhals auch deutliche Entwicklungen bei den Preisen, etwa bei Einführungspreisen und Preisrückgängen: So seien die jüngsten Intel-Core-i9-Modelle im Schnitt bei rund 648 Euro an den Start gegangen, während AMDs Ryzen-7-Modelle der letzten drei Generationen mit durchschnittlich 541 Euro deutlich darunter gelegen haben sollen. Hier unterschlägt Geizhals allerdings den Vergleich zu den Ryzen-9-Modellen. Im Durchschnitt hätten derweil die Preise von AMD zwischen zwei Modellgenerationen um rund 25 Prozent nachgegeben, bei Intel um rund 14 Prozent.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat

        CPUs von AMD deutlich gefragter als Intel
        Ist ja auch eindeutig und nachvollziehbar, wenn man Intels Never Ending Story kennt.
        Habe nach mehr als 20 Jahren Intel, wieder eine AMD CPU und bin mehr als voll zufrieden damit.
        AMD macht es imo derzeit sehr gut was P/L Verhältnisse angeht.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat

        CPUs von AMD deutlich gefragter als Intel
        Ist ja auch eindeutig und nachvollziehbar, wenn man Intels Never Ending Story kennt.
        Habe nach mehr als 20 Jahren Intel, wieder eine AMD CPU und bin mehr als voll zufrieden damit.
        AMD macht es imo derzeit sehr gut was P/L Verhältnisse angeht.
      • Von SanderX PC-Selbstbauer(in)
        Es ist immer wieder erstaunlich, wie stabil sich mittlerweile die Computer Hardware Preise halten. Der 7800x3D kostet immer noch das Gleiche, wie 2021, als ich den gekauft habe. Mein Mainboard ist sogar teurer geworden. Die Welt ist verrückt
        ...
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Der_Fenten
        In 720p, aber wenn man in einer praxisnahen Auflösung spielt, reicht auch der 7600X für alle Titel in hoher FPS.
        Eine RTX 5090 bremst man mit quasi allen CPUs und für die anderen gibt es DLSS/FSR. Wenn man hohe Bildwiderholraten will, dann braucht man eine möglichst gute CPU.

        Zitat von ToZo1
        Und dann kamen die Core-CPUs bzw. für mich damals der i7-2600k, gegen den ein Phenom2X4 in allen Belangen gnadenlos unterlegen war.
        Der Vergleich hinkt. Der Phenom II kam relativ zeitgleich mit dem i7 900ern raus und konnte da gut mithalten.

        Zitat von ToZo1
        Da es immer hieß, das würde kaum was gegenüber einem normalen 9950X3D mit einem Chiplet bringen, verortet man das als latente Verzweiflungstat von seiten AMD.
        Odeeeerrrr: AMD hat seine Kundschaft nur, mit fadenscheinigen Begründungen, verarscht und versucht jetzt sie zu melken.

        Ist ja auch nicht unbekannt, man denke nur an Nvidias "8GB reichen aus".
      • Von Der_Fenten Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von DevouringKing
        Hier noch ein schönes Beispiel für Probleme der Aktuellen Intel CPU,s in Spielen.
        Der Test kam diese Woche bei Hardware Unboxed raus.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Ich bin bei PCGH & Hardwareluxx alle Benchmarks durchgegangen.
        In keinem Spiel war der 7600X auch nur annähernd so schnell wie ein zb 14700K.
        Der 265K würde also in diesem Spiel auch gegen einen 14700K verlieren, wie im Bild gegen den 7600X.
        Ich kann fürs Zocken nur von der Aktuellen intel gen abraten.
        Der Raptor Lake wirkt auf mich insgesamt Solider zum Zocken.
        Bei Raptor Lake gibts seltener solche ausreißer. (Siehe zb auch BF6)
        Wer nur Rendert kann natürlich zum 265K greifen.
        In 720p, aber wenn man in einer praxisnahen Auflösung spielt, reicht auch der 7600X für alle Titel in hoher FPS.
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Hannesjooo
        Um ehrlich zu sein, habe ich nur mit dem AM4 X570 zwei CPUs gehabt 3600 und den 5700x3D. Davor das b350 mit 1600. Meistens kauft man, also bei mir in der Bubble, nur eine CPU pro MB.
        Und der 265K wurde auch von PCGH wirklich ans Optimum geprügelt und war schon krass in der Leistung.
        Intel Core Ultra 265 Tuning der Leistungszuwachs ist schon recht krass.
        Habe auch von einem 3600 auf den 5700x3d upgedatet
        War gewaltiger Sprung und hat viel Geld gespart, danke AMD, dass Ihr das möglich macht
      Direkt zum Diskussionsende
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