Intel: Mehr 10- als 14-Nanometer-Wafer, 7 nm kommt gut voran
Intel hat zu den Quartalszahlen auch Auskunft über die aktuelle Lage gegeben. Erstmals wurden mehr 10-nm-Wafer produziert als 14-nm-Wafer. 7 nm sei derweil nach wie vor im Fahrplan und soll 2023 mit Meteor Lake starten. Und auch wenn Intel Geld in die Unabhängigkeit investiert hat, rechnet man weiter mit angespannter Versorgungslage.
Intel hat bei der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen bestätigt, dass man nun mehr 10-nm-Wafer in den eigenen Fabriken produziert als 14-nm-Wafer. Das ist insofern durchaus ein Meilenstein, weil Intel jahrelang mit Verzögerungen bei der Einführung des 10-nm-Prozesses hatte und die Pluszeichen hinter der 14-nm-Fertigung, die immer wieder verlängert wurde, schon comicartig sind.
Die Fortschritte in der Entwicklung sind für Intel auch ein enormer Kostenvorteil: So hat man nach eigener Aussage die Kosten pro Wafer binnen Jahresfrist um 45 Prozent gesenkt. Von Tiger Lake, dem ersten in Großserie gefertigten Chip in 10 nm, wurden mittlerweile laut Intel 50 Millionen Einheiten ausgeliefert. Es folgen Anfang des Jahres Ice Lake-SP und spätestens zum Jahresende soll auch Alder Lake dazustoßen. Meteor Lake, der in 7 nm erscheinen soll, soll nach wie vor im Fahrplan liegen und 2023 erscheinen.
Intel profitierte in den vergangenen Monaten von der eigenen Fertigung, die so lange das Sorgenkind war, weil man unabhängiger von Zulieferern ist. Viel Geld wurde auch in die Substratfertigung gesteckt, um unabhängiger zu sein. Das bedeutet aber nicht, dass nun alles gut ist - Intel rechnet in den kommenden ein bis zwei Jahren weiter mit einer angespannten Versorgungslage aufgrund der hohen Nachfrage.
Von der technischen Stärke von AMD spürt Intel so wenig. Die Zen-3-Prozessoren sind zwar oft die attraktivere Lösung, aber aufgrund der hohen Nachfrage werden beide Anbieter ihre Produkte gut los.
Quelle: Seeking Alpha


Ach nein? Na viellelicht bin ich der Deutschen Sprache nicht mächtig und verstehe einen Nebensatz wie
"... die sind neuerdings so abgehoben mit ihren Preisen, so richtig 'intel' geworden."
vollkommen falsch.
"AMD typische Preise."
Das ist nun aber eine schwer zu diskutierende Begrifflichkeit. Was soll das sein? Billigheimserpreise? Und weil wir zwar billig kaufen aber natürlich keine billige Technik unter dem eigenen Schreibtisch stehen haben wollen erwarten wir dann tatsächlich dass AMD zu Intel vollkommen gleichwertige Hardware für 'n Appel und 'n Ei verramscht?
So etwas wie AMD-typische Preise gibt es nicht. Die Preise sind nur so lange typisch, wie sich AMDs Marktsituation nicht nennenswert ändert. Sobald sich die ändert, bspw. weil AMD eine stärkere Marktposition und größere Marktanteile inne hat, können die auch bzgl. der Preisgestaltung anders auftreten und das machen die natürlich auch, weil das deren geschäftliche Zielsetzung ist. Die Firma ist eine AG mit über 10.000 Mitarbeitern ... da sitzen keine Weltverbesserer, die gerne die weltbeste Hardware für Lau unter die bedürftigen Gamer bringen wollen ... die Einhörner natürlich nicht zu vergessen.
Ich zitiere korrekt!
Nachdem AMD sein Comeback vollzogen und sich eingiermaßen wieder etabliert hat(te), war es doch vollkommen absehbar, dass die wieder teuerer werden würden, denn die günstigen Preise dienten lediglich dem Zweck der Gewinnung von Marktanteilen. Entsprechendes war schon 2017 absehbar und seit 2019 erklärt es L.Su gar noch explizit bei mehreren Gelegenheiten indem man den Analysten und Shareholdern weiterhin steigende Margen versprach. So etwas geht in überwiegendem Maße nur über das Verkaufen mittels höhrerer Preise pro SKU. Und insbesondere bei AMD ist die Abhängigkeit diesbezüglich in besonderem Maße gegeben, da sie bspw. auf die Fertigungskosten nur einen minimalen Einfluss haben. Mit steigendem Kapazitäteneinkauf bei TSMC können sie zwar um ein paar wenige Prozentpunkte feilschen, der Spielraum bei "Quasimonopolisten" TSMC dürfte aber vergleichsweise gering sein, wenn man bedenkt, dass TSMC schon zwei Mal sämtliche Wafer-Volumenrabatte aussetzte in den letzten 18 Monaten.
, die sind neuerdings so abgehoben mit ihren Preisen, so richtig "intel" geworden.
Kannst du das auch mit echten Argumenten untermauern?
Sollen sie ihre Chips verschenken?
Nachdem AMD sein Comeback vollzogen und sich eingiermaßen wieder etabliert hat(te), war es doch vollkommen absehbar, dass die wieder teuerer werden würden, denn die günstigen Preise dienten lediglich dem Zweck der Gewinnung von Marktanteilen. Entsprechendes war schon 2017 absehbar und seit 2019 erklärt es L.Su gar noch explizit bei mehreren Gelegenheiten indem man den Analysten und Shareholdern weiterhin steigende Margen versprach. So etwas geht in überwiegendem Maße nur über das Verkaufen mittels höhrerer Preise pro SKU. Und insbesondere bei AMD ist die Abhängigkeit diesbezüglich in besonderem Maße gegeben, da sie bspw. auf die Fertigungskosten nur einen minimalen Einfluss haben. Mit steigendem Kapazitäteneinkauf bei TSMC können sie zwar um ein paar wenige Prozentpunkte feilschen, der Spielraum bei "Quasimonopolisten" TSMC dürfte aber vergleichsweise gering sein, wenn man bedenkt, dass TSMC schon zwei Mal sämtliche Wafer-Volumenrabatte aussetzte in den letzten 18 Monaten.