Neue Informationen zu "Penryn" und "Nehalem"
Während einer Pressekonferenz am Mittwoch verriet Pat Gelsinger, Senior Vizepräsident und Generaldirektor von Intel's Unternehmensgruppe, einige Details zum kommenden "Conroe"-Erben "Penryn" und dessen Nachfolger "Nehalem".
Wie schon länger bekannt ist, werden sowohl "Penryn" als auch sein Nachfolger "Nehalem" in Intels neuem 45nm-Prozess gefertigt. "Dabei handelt es nicht nur um einen simplen Die-Shrink, sondern auch um die erste grundlegende Neustrukturierung des Transistors seit den Tagen solcher Intel-Pioniere wie Gordon Moore und Robert Noyce," sagte Gelsinger.
Weiterhin behauptete er, dass die Fertigung in 45nm-Strukturen das zur Verfügung stehende Transistorbudget nahezu verdoppelt hätte und die Transistoren im Vergleich zu ihren 65nm-Pendants eine 20 Prozent höhere Schaltgeschwindigkeit bei dennoch niedrigeren Leckströmen erreichen würden.
Die "Penryn"-Architektur soll mit sechs Prozessoren unter dem aktuellen "Core 2"-Label an den Start gehen, die neben Dual- und Quad-Core-CPUs für den Dekstop auch Mobil-Prozessoren mit zwei Kernen umfassen. "Penryn"-Server-Prozessoren werden wie gehabt unter dem Label "Xeon" vertrieben.
Da die Produktion schon in der zweiten Hälfte 2007 beginnen soll, will Intel bis zum Jahresende zwei und im ersten Halbjahr 2008 dann schon vier Chipfabriken auf die 45nm-Produktion umstellen.
"Penryns" Erbe "Nehalem" soll durch seine skalierbare Architektur zwischen einem und 8, möglicherweise auch noch mehr, Kerne besitzen. Da bei "Nehalem" Intels Hyper-Threading-Technologie ein Revival feiert, können derartige CPUs also bis zu 16 und mehr Tasks gleichzeitig abarbeiten.
Zu den weiteren Neuerungen zählen ein neues serielles Businterface (CSI), ein integrierter Speichercontroller und höhere Cache-Levels (Multi-Level-Sharde-Cache) wie bei AMD sowie zusätzliche SSE4-Befehlserweiterungen. Ebenfalls von Konkurrent AMD geklaut scheint die Idee eines in die CPU integrierten Grafikkerns.
