Kaby Lake-G: Supportdrama um die Intel-/AMD-Fusion
Das Verwirrspiel um den Support von Kaby Lake-G geht weiter. Nachdem Intel im Oktober 2019 das Ende des ungewöhnlichen Intel-/AMD-Kombiprozessors ankündigte, verwies man noch im März auf den Treiber-Support von AMD. Doch auch hier hat sich nun eine Sackgasse aufgetan. Wir fassen zusammen.
Die Zusammenarbeit bei Kaby Lake-G zwischen Intel und AMD gilt aus vielen Gründen als außergewöhnlich. Anfang 2018 erschien der Kombiprozessor, der einen 7000er-Vierkerner von Intel mit einer speziellen Radeon-GPU inklusive HBM2-RAM bündelte. PCGH testete im Mai 2018 eines der Produkte mit Kaby Lake-G, den Mini-PC NUC Hades Canyon. Einige wenige Notebooks mit einem Kaby Lake-G erschienen ebenfalls, beispielsweise das HP Spectre x360 15.
Kaby Lake-G: Trennung mit Support-Schmerz
So außergewöhnlich die Zusammenarbeit zu Beginn auch war, so unerfreulich war auch die Trennung von AMD und Intel. Schon im Oktober 2019 wurde die baldige Einstellung entsprechender Produkte verkündet. Schon damals war der Treiber-Support mies: Intel war bis März 2020 in der Verantwortung, entsprechende Grafiktreiber von AMD zu verteilen, aktualisierte aber die Treiber nicht. Dann übernahm AMD kurzerhand das Downloadangebot für den Radeon-Treiber und es sah kurze Zeit so aus, als ob sich die Situation verbesserte - immerhin sind neue Grafiktreiber für viele Spiele enorm wichtig. Intel versprach zur Markteinführung Anfang 2018 ja auch, dass man fünf Jahre lang für entsprechende Treiberunterstützung sorgen wollte.
Doch mit dem Aufkommen von Windows 10 V2004 bzw. den ersten Treibern für Windows Driver Model 2.7 war auch von AMD-Seite Schluss mit der Unterstützung. Die letzten Radeon-Treiber lassen sich nicht mehr auf Kaby Lake-G installieren, es kommt zu einer wenig hilfreichen Fehlermeldung. Bei Tomshardware hat man die Prozedur ausprobiert und von Intel immerhin die Aussage erhalten, dass man bemüht sei, den Radeon-Treiber-Support für NUC 8 ("Hades Canyon") wiederherzustellen. Wann das passiert, ist bisher unklar. Eine Anfrage bei AMD blieb bisher ohne Stellungnahme. Im Hintergrund dürfte es zwischen Intel und AMD Streitigkeiten geben, wie der Treiber-Support organisiert werden soll - immerhin müsste Intel als Hersteller nach ursprünglicher Aussage die Unterstützung bis 2023 gewähren.

habs mal für dich richtig gestellt.
Aber hauptsache gegen AMD bashen, wie langweilig ist dir bitte?
... Im Hintergrund dürfte es zwischen Intel und AMD Streitigkeiten geben, wie der Treiber-Support organisiert werden soll - immerhin müsste Intel als Hersteller nach ursprünglicher Aussage die Unterstützung bis 2023 gewähren. ...
Intel wird an dem AMD Treiber vermutlich selbst nichts ändern dürfen, AMD will Änderungen bezahlt haben, so meine Vermutung. Wenn Intel in der Pflicht ist, bleibt als Nutzer nur eine Klage. Einzig das treibt Hersteller an. Ansonsten wird so etwas ausgesessen. Was für ein Trauerspiel ....