Nach dem Launch von Ivy Bridge: Sinkende Preise bei AMD plus Cashback-Aktion, stabile Sandy Bridges
Seit gut zwei Monaten sind die Ivy-Bridge-CPUs am Markt und dieser hat reagiert: AMD senkte die Preise für seine schnelleren FX-Modelle teils deutlich und bietet obendrauf eine Cashback-Aktion an, die älteren Sandy-Bridge-Chips kosten nicht nennenswert weniger als noch vor einem halben Jahr. PC Games Hardware fasst zusammen.
Ende April stellte Intel die Ivy-Bridge-Prozessoren offiziell vor, im Test von Core i7-3770K, Core i5-3570K und Core i5-3550 erwiesen sich diese als leicht schneller sowie sparsamer im Vergleich zu den Sandy-Bridge-Vorgängern. Wie seit einigen Jahren üblich, offeriert Intel im gleichen Performance-Segment nahezu die gleichen Preise und lässt weiterhin die frühere Generation einfach auslaufen - ohne Preisnachlässe.
Intel-typisch: Sandy Bridge stagniert
Daher kostet der Core i5-3570K aktuell etwa mehr als 200 Euro, der langsamere Core i5-2500K liegt bei 190 Euro aufwärts. Damit ist der Sandy-Bridge-Chip sogar einen Tick teurer geworden, was an der zurückgehenden Verfügbarkeit bei bleibender Nachfrage liegt (bedingt durch die leicht besseren OC-Eigenschaften). Das einstige Flaggschiff Core i7-2700K zeigt ebenfalls einen stabilen Preisverlauf und bewegt sich seit April im Bereich von 260 bis 270 Euro. Intel-typisch wird sich also an den Kosten für Sandy Bridge nichts ändern - höchstens nach oben, wenn die Chips zuneige gehen.
Bulldozer steckt im Efeu fest - viele Preissenkungen
AMDs FX-Portfolio (siehe Test aller Bulldozer-Modelle) stand gerade im Bereich ab 150 Euro schon letztes Jahr unter schwerem Beschuss, da Intels Konkurrenz zumeist schneller und klar sparsamer agierte - mit Ivy Bridge wurde das umso deutlicher, weswegen die Preise der FX-Modelle vor und nach dem Release deutlich korrigierte. Der FX-8120 wurde um 20 und der FX-8150 gleich um 40 US-Dollar günstiger - hierzulande etwa 15 respektive gut 35 Euro. Das FX-Flaggschiff geht damit für 175 Euro über die Ladentheke, preislich konkurriert AMD hier mit dem Core i5-3450. Dieser ist derzeit der kleinste Ivy-Quad, benötigt samt Board nur etwa die Hälfte an elektrischer Energie und ist in dennoch Spielen schneller - dafür trumpft der FX in Multithreading auf und lässt den i5 weit hinter sich. Wie es um die Konkurrenzfähigkeit steht, zeigt die Cashback-Aktion: AMD subventioniert Prozessorkauf mit bis zu 20 Euro je CPU. Ein Geheimtipp für AMD-Käufer ist der FX-8120 mit 95 Watt TDP.
Warten auf die Core i3
Die kleineren FX-Modelle wie der FX-6200, der FX-6100, der FX-4170 und der FX-4100 zeigen sich aktuell noch recht preisstabil. Dies liegt daran, dass sie alle im Bereich zwischen 135 und 95 Euro liegen - hier bietet Intel aktuell keine Ivy-Bridge-basierten Prozessoren an und gegen die zweikernigen Sandy Bridges hält AMD auf Kosten des Energieverbrauch gut mit. Die neuen Core i3 zeichnen sich für August ab, nennenswerte Preisnachlässe bei AMD oder Intel erwarten wir aber nicht.


Nichtsdestotrotz ist der Preis sehr gut.
Zudem hat AMD seine CPU´s nie als High End beworben, sondern eher als "Performance".
Du findest auch wirklich immer ein Haar in der Suppe bei AMD.
War wohl so ein Verkäufer der sich den Prozzi gearde gekauft hat und im Nachhinein gemerkt hat "Ups, es kommt ja der Nachfolger".
Bisher hab ich es nicht bereut, da sich ja die schlechten OC Eigenschaften bei Ivy leider bestätigt haben.
Stimmt. Hab tatsächlich um die 100 Euronen für das Teil bezahlt. Damit hab ich den Gaming PC von meiner Frau bestückt. Der rennt da lustig als 6kerner. Astrein das Teil. Allerdings musste ich nicht so viel Geld für meine CPU ausgeben ... 100€ .... nee nee wer gibt denn so viel aus für ne CPU?
Das waren damals schon ganz gute Preis-/Leistungsgranaten.
Was sollen sie anderes machen? Für 210€ hab ich meinen i7 Ivy Bridge Quadcore mit SMT (E3-1230v2) gekauft. Und der reißt das FX-Flaggschiff in Stücke, von den 69 Watt rede ich besser nicht.
Obwohl ich mal AMD-Fanboy bin/war, was auch immer..