China-CPU: Loongson 3A6000 soll dank SMT in einer Liga mit AMDs Zen 3 spielen
Der Loongson 3A6000, eine von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften ("CAS") entwickelte CPU auf Basis der LoongArch-Prozessorarchitektur, soll dank SMT ("Simultaneous Multi-Threading") in einer Liga mit AMDs Zen-3-Prozessoren spielen. Im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger, dem Loongson 3A5000, der im Titelbild dieser Meldung zu sehen ist, verdoppelt sich die Anzahl der Threads, die gleichzeitig abgearbeitet werden.
Der Loongson 3A6000, ein von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, der Chinese Academy of Sciences ("CAS"), entwickelter Prozessor auf Basis der neuesten LoongArch-Prozessorarchitektur, soll dank SMT ("Simultaneous Multi-Threading") in einer Liga mit AMDs Zen-3-Prozessoren spielen. Im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger, dem Loongson 3A5000, der im Titelbild dieser Meldung zu sehen ist, verdoppelt sich die Anzahl der Threads, die gleichzeitig abgearbeitet werden.
Hybrid-Architektur nutzt MIPS und RISC statt x86
Loongsons hauseigene LoongArch-Prozessorarchitektur ist dabei allerdings nicht mit der x86-Befehlssatzarchitektur kompatibel und kombiniert stattdessen Teile von MIPS und RISC mit benutzerdefinierten Befehlssätzen, die der Emulation anderer Systemen und Architektur dienlich sein soll. CPUs auf Basis der LoongArch-Architektur sind in der Regel auf Linux zugeschnitten und beherrschten bislang kein SMT, um mit der Hilfe getrennter Pipelines und zusätzlicher Registersätze mehrere Threads zur gleichen Zeit auszuführen und abzuarbeiten. Doch mit der Vorstellung des kommenden Loongson 3A6000 ändert sich das jetzt aber erstmalig.
In SPEC CPU 2006 auf Augenhöhe mit Zen 3 und Tiger Lake
Der Hersteller selbst gibt an, in hauseigenen Benchmarks mit dem in der westlichen Welt nicht mehr genutzten Benchmark SPEC CPU 2006 eine um 68 Prozent höhere Single-Core-Gleitkomma-Leistung im vergleich zum Vorgänger ermittelt zu haben, weshalb der Loongson 3A6000 in etwa auf dem Niveau von AMDs Zen 3 sowie Prozessoren der Generation Intel Tiger Lake liegen soll. Realistisch gesehen, positionieren sich die etablierten x86-Architekturen ein Stück oberhalb der chinesischen CPU, die damit aber dennoch einen Achtungserfolg erzielt.
Loongson 3D6000 mit 32C/64T für Rechenzentren
Neben dem Loongson 3A6000, welcher mit acht Prozessorkernen insgesamt 16 Threads bearbeiten kann, hat Loongson Technology auch den Loongson 3D6000 mit 32 Prozessorkernen und insgesamt 64 Threads angekündigt. Während der 3A6000 für den Einsatz in Desktop-PCs prädestiniert ist, soll der große 3D6000 insbesondere die Einsatzgebiete HPC-Computing und Rechenzentren adressieren. Die beiden CPUs laufen bei einem unbekannten chinesischen Fertiger in 12 Nanometern vom Produktionsband. Der Umstieg auf eine 7-nm-Node ist für 2024 geplant.
Quelle: Loongson Technology
Roadmap der Loongson-CPUs mit LoongArch-Prozessorarchitektur
Linux 6.5 liefert den entsprechenden Support
Wie die auf Linux spezialisierte Webseite Phoronix berichtet hat, wird die neueste Generation der Loongson-Prozessoren erstmals mit Linux 6.5 offiziell unterstützt, wie aus den bereits eingereichten Patches und der Kernel Mailing List hervorgeht.
Quelle: Linux Mailing List (Screenshot: PC Games Hardware)
Patches für die Loongson-CPUs fließen in Linux 6.5 ein
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Quelle: Loongson, MyDriver, Phoronix, Wccftech

In 20 Jahren kaufen wir nur noch im Ausland ein.
Wir entwerfen, werden aufgekauft, importieren dann die fertige Ware zu teuren Preisen.
/Klugscheißermodus aus
Ich lese halt immer erst ab dem zweiten Absatz bei den News ^^
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