Nvidia Rosa-CPU: Neue Rigel-Kerne sollen Olympus übertreffen
Nvidia hat in einem offiziellen Blogbeitrag zur Vera-CPU erstmals Details zur nächsten CPU-Generation Rosa bestätigt: Deren neue Rigel-Kerne setzen auf ARMv9.2 und sollen die kommenden Olympus-Kerne bei gleicher Siliziumfläche übertreffen.
Nvidia hat mit Rigel den Namen seiner nächsten Prozessorkern-Generation bestätigt und damit einen ersten Ausblick auf die kommende Rosa-CPU gegeben. Wer Nvidias Bemühungen im CPU-Markt verfolgt oder perspektivisch mit einem ARM-basierten Windows-PC liebäugelt, erfährt jetzt erstmals, welche Kerne ab der kommenden Feynman-Generation in Nvidias sogenannten Superchips rechnen sollen.
Quelle: Nvidia
Erst im Mai dieses Jahres hatte das US-Unternehmen aus Santa Clara erklärt, dank der Vera-CPU zum weltgrößten CPU-Anbieter aufsteigen zu wollen, und zur Computex eine RTX-Spark-Roadmap bis 2030 gezeigt, auf der Rosa und Feynman als neue Architekturen für die kommenden Superchips bereits auftauchten.
Rosa mit Rigel-Kernen: Nvidia nächste CPU-Generation
In einem Blogbeitrag zur Vera-CPU vom 7. Juli 2026 bestätigt Ian Buck, bei Nvidia für Hyperscale und HPC verantwortlich, den Namen des neuen Kerns: Der Rigel-Core folgt auf Olympus und soll Nvidias CPU-Fahrplan für die, so wörtlich, "agentische" Epoche der KI-Ära fortschreiben, so der Weltmarktführer für KI-Beschleuniger.
Quelle: PCGH
Nvidia RTX Spark Superchips bis 2030: Auf Grace Blackwell folgen Vera Rubin und Rosa Feynman.
Der Zeitpunkt lässt aufhorchen: Die Vera-CPU befindet sich erst seit wenigen Wochen in der Serienfertigung, da spricht Nvidia bereits öffentlich über deren Nachfolger. Der Takt erinnert inzwischen mehr an das GPU-Geschäft als an klassische CPU-Zyklen.
Nvidia Rosa: Das verspricht der Rigel-Kern gegenüber Olympus
Der Rigel-Prozessorkern basiert wie schon Olympus auf Arm v9.2, soll aber bei der gleichen Siliziumfläche eine höhere Leistung pro Kern liefern. Nvidia nennt hierfür drei Stellschrauben: eine verbesserte Befehlszufuhr, einen größeren L2-Cache und eine deutlich effizientere Speicherverwaltung.
Da die ARM-Architekturbasis unverändert bleibt, müssen die Zugewinne aus dem Kern-Design selbst kommen. Beim L2-Cache ist der Ausgangspunkt bekannt: Olympus bietet derzeit 2 MiB pro Kern. Die effizientere Speicherverwaltung dürfte indes auch auf neue Speichertypen wie LPDDR6 zielen, die zum Marktstart der CPU breit verfügbar sein sollten. Das ist heute natürlich noch Zukunftsmusik.
Konkrete Eckdaten zu Kernzahl, Cache-Ausbau, Taktraten oder einen genauen Zeitplan bleibt Nvidia bislang noch schuldig.
Nvidia RTX Spark: Vera Rubin folgt 2028, Rosa Feynman 2030
Die Roadmap zum Nvidia RTX Spark Superchip nennt drei Architekturstufen mit einem klaren Zwei-Jahres-Takt. Den Anfang macht aktuell die Grace-Blackwell-SoC mit lizenzierten ARM-Prozessorkernen und bis zu 128 GiB Unified Memory.
Für 2027/2028 ordnet Nvidia die zweite Stufe Vera Rubin Spark ein, welche auf neuen LPDDR6-Systemspeicher setzt. Die dritte Stufe Rosa Feynman Spark ist demzufolge für das Jahr 2029/2030 vorgesehen und taucht damit jetzt erstmals überhaupt öffentlich auf einer Roadmap auf. Der Spark-Fahrplan deckt sich mit dem bevorstehenden Generationswechsel in den (KI-)Rechenzentren.
Die für 2028 geplante Vera-CPU bringt dagegen Nvidias erste vollständig selbst entwickelte CPU-Kerne (Olympus) in einen Windows-PC. Genau diese Prozessorkerne hatte Nvidia zunächst nur für KI-Server vorgesehen; dass Vera Rubin fertig ist, hatte das US-Unternehmen aus Santa Clara bereits bestätigt. Die Rigel-Kerne als Nachfolgergeneration gehen dann ab 2029/2030 an den Start.
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Quelle: Nvidia via VideoCardz
