Mindfactory: Riesiger Ryzen-3000-Anteil im Juli - Intel klar geschlagen
Am 7.7. hat AMD die neuen Prozessoren der Ryzen-3000-Generation auf den Markt gebracht. Wie die Verkaufszahlen des Händlers Mindfactory zeigen, sind diese im Retail-Markt ein voller Erfolg: AMD konnte dort nahezu viermal so viele Prozessoren verkaufen wie Konkurrent Intel.
Auch diesen Monat hat sich der Reddit-Nutzer ingebor wieder die Mühe gemacht, die CPU -Verkaufszahlen des deutschen Hardware-Händlers Mindfactory zusammenzutragen. Seine Statistik umfasst den kompletten Monat Juli und gibt damit einen ungefähren Eindruck über die Auswirkungen, die AMDs Ryzen-3000-Prozessoren auf den deutschen Retail-Markt hatten.
AMD dominiert die CPU-Verkäufe
Im Vormonat lag AMD bereits sowohl bei der Anzahl der verkauften Prozessoren als auch beim Umsatz vor Intel. Mit 69 Prozent statt 31 Prozent konnte AMD bei Mindfactory bereits mehr als doppelt so viele Prozessoren wie der Konkurrent absetzen und immerhin 53 Prozent des Umsatzes für sich beanspruchen.
Durch den Launch der Ryzen-3000-Prozessoren am 7. Juli konnte AMD diesen Vorsprung im vergangenen Monat noch einmal deutlich ausbauen. Mindfactory lieferte in diesem Zeitraum zu 79 Prozent AMD-Prozessoren aus, die 75 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Zur Verdeutlichung: Für jeden Intel-Prozessor wurde bei dem Händler knapp vier AMD-Prozessoren gekauft.
Quelle: ingebor
Juli 2019: Marktanteile von AMD und Intel (Mindfactory)
Der drastische Anstieg von AMDs Marktanteil kommt dabei, wie erwartet, durch die neu vorgestellten Prozessoren. Die Matisse-CPUs machten 50 Prozent der verkauften Modelle aus und sind für 70 Prozent des Umsatzes verantwortlich. Im Juni war noch der Vorgänger Pinnacle Ridge der größte Verkaufsschlager von AMD.
Der erfolgreichste Prozessor von AMD war laut ingebors Statistik der Ryzen 7 3700X, bis dato konnte Mindfactory über 4.000 Prozessoren dieses Typs verkaufen. Auf den weiteren Plätzen folgen der Ryzen 5 2600 und der Ryzen 7 2700. Bei Intel sind die drei Prozessoren mit den meisten Verkäufen der i9 9900K, der i7 9700K und der i5 9600K - alle drei Modelle zusammen liegen erst knapp über AMDs drittplatziertem Prozessor.
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Wie immer gilt zu erwähnen, dass Mindfactory zwar kein kleiner Händler ist, aber bei Weitem nicht den kompletten Markt wiedergibt. Die hier präsentierten Zahlen zeigen also nur einen kleinen Ausschnitt des Gesamtmarktes und es ist nicht gesichert, dass damit ein repräsentatives Bild für den gesamten deutschen Versandhandel gezeichnet wird. Es dürfte aber trotzdem klar sein, dass AMD mit Ryzen-3000, zumindest im Retail-Markt, derzeit einen vollen Erfolg verbuchen kann. Auch die Umfragen bei PCGH Extreme deuten darauf hin.

Auf einen 3600 oder 3700X musste ich leistungsmäßig nicht 7 Moante warten. Das Geld, dass ich bei Intel im Januar draufgelegt habe, hat er schon lange wieder (virtuell, da Hobby) eingespielt.
Selbst heute scheint es ja AMD nicht auf die Reihe zu bekommen, korrekte Liefertermine zu nennen.