Intel Lakefield: ARM-Konkurrent weiß sich im Test trotz Schwäche zu behaupten
Intels Lakefield erinnert an den Big-Little-Ansatz von ARM-Prozessoren und soll ihnen als x86-Alternative den Kampf ansagen. In einem ersten Test zeigt sich ein Core i5-L16G7 auch ganz potent, enttäuscht aber auf Seiten der Single-Core-Performance.
Der Big-Little-Ansatz von ARM steht für den Einsatz unterschiedlich schneller CPU-Kerne. Dadurch kann man Leistung abrufen, wenn man sie braucht, ansonsten aber von den energiesparenden Eigenschaften schwächerer Rechenherzen profitieren. Intel setzt bei Lakefield auf ein ganz ähnliches Prinzip. Ein Core i5-L16G7 etwa stellt einem flotten Sunny-Cove-Kern, wie man ihn aus der aktuellen Ice-Lake-U-Serie kennt, vier sparsame Tremont-Atom-Kerne zur Seite. Notebook Checks hat nun ein Samsung Galaxy Book S mit besagtem Prozessor getestet - und vermisst Single-Core-Leistung. Der Gesamteindruck sei jedoch, vor allem mit Blick auf die Grafikleistung, ordentlich.
Laut Test scheitert der Chip bei der Single-Core-Leistung schon an einem alten Amber-Lake Dual-Core-Prozessor des Typs m3-8100Y. Anstatt der von Intel beworbenen 3,0 GHz würden im Test aber auch nur 2,4 GHz mit dem Galaxy Book S erreicht. In Multicore-Benchmarks würde die Sache schon etwas besser aussehen. Dort liege der Hybrid-Prozessor auf dem Niveau des sparsamen Core i7-8500Y. Auch Pentium- und Celeron-Modelle werden überholt.
Mit der GPU kann Intel punkten
Der Grafikpart erinnere an die Iris Plus Graphics G7 mit 64 Execution Units, allerdings falle der Takt mit 500 statt 1.100 MHz deutlich geringer als bei normalen 15-Watt-CPUs aus. Daher sortiert sie sich leistungstechnisch zwischen der UHD Graphics 615 und 620 ein. Die Adreno-680-GPU des Snapdragon 8cx im Galaxy Book S ARM liege fast gleichauf.
Obwohl die GPU-Leistung im Test positiv hevorsticht, eigne sich das Testgerät jedoch nur für sehr anspruchslose Spiele. Geräte mit UHD Graphics 615 leisteten in Games mehr, weil sich beim Core i5-L16G7 die geringe CPU-Leistung bemerkbar macht.
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Im Fazit wird der Lakefield-Hybrid-Prozessor für seine Energieeffizienz und Grafikleistung gelobt, womit er im Kampf gegen die ARM-Front nicht auf verlorenem Posten steht. Allerdings könne Lakefield CPU-seitig noch Feintuning gebrauchen. Was die Kollegen sonst noch alles über Testgerät und Prozessor zu berichten haben, erfahren Sie in deren Testbericht.
Quelle: Notebooks Check

Die Kerne passen einfach nicht zusammen, deswegen mußte Intel sie auch per Microcode verkrüppeln!
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Ich habe z. B. 3 Pis mit ARM 1.2 GHz Quad Core ARM cortex-a53 CPU.
Liebe diese kleinen Powersysteme.
Wer das richtige Einsatzgebiet versteht, ist ohne diese ARMs regelrecht aufgeschmissen.
Schwächen sehe ich nur subjektiv in der CPU Leistung, aber sonst