Nvidias CEO und Vize-Präsident schießen scharf

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Zuerst veröffentlichten die Kalifornier Folien, die ihre GPUs in gutem Licht stehen lassen. Dann feuerte CEO Jen-Hsun Huang verbal Richtung Intel und nun springt auch noch der Vize-Präsident mit auf den Zug auf.

Nvidia: Können und wollen es die Kalifornier wirklich mit Intel aufnehmen? (Bild: Nvidia) Quelle: [www.nvidia.com] Nvidia: Können und wollen es die Kalifornier wirklich mit Intel aufnehmen? (Bild: Nvidia) Bereits die Ansage "Wir werden ihnen in den Arsch treten." (Nvidia vs. Intel: Der Tonfall verschärft sich) zeugte von Nvidias Überzeugung, Intels Larrabee sei keine Konkurrenz für die eigenen Grafikbeschleuniger.

Wie die Webseite fudzilla berichtet lehnt sich CEO Jen-Hsun Huang jetzt aber noch weiter aus dem Fenster und tönt: "Die Leute kaufen keine Nvidia-Produkte weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen. Sie sind überwältigt von dem was ihnen geboten wird." Neben der Aussage, Intel habe die Grenze überschritten und würde Falschaussagen machen, bekommt auch der Nehalem sein Fett weg, dieser sei "nichts weiter als ein Transistoren-Monster statt eine durchdachte Lösung.". Auch ein Vergleich mit Ferrari wird gezogen, so würden Nvidias Pixelschleudern "20-30-40-mal soviel Nutzen bringen und ein 27-mal besseres Preis/Leistungs-Verhältnis bieten."

Unterstützung bekommt der Chef von seinem nicht namentlich genannten Stellvertreter, welcher in die gleiche Kerbe schlägt. "Über diesen Krieg wird man noch jahrelang schreiben. Er wird jeden betreffen, der einen PC besitzt. Jeden." Angeblich sei "die CPU im Prinzip tot", die Kunden benötigten keine schnelleren Prozessoren mehr, daher würden Intel wie AMD in Panik verfallen.

Nvidia übersieht jedoch einige Punkte. So ist eine schnelle GPU ohne einen passenden Prozessor schlicht nicht in der Lage, ihr Potential auszuspielen und es gibt Berechnungen, welche auf einer Grafikkarte nur schlecht oder gar nicht mit vernünftiger Performance umzusetzen sind.

Die Auswirkungen dieses Frontalangriffes werden sicher nicht lange auf sich warten lassen. Nvidias Aktienkurs etwa ist bereits stark eingebrochen und die großen Töne der beiden Chefs werden das Unternehmen sicherlich ins Fadenkreuz des größten Halbleiter-Herstellers der Welt geraten lassen - Intels Antwort wird kommen.

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