HP Spectre x360 15: 2-in-1-Notebook mit Kaby Lake-G samt Vega-GPU vorgestellt

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HP Spectre 15 x360: 2-in-1-Notebook mit Kaby Lake-G samt Vega-iGPU vorgestellt (4)
Quelle: HP

HP stellt auf der CES 2018 eines der ersten Notebooks aus, die mit einer Kaby-Lake-G-APU ausgestattet sind. Vier Intel-CPU-Kerne dürfen mit 3,1 bis 4,1 GHz rechnen, dazu gesellen sich 1.280 bis zu 1.011 MHz schnelle Vega-Shader. Die laut HP deutlich schnellere Variante mit Radeon RX Vega M kostet nur 80 bis 100 US-Dollar mehr als die Brüdermodelle mit dem Kaby Lake Refresh.

Nachdem Intel offiziell Kaby Lake-G in Form von zwei APUs vorgestellt hat, zeigt HP auf der aktuell laufenden CES 2018 bereits ein entsprechendes Notebook. Das Spectre x360 15 stellt genauer gesagt ein 2-in-1-Gerät mit einem 15,6 Zoll großen Touchscreen dar. Letzteres löst mit Ultra HD (3.840 × 2.160 Pixel) auf, unterstützt die Eingabe über einen beiliegenden HP Pen und dürfte auf IPS-Technik setzen. Im Inneren werkelt wahlweise eine Kaby-Lake-Refresh-CPU oder eben Kaby Lake-G zusammen mit einer Radeon RX Vega M.

Nutzer können sich zwischen dem Core i7-8550U und dem Core i7-8705G entscheiden. Beide nutzen vier CPU-Kerne samt SMT (acht Threads) mit identischer IPC, dürfen aufgrund der TDPs aber unterschiedlich hoch takten. Das U-Modell mit 15 Watt TDP hat nur einen garantierten Basistakt von 1,8 GHz, darf sich aber auf bis zu 4,1 GHz beschleunigen. Dazu gesellt sich eine Geforce MX150 auf Basis der Pascal-GPU GP108 mit 384 Shadern. Eine TDP nennt Nvidia bei dem Modell nicht, 30 Watt sind jedoch realistisch - würde summa summarum 45 Watt ergeben. Der Core i7-8705G hat eine TDP von 65 Watt, sodass die vier Kerne mit 3,1 bis 4,1 GHz rechnen dürfen. Im Strombudget ist die Radeon RX Vega M in der GH-Ausbaustufe mit 20 Compute Units respektive 1.280 Shadern auf Basis von AMDs Vega-Architektur enthalten. Der nominelle Maximaltakt liegt dort bei 1.011 MHz.

Die punktuell abzuführende Abwärme über zwei nah aneinander liegenden Siliziumchips habe Änderungen an der Kühllösung erfordert, sodass das neue Spectre x360 15 gegenüber dem 2017er-Modell von 356 × 17,9 × 251 (B×H×T) auf 359 × 19,45 × 250 mm anwächst. Das Gewicht steigt um rund 100 Gramm auf bis zu 2,14 kg. Die Tastatur bietet nun einen Ziffernblock, die Lautsprecher sind an den oberen Rand gewandert. Der Akku wächst von 79 auf 84 Wattstunden an. Da die Kaby-Lake-G-Lösung mehr Leistung aufnehmen darf, gibt HP eine Akkulaufzeit von 12 statt 13,5 Stunden wie beim Kaby Lake Refresh an. Dafür soll die Kombination aus Intel-CPU-Kernen und Vega-GPU laut selbsterstellten Benchmarks 40 bis 150 Prozent schneller ausfallen als die Alternative mit Geforce MX150.

Der Preis für das Leistungsplus fällt moderat aus. Während das Basismodell mit KBL-R, Geforce MX150, 8 GiByte RAM und einer 256 GByte großen NVMe-SSD 1.370 US-Dollar kostet, werden für KBL-G mit Radeon RX Vega M GH und ansonsten identischer Ausstattung 1.450 USD fällig. Jeweils doppelt so viel Speicher kostet 1.600 beziehungsweise 1.700 USD. Die Auslieferung soll zum Ende des ersten Quartals hin erfolgen. Für AMD von Vorteil: Auf dem Spectre x360 15 prangert ein Aufkleber, der neben der Erwähnung von Intels achter Core-Generation auch auf die Radeon RX Vega M hinweist. Das HP Spectre x360 15 soll in Deutschland ab März 2018 zum Preis "ab 1.699 Euro" verfügbar sein.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hofnaerrchen Software-Overclocker(in)
        Zitat von VikingGe
        Spectre ist genau der richtige Name für ein Notebook im Jahre 2018
        Der war gut^^: In your face, HP!
      • Von Hofnaerrchen Software-Overclocker(in)
        Zitat von VikingGe
        Spectre ist genau der richtige Name für ein Notebook im Jahre 2018
        Der war gut^^: In your face, HP!
      • Von LittleBedosh Freizeitschrauber(in)
        und ich hab blau grün im Laptop weil ich aufgrund des Studiums nicht länger warten konnte.
      • Von Freiheraus
        Zitat von VikingGe
        Spectre ist genau der richtige Name für ein Notebook im Jahre 2018
        HP wird sich nun denken: Die Geister, die ich rief...
      • Von beastyboy79 Software-Overclocker(in)
        Zitat von VikingGe
        Spectre ist genau der richtige Name für ein Notebook im Jahre 2018
        It´s not a bug, it´s a feature!

        Wollte ich auch gerade schreiben.
      • Von XD-User Volt-Modder(in)
        Sieht man also endlich mal Intel-AMD Kombinationen auf Laptops und nicht das dauergleiche Grün wie seit Jahren. Psychologisch und Marketingtechnisch ein großer Vorteil für AMD.
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